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Von Karl Johann Brilmayer

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Claus-Dieter BieglerRathausstraße 19 (Rathaus) Dorn-DürkheimTel 06733/6953 (privat)Webseite

Zur Geschichte von Dorn-Dürkheim

Friedrich von Frayss (1692-1747)

Im Jahr 767 wird Dürkheim ersmals in einer Schenkungsurkunde zugunsten des Klosters Lorsch genannt. Auch in der Folgezeit taucht der Ort immer wieder in den Güterverzeichnissen des Klosters auf. Zwischen dem 8. und 10. Jahrhundert hatte auch das Königtum Grundbesitz in der Gemarkung, das Reichsgut wurde vom Königshof in Gernsheim verwaltet. Nach der Wormser Mauerbauordnung war Dorn-Dürkheim verpflichtet, einen Teil der dortigen Stadtmauer baulich instandzuhalten und in Kriegszeiten zu verteidigen.
Im Jahr 1259 erhilet der Reichsministeriale Werner von Bolanden die Lehenshoheit über das Dorf. 1457 erlangt der Pfalzgraf bei Rhein die Ortsherrschaft und Dorn-Dürkheim wird dem kurpfälzischen Oberamt Alzey unterstellt.
Als die französischen Revolutionstruppen 1792 im späteren Rheinhessen einmarschieren, wird auch Dorn-Dürkheim besetzt. 1797 wird mit der Auflösung der Kurpfalz Dorn-Dürkheim der französischen Republik eingegliedert. Nach dem Wiener Kongress (1815) kommt das Land im Rheinknie 1816 an das Großherzogtum Hessen. Im Jahr 1972 wird Dorn-Dürkheim der Verbandsgemeinde Guntersblum angegliedert, zwei Jahre später, nach der Verwaltungsreform, gehört Dorn-Dürkheim als einziger Ort der Verbandsgemeinde Guntersblum dem Landkreis Alzey-Worms an, wird aber jetzt dem Landkreis Mainz-Bingen zugeordnet.

Quelle: Homepage der Verbandsgemeinde; Bilder: Harald Strube; red. Bearb. S.G.