Zur Geschichte von Flonheim
Flonheim war wegen seiner Sandsteinbrüche, die schon von den Römern genutzt wurden, bekannt. Im frühen Mittelalter gehörte das Dorf wie Bornheim und Uffhofen den Wildgrafen. 1139 nannte sich Wildgraf Emicho auch Graf von Flonheim. 1283 war Wildgraf Gottfried von Dhaun Ortsherr. Nach dem Erlöschen dieser Linie im Jahr 1350 kam die Gemeinde an die Kyrburger Linie. Im Jahr 1368 verpfändete Wildgraf Friedrich von Kyrburg seinen Teil an den Amtsorten Bornheim, Flonheim und Uffhofen für kurze Zeit an Pfalzgraf Ruprecht I. Später fielen Flomborn, Bornheim und Uffhofen an die Kyrburger Erben, die Fürsten vonSalm und die Rheingrafen von Grumbach. Ab 1506 war der Marktflecken Poststation der Thurn- und Taxisschen Post. Das rheingräfliche Amt Flonheim (seit ca. 1409) mit seinen Amtsorten Bornheim, Flonheim und Uffhofen hatte bis zur französischen Okkupation Ende des 18.Jahrhunderts Bestand.
Ein 1181 von den Wildgrafen als Ortsherrn gestiftetes Augustinerchorherrenstift wurde 1554 aufgehoben, die zugehörige Kirche nach Bränden 1689 (Langhaus) und 1876 (gotischer Westturm) neu aufgebaut.

