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Zu sehen ist das Wappen von Heidesheim

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Zur Geschichte von Heidesheim

Heidesheim Panorama © Harald Strube

Heidesheim, das wohl schon in fränkischer Zeit bestanden hat, wird erstmals im Jahr 762 in den Güterverzeichnissen des Klosters Lorsch (Lorscher Codex) als Heisinisheim erwähnt. Andere mittelalterliche Schreibweisen sind 768 Hasinisheim und Heisensheim sowie 1503 Heisesheim und Heideßheim. Von der früheren Bedeutung des Ortes zeugen Reste einer Wasserleitung von den Karlsquellen zur karolingischen Kaiserpfalz in Ingelheim, der Bergfried der im 13. Jahrhundert errichteten Burg Windeck und die Anlagen der Schloßmühle und des Sandhofes. Letzterer war ein Zehnthof des Klosters Eberbach. Heidesheim gehörte wohl schon seit seiner Gründung zum Altmünsterkloster in Mainz.
Die Verwaltung des weltlichen Besitzes des Altmünsterklosters oblag (als Vögten) den Rheingrafen. Diese delegierten dieses Recht im 12. Jahrhundert an den Ritter Herdegen von Winternheim, der im Jahr 1209 bereits über eine Burg im Ort verfügte. Mitte des 15. Jahrhunderts hatte der Mainzer Erzbischof das Sagen im Dorf.

Quelle: www.heidesheim- am-rhein.de; redakt. Bearb. S.G.