Rheinbreitbach am Mittelrhein

Die Pfarrkirche St. Maria Magdalena

[Bild: Wikipedia-Nutzer "Tohma" [CC BY-SA 3.0]]

St. Maria Magdalena ist die katholische Kirche des Ortes, über deren Ursprung kaum Genaueres bekannt ist. Diese alte Pfarrkirche ist eine typisch rheinische spätgotische Dorfkirche und gehört seit Jahrhunderten zum Mittelpunkt von Rheinbreitbach. Sie wurde Mitte des 15.Jahrhunderts größtenteils von den Breidbacher Grafen gestiftet, dann aber im truchsessischen Krieg von den Söldnern Erzbischofs Gebhardt von Waldburg zerstört und bis 1620 wieder neu aufgebaut. Aus den alten Kirchenbüchern -eines der ältesten stammte aus dem Jahr 1536- lässt sich feststellen, dass Rheinbreitbach zusammen mit anderen Ortschaften zur Mutterkirche St. Pantaleon in Unkel gehörte. Jedoch kämpfte diese Gemeinde für eine eigene Pfarrerei um sich von der Unkeler Mutterkirche zu trennen, was ihnen schließlich mit einer Urkunde des Generalvikars von Köln am 25. Juni 1620 gewährt wurde. Die Gemeinde wuchs immer weiter, was sich im Ausbau der Kirche schon im 19.Jahrhundert bestätigte. Ab den 10. März 1966 begannen erneute Erweiterungsbauten der Kirche, bei denen die alte Kirche mit ihren Barockaltären restauriert wurde. Im Jahr 2006 startete man eine aufwändige Außensanierung der Kirche, die 2011 in eine Sanierung des Innenraums überging. Alle Schritte dieser Sanierung sind ausführlich mit Bilder auf der Webseite der Kirche dokumentiert.

Nachweise

Verfasserin: Nathalie Rau

Verwendete Literatur: