Kirn im Naheland

Zur Geschichte von Kirn

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 841 und findet sich in einer Urkunde des Klosters Fulda. 1767 erhielt Kirn eine städtische Verfassung und 1857 schließlich die Stadtrechte. Lange Zeit stand die Stadt unter der Herrschaft der Wild- und Rheingrafen. Nach der französischen Besetzung des linken Rheinufers kam Kirn durch die Beschlüsse des Wiener Kongresses von 1814/15  an Preußen. Seit 1817 gehört Kirn zum Landkreis Bad Kreuznach.
In der Kirner Innenstadt und speziell rund um den Marktplatz findet sich sehenswerte historische Bausubstanz. Neben vielen Fachwerkhäusern sei auf die evangelische Kirche verwiesen (begonnen im 11. Jahrhundert), auf das Rathaus, 1753 - 63 als Piaristenkloster errichtet, die Salm-Kyrburgische Kellerei (ca. 1765) und  die Kyrburg (960 erbaut von Graf Emicho), das Wahrzeichen der Stadt. Die Burganalage wurde 1734 zerstört. Das nach der Zerstörung erbaute Wachhaus beherbergt heute ein Restaurant. Von der dazugehörigen Terrasse genießt man eine herrliche Aussicht über Kirn und das Nahetal. In einem Tiefkeller unter dem Wachhaus ist Deutschlands Whisky-Museum untergebracht.

Quelle: Fritz Schellack, red.Bearb. AKZ