Rheindürkheim in Rheinhessen

Die Rheindürkheimer Simultankirche

Simultankirche Rheindürckheim.[Bild: Torsten Schrade]

Eine Pfarrkirche wird in Rheindürkheim 1281 erwähnt. Das Patronatsrecht gehörte ursprünglich den Grafen von Leiningen. Diese hatten aber das Recht, den Pfarrer einzusetzen, an die Herren von Meckenheim zu Lehen gegeben. Im Jahr 1281 verkaufte Ritter Friedrich von Meckenheim dieses Patronatsrecht mit Genehmigung des Bischofs Friedrich I. von Worms zusammen mit Zehntanteilen an die St. Andreas-Kirche in Worms.
Die alte Kirche war der Mutter-Gottes geweiht. Infolge der Glaubensspaltung ging die Pfarrei ein, die Kirche wurde simultan.
Die heutige Kirche wurde 1776 ohne Turm errichtet. Der Saal hat einen dreiseitig geschlossenen Chor. Über dem zugemauerten Südportal befindet sich ein Relief des hl. Andreas. Die Kreuzigungsgruppe am Hochaltar stammt von 1620, eine Madonna aus dem frühen, ein Kruzifix aus dem späten 15. Jahrhundert.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff

Verwendete Literatur:

  • Landesamt Denkmalpflege (Hrsg.): Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz. Band 10: Stadt Worms. Bearb. v. Irene Spille. Worms 1992.

Aktualisiert am: 12.11.2014