Kirchberg im Hunsrück

Geschichte der Verbandsgemeinde Kirchberg

Die Feudalherrschaft in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts

Lage der Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück), Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz, Deutschland[Bild: gemeinfrei]
Die Territorien der heutigen VG Kirchberg im Jahr 1789[Bild: Konstantin Arnold [CC BY-NC-SA 4.0]]

Wie viele Teile Deutschlands war auch der Hunsrück ein Flickenteppich verschiedener Herrschaftsbereiche. Die Markgrafschaft Baden, Kurtrier, Kurzpfalz, das Herzogtum Zweibrücken und zahlreiche Reichsritter- und Grafschaften besaßen hier Güter.

1708 wurde die Vordere Grafschaft Sponheim gespalten. Die meisten Gemeinden der heutigen Verbandsgemeinde Kirchberg gehörten seitdem zur Markgrafschaft Baden. 1789 regierte hier Markgraf Karl Friedrich. Kirchberg war badisches Oberamt. Das Oberamt Kirchberg verwaltete neben der Stadt Kirchberg mit Außenbürgschaft die Gemeinden Dillendorf, Maitzborn und Rödern. Auch die heute nicht zur Verbandsgemeinde Kirchberg gehörenden Orte Oppertshausen und Schönborn wurden vom Oberamt direkt verwaltet.

Untereinheiten des Oberamtes bildeten die Pflegen. Zu Kirchberg gehörte die Pflege Belg, Denzen, Koppenstein, Sohren, Kostenz und das spätere Unteramt Dill. Den einzelnen Pflegen waren weitere Orte zugeordnet.

Zur Pflege Belg gehörten die Gemeinden Belg, Kappel, Rödelhausen und Würrich sowie das heute nicht zur Verbandsgemeinde Kirchberg gehörende Altlay.

Die Pflege Denzen umfasste Denzen, Dickenschied, Hecken, Panzweiler, Reckershausen, Rohrbach und Womrath.

Die Pflege Koppenstein wurde gebildet aus Gehlweiler und dem heute nicht mehr zur Verbandsgemeinde gehörenden Braunweiler. Amtsuntertanen saßen in Henau, Schlierschied, Gemünden und weiteren Ortschaften.

Die Pflege Sohren umfasste Bärenbach, Hahn, Lautzenhausen, Niederweiler, Sohren, Wahlenau und Büchenbeuren.

Zur Pflege Kostenz gehörte Kludenbach, Metzenhausen, Nieder Kostenz, Ober Kostenz, Todenroth, Schwarzen und Schlierschied.

1776 wurde die Hintere Grafschaft Sponheim gespalten. Es wurde das Unteramt Dill geschaffen. Zu ihm gehörten Dill, Niedersohren und Sohrschied. Es war dem Oberamt Kirchberg unterstellt.

Heinzenbach, Unzenberg und ab 1727 Raversbeuren gehörten zum Fürstentum Simmern. Das Fürstentum Simmern war mit Kurpfalz vereinigt.

Gemünden gehörte den Reichsrittern der Freiherren Schenk von Schmidtburg.

Henau gehörte gemeinsam mit den heute nicht zur Verbandsgemeinde Kirchberg gehörenden Kellenbach und Schwarzerden zum „Hochgericht Kellenbach“. Das Hochgericht war ein Kondominium (gemeinsamer Besitz) des Kurfürsten von Trier, des Herzogs von Baden, des Herrn von Renauld und der Freiherren Vogt von Hunolstein.

Woppenroth gehörte zum Amt Dhaun. Das Amt Dhaun war Besitz der Wild- und Rheingrafenschaft.

Das Dorf Lindenschied war reichsritterliche Besitzung des Freiherren Schenk von Schmidtburg. Die Gemarkung Lindenschied hingegen gehörte zum Hochgericht Rhaunen. Das Hochgericht Rhaunen wiederum war ein Kondominium der Wild- und Rheingrafenschaft und Kurtrier.

Laufersweiler war Kondominium zwischen Trier und den Freiherren Schenk von Schmidtburg.

Hirschfeld gehörte zu den Grafen von Solms-Rödelheim und den Fürsten von Leiningen-Hartenburg.

31 der heute 40 Gemeinden der Verbandsgemeinde Kirchberg gehörten zu Baden. Darunter waren die heute eingemeindeten Orte Denzen und Panzweiler. 3 Orte gehörten zu Kurpfalz, 6 waren reichsritterschaftlicher oder Gemeinbesitz.[Anm. 1]

Die französische Zeit

Die Mairien (Bürgermeistereien) der heutigen VG Kirchberg im Jahr 1808[Bild: Konstantin Arnold [CC BY-NC-SA 4.0]]

Im Zuge der französischen Revolutionskriege wurde der Hunsrück im Oktober 1794 von der französischen Maas- und Sambre-Armee besetzt. Es begann die zwanzigjährige französische Herrschaft auf dem Hunsrück. Die französische Militärverwaltung löste die Feudalherrschaften ab. 1797 wurde das linke Rheinufer in 4 Departements eingeteilt. Die heutige Verbandsgemeinde Kirchberg lag im Rhein-Mosel-Departement. Dieses war in die Arrondissements Bonn, Koblenz und Simmern unterteilt. Das Arrondissement Simmern war unterteilt in 10 Kantone. Darunter waren die Kantone Kirchberg, Simmern und Trarbach. Die Kantone wiederum waren unterteilt in Bürgermeistereien, französisch Mairien.

Die meisten Gemeinden der heutigen Verbandsgemeinde Kirchberg gehörten zum Kanton Kirchberg. Das Kanton Kirchberg war unterteilt in die Mairie Kirchberg, die Mairie Dill, die Mairie Gemünden, die Mairie Nieder Kostenz und die Mairie Sohren.

Die Marie Kirchberg umfasste die Stadt Kirchberg, Denzen und Rödern.

Die Mairie Dill umfasste Dill, Dillendorf, Hecken, Lindenschied, Maitzborn, Sohrschied und Womrath.

Zur Mairie Gemünden gehörte Gemünden, Dickenschied, Gehlweiler, Henau, Panzweiler, Rohrbach, Schlierschied und Woppenroth.

Die Mairie Nieder Kostenz umfasste Nieder Kostenz, Kappel, Kludenbach, Metzenhausen, Ober Kostenz, Schwarzen, Reckershausen, Todenroth und Würrich.

Zur Mairie Sohren gehörten Sohren, Bärenbach, Belg, Büchenbeuren, Lautzenhausen, Laufersweiler, Niedersohren, Niederweiler und Wahlenau.

Einige Gemeinden der heutigen Verbandsgemeinde Kirchberg gehörten zu anderen Kantonen. Dem Kanton Simmern waren Heinzenbach und Unzenberg in der Mairie Unzenberg zugeordnet. Im Kanton Trarbach in der Mairie Trarbach lagen Hahn, Hirschfeld und Raversbeuren. Im benachbarten Arrondissement Koblenz im Kanton Zell und der Mairie Blankenrath lag Rödelhausen.[Anm. 2]

Die preußische Zeit

Die Bürgermeistereien der heutigen VG Kirchberg im Jahr 1818[Bild: Konstantin Arnold [CC BY-NC-SA 4.0]]

Nach Sieg der Alliierten über Frankreich wurden die Rheinlande 1815 Preußen zugeteilt. Der preußische Staat wurde in Regierungsbezirke eingeteilt. Diese wurden in Kreise, darunter Bürgermeistereien und Gemeinden eingeteilt. Die Gebietseinteilung aus dieser Zeit sollte im Wesentlichen bis zur rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform 1969 bestehen.

Das Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde Kirchberg gehörte zu den Kreisen Simmern und Zell im Regierungsbezirk Koblenz und zum Kreis Bernkastel im Regierungsbezirk Trier.

Im Kreis Simmern lag die Bürgermeisterei Kirchberg mit der Stadt Kirchberg und den Dörfern Denzen, Dillendorf, Dickenschied, Maitzborn, Womrath, Oppertshausen, Rödern, Schönborn, Kappel, Kludenbach, Metzenhausen, Nieder Kostenz, Ober Kostenz, Reckershausen, Schwarzen, Todenroth, Dill, Laufersweiler.

Ebenfalls im Kreis Simmern lag die Bürgermeisterei Gemünden mit den Dörfern Gemünden, Gehlweiler, Henau, Kellenbach, Königsau, Panzweiler, Rohrbach, Schlierschied, Schneppenbach, Bruschied, Hecken, Sohrschied und Schwarzerden.

Im Kreis Zell lag die Bürgermeisterei Sohren. Zu dieser gehörten Sohren, Altlay, Bärenbach, Belg, Büchenbeuren, Lautzenhausen, Niedersohren, Niederweiler, Wahlenau, Würrich, Irmenach, Beuren, Hirschfeld, Lötzbeuren, Raversbeuren, Hahn, Rödelhausen.

Im Kreis Simmern in der Bürgermeisterei Ohlweiler lagen Biebern, Fronhofen, Heinzenbach, Nannhausen, Nickweiler, Reich, Unzenberg, Wüschheim, Belgweiler, Ohlweiler, Mengerschied, Ravengiersburg, Sargenroth und Tiefenbach.

Im Regierungsbezirk Trier lag der Kreis Bernkastel mit der Bürgermeisterei Rhaunen. Zu dieser gehörten Rhaunen, Lindenschied, Woppenroth, Bundenbach, Gösenroth, Hausen, Horbruch, Hottenbach, Krummenau, Oberkirn, Schnorbach, Stipshausen, Sulzbach und Weitersbach.[Anm. 3]



Die Bevölkerung im 19. Jahrhundert

Zahlenmäßige Verteilung der Bevölkerung.[Anm. 4]

Ort 1817 1840 1871 1885 1905 1980 zum Vergleich
Bärenbach 295 371 346 269 313
Belg 262 232 203 179 141
Büchenbeuren 254 313 316 351 884
Denzen 276 282
Dickenschied 359 457 465 501 609
Dill 265 294 266 279 195
Dillendorf 198 234 221 207 407
Gehlweiler 334 373 305 279 223
Gemünden (mit Panzweiler) 865 1113 960 918 1125
Hahn 222 264 294 303 156
Hecken 140 177 151 135 117
Heinzenbach 258 337 266 235 187
Henau 273 341 293 276 317
Hirschfeld 215 301 270 285 331
Kappel 514 644 566 533 408
Kirchberg (Hunsrück), Stadt (ohne Denzen) 1307
Kirchberg (Hunsrück), Stadt (mit Denzen) 1583 1827 1719 1595 2650
Kludenbach 140 137 121 114 84
Laufersweiler 557 726 710 740 867
Lautzenhausen 227 282 244 248 313
Lindenschied 242 290 280 282 246
Maitzborn 159 162 141 125 128
Metzenhausen 170 178 144 139 126
Nieder Kostenz 225 228 194 180 187
Niedersohren 172 201 192 201 304
Niederweiler 264 335 382 359 329
Ober Kostenz 340 334 304 322 210
Panzweiler 38 55
Raversbeuren 278 314 335 305 165
Reckershausen 390 445 376 310 325
Rödelhausen 214 286 202 176 124
Rödern 138 173 160 168 138
Rohrbach 192 207 172 216 178
Schlierschied 196 240 219 191 205
Schwarzen 156 145 158 139 127
Sohren 663 872 884 864 1904
Sohrschied 157 149 135 139 102
Todenroth 92 89 83 87 70
Unzenberg 268 394 393 367 368
Wahlenau 147 219 217 245 147
Womrath 332 375 331 288 221
Woppenroth 160 214 207 260 258
Würrich 184 227 194 175 156
insgesamt 12.100 14.500 13.419 12.985 15.345

Das 20. Jahrhundert

Die Verwaltungsgliederung blieb von der preußischen Zeit bis zur Verwaltungsreform des Landes Rheinland-Pfalz 1968/1970 fast unverändert. Lediglich die Eingemeindungen von Denzen und Panzweiler sowie die Auflösung des Amtes Ohlweiler stellten Veränderungen dar. Im Jahr 1928 wurde Denzen mit Kirchberg vereinigt. Zur Zeit der Eingemeindung hatte Denzen 422 Einwohnerinnen und Einwohner und eine Gemarkungsgröße von 631 Hektar. In einem Schreiben an den Regierungspräsidenten in Koblenz wandten sich 34 Bürger von Denzen gegen die Eingemeindung.

Panzweiler wurde 1939 in Gemünden eingemeindet. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Ort 34 Einwohnerinnen und Einwohner und eine Fläche von 132 Hektar Gemarkungsgröße. Der Gemeinderat Panzweiler stimmte mit 4 zu 2 Stimmen für die Eingemeindung.

Das Amt Ohlweiler mit Sitz in Simmern wurde ebenfalls im Jahr 1939 aufgelöst. Heinzenbach und Unzenberg gelangten zum Amt Kirchberg.

Eine entscheidende Verwaltungsreform des Landes Rheinland-Pfalz stellte eine Reihe von Landesgesetzen ab 1966 dar. In diesem Zuge wurden im Oktober 1968 die bisherigen Ämter in Verbandsgemeinden umbenannt. Die Regierungsbezirke Koblenz und Montabaur wurden zum neuen Regierungsbezirk Koblenz zusammengefasst. Die Regierungsbezirke Pfalz und Rheinhessen fasste man zum neuen Bezirk Rheinhessen-Pfalz zusammen. Von ehemals fünf Regierungsbezirken blieben die drei, Koblenz, Trier und Rheinhessen-Pfalz übrig.

Die Landkreise wurden auch neu geordnet. U.a. wurden im Regierungsbezirk Koblenz die Landkreise Cochem, St. Goar, Simmern und Zell aufgelöst. Im Bezirk Trier wurde der Landkreis Bernkastel aufgelöst. Neugebildet wurden in der Region die Landkreise Cochem-Zell mit Sitz in Cochem, der Rhein-Hunsrück-Kreis mit Sitz in Simmern und der Landkreis Bernkastel-Wittlich mit Sitz in Wittlich.

Die Verbandsgemeinden wurden teilweise aufgelöst und neu gebildet. Die Verbandsgemeinden Büchenbeuren, Gemünden und Kirchberg wurden aufgelöst. Neu gebildet wurde die Verbandsgemeinde Kirchberg aus

a) der Stadt Kirchberg,

b) den Gemeinden Bärenbach, Belg, Büchenbeuren, Hahn, Hirschfeld, Lautzenhausen, Niedersohren, Niederweiler, Raversbeuren, Rödelhausen, Sohren, Wahlenau und Würrich aus der früheren Verbandsgemeinde Büchenbeuren,

c) den Gemeinden Gehlweiler, Gemünden, Hecken, Henau, Rohrbach, Schlierschied und Sohrschied aus der früheren Verbandsgemeinde Gemünden,

d) den Gemeinden Dickenschied, Dill, Dillendorf, Heinzenbach, Kappel, Kludenbach, Laufersweiler, Maitzborn, Metzenhausen, Nieder Kostenz, Ober Kostenz, Reckershausen, Rödern, Schwarzen, Todenroth, Unzenberg und Womrath aus der früheren Verbandsgemeinde Kirchberg,

e) und den Gemeinden Lindenschied und Woppenroth aus der Verbandsgemeinde Rhaunen.

Aus den früheren Verbandsgemeinden wurden einige Orte an andere Verbandsgemeinden zugeordnet. Es gingen

a) aus der Verbandsgemeinde Büchenbeuren die Gemeinde Altlay an die Verbandsgemeinde Zell und die Gemeinden Beuren, Irmenach und Lötzbeuren an die Verbandsgemeinde Traben-Trarbach,

b) aus der Verbandsgemeinde Gemünden die Gemeinden Bruschied, Kellenbach, Königsau, Schneppenbach und Schwarzerden an die Verbandsgemeinde Kirn/Land und die Gemeinden Ravengiersburg, Sargenroth und Mengerschied an die Verbandsgemeinde Simmern,

c) aus der Verbandsgemeinde Kirchberg die Gemeinden Schönborn und Oppertshausen an die Verbandsgemeinde Simmern.

Die Gemeinde Thalkleinich (später Kleinich) wurde der früheren Verbandsgemeinde Bernkastel-Land (später Bernkastel-Kues) zugeteilt.

Die Verbandsgemeinde Kirchberg umfasst 40 Gemeinden und ist nach der Anzahl der Gemeinden die zweitgrößte Verbandsgemeinde von insgesamt 69 des Regierungsbezirks Koblenz. Im Rhein-Hunsrück-Kreis hat sie mit 962 Quadratkilometern die größte Fläche.[Anm. 5] Am 7. November 2020 feierte die Verbandsgemeinde 50jähriges Bestehen. In den 40 Ortsgemeinden lebten zu diesem Zeitpunkt rund 20.000 Menschen.[Anm. 6]

Die Bevölkerung im 20. Jahrhundert

Zahlenmäßige Verteilung der Bevölkerung.[Anm. 7]

Ort 1939 1950 1961 1970 1980
Bärenbach 258 319 395 386 313
Belg 190 187 191 191 141
Büchenbeuren 445 538 798 788 884
Dickenschied 472 502 520 559 609
Dill 237 354 269 229 195
Dillendorf mit Ortsteil Liederbach 230 211 209 299 407
Gehlweiler 281 323 305 265 223
Gemünden mit Ortsteil Panzweiler 891 1101 998 999 1125
Hahn 265 268 250 223 156
Hecken 143 174 163 138 117
Heinzenbach 241 281 312 318 317
Henau 219 243 218 221 187
Hirschfeld 315 341 331 336 331
Kappel 481 525 547 500 408
Kirchberg 1787 2130 2322 2653 2650
Kludenbach 126 145 127 123 84
Laufersweiler 784 813 890 975 867
Lautzenhausen 222 287 391 315 313
Lindenschied 282 293 289 281 246
Maitzborn 127 138 166 118 128
Metzenhausen 178 190 158 138 126
Nieder Kostenz 179 213 213 214 187
Niedersohren 236 287 292 327 304
Niederweiler 410 403 407 424 329
Ober Kostenz 297 327 278 249 210
Raversbeuren 277 268 252 215 165
Reckershausen 319 349 331 338 325
Rödelhausen 168 152 152 152 124
Rödern 137 145 132 129 138
Rohrbach 196 227 175 165 178
Schlierschied 202 214 223 219 205
Schwarzen 146 158 174 152 127
Sohren 1043 1263 1816 1951 1904
Sohrschied 157 167 151 117 102
Todenroth 69 82 68 81 70
Unzenberg 370 438 401 405 368
Wahlenau 236 252 214 191 147
Womrath mit Ortsteil Wallenbrück 281 268 269 244 221
Woppenroth 264 262 267 286 258
Würrich 172 184 178 185 156
VG Kirchberg gesamt 14.599 15.022 15.842 16.099 15.345

Die Bevölkerung im 21. Jahrhundert

Einwohner am 31. Dezember 2019.[Anm. 8]

Ortsgemeinde, Stadt Einwohner
Bärenbach 468
Belg 112
Büchenbeuren 1.755
Dickenschied 705
Dill 199
Dillendorf 566
Gehlweiler 218
Gemünden 1.296
Hahn 187
Hecken 112
Heinzenbach 420
Henau 146
Hirschfeld 277
Kappel 464
Kirchberg (Hunsrück), Stadt 3.993
Kludenbach 117
Laufersweiler 815
Lautzenhausen 383
Lindenschied 191
Maitzborn 107
Metzenhausen 105
Nieder Kostenz 186
Niedersohren 446
Niederweiler 393
Ober Kostenz 232
Raversbeuren 117
Reckershausen 368
Rödelhausen 126
Rödern 187
Rohrbach 179
Schlierschied 169
Schwarzen 132
Sohren 3.188
Sohrschied 121
Todenroth 75
Unzenberg 411
Wahlenau 199
Womrath 188
Woppenroth 239
Würrich 159
Verbandsgemeinde Kirchberg (Hunsrück) 19.751

Nachweise

Autor: Konstantin Arnold

 

Verwendete Literatur:

  • Brommer, Peter: An der Nahe und auf dem Hunsrück: Edition und Kommentierung der Beschreibungen des pfälzischen Oberamtes Kreuznach (1601 und 1772/ca. 1775) und des badischen Oberamtes Kirchberg (1766 und 1772). Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz Bd. 120. Koblenz 2015.
  • König, Jürgen: Der Hunsrück in der französischen Zeit (1789/94 - 1814). Mainz 1994.
  •  Regge, Carla: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. Kirchberg 1983.
  • Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden.

 

Erstellt am 13.11.2020

Anmerkungen:

  1. Regge, Carla: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. Kirchberg 1983. S.18-21. Zum badischen Oberamt Kirchberg siehe auch: Brommer, Peter: An der Nahe und auf dem Hunsrück: Edition und Kommentierung der Beschreibungen des pfälzischen Oberamtes Kreuznach (1601 und 1772/ca. 1775) und des badischen Oberamtes Kirchberg (1766 und 1772). Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz Bd. 120. Koblenz 2015. Zurück
  2. Regge, Carla: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. Kirchberg 1983. S.23-31. Zur Zeit der französischen Herrschaft siehe auch: König, Jürgen: Der Hunsrück in der französischen Zeit (1789/94 - 1814). Mainz 1994. Zurück
  3. Regge, Carla: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. Kirchberg 1983. S.55-61. Zurück
  4. Regge, Carla: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. Kirchberg 1983. S.82f. Zurück
  5. Casper, Peter: Verwaltungsreformen. In: Regge, Carla: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. Kirchberg 1983. S.313-317 Zurück
  6. N.N.:50 Jahre Verbandsgemeinde Kirchberg. In: Mitteilungen der Verbandsgemeinde Kirchberg. Jahrgang 50, Nummer 46. Höhr-Grenzhausen 2020. S.1 Zurück
  7. Regge, Carla: Chronik der Verbandsgemeinde Kirchberg im Hunsrück. Kirchberg 1983. S.321f. Zurück
  8. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerungsstand 2019, Kreise, Gemeinden, Verbandsgemeinden. Zurück