Heinzenhausen in der Pfalz

Heinzenhausen

0.1.Allgemeine Angaben

Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Lauterecken, Landkreis Kusel

Einwohner (2001): 304 

Einwohner (2007): 310

Einwohner (2010): 297

Gemarkung: 221 ha, davon ca. 15 ha Siedlungsfläche und 93 ha Wald

 

0.2.Lage

Der Ort  liegt in rund 175 m Höhe über dem Meeresspiegel im Tal der Lauter etwa auf halbem Weg zwischen den Städten Lauterecken und Wolfstein. Die Erhebungen beiderseits des Tals steigen bis zu 350 Metern über NN an. (Schauerberg 328 m, Jungenwald 349 m)    

0.3.Siedlung und Wohnung

Das im Tal langgezogene Dorf erstreckt sich zum größten Teil rechts der Lauter und konzentriert sich im nördlichen Bereich an der Einmündung eines kleinen Baches zum Ortskern. Hier quert auch die B 270 die Lauter. Die Bahnlinie verläuft auf ganzer Länge links des Baches mit einer Haltestelle im südlichen Ortsbereich. Der Friedhof liegt östlich des Ortskerns.

0.4.Wüstungen

Im Bereich der Gemarkung von Heinzenhausen lag früher der Ort Wüsthausen, auch Wusthauserhof genannt, Ersterwähnung 1422. Der Name erscheint noch in Urkunden des 18. Jahrhunderts. (Vgl. Dolch/Greule 1991 S. 501)

0.5.Name

Heinzenhausen selbst wurde 1282 in unterschiedlichen Urkunden als Heinzemanneshusen und als Henzemanneshusen bezeichnet. Weitere Bezeichnungen aus früherer Zeit sind: Heintzenhusen (1377), Heynzenhuße (14. Jhd.), Heintzenhuißen 1387), Heynczenhusen (1506), Heintzenhausen (1588). Dem Grundwort -hausen geht als Bestimmungswort der Personenname Heinzemann bzw. die Kurzform Heinz voraus. (Vgl. Dolch/Greule 1994)

0.6.Wappen

Das Wappen ist durch eine horizontale Linie zweigeteilt. Es zeigt in der oberen Hälfte auf schwarzem Grund den goldenen rot bezungten, rot bewehrten und rot bekrönten pfälzischen Löwen, in der unteren Hälfte ein Mühlrad und eine Bogenbrücke. "Das Wappen verbindet den Löwen, das Wappentier der pfälzischen Ortsherrschaft, mit Hinweisen auf die Lauterbrücke und die Lautermühle." (Debus 1988 S. 162) Es wurde 1986 durch die Bezirksregierung in Neustadt genehmigt.

0.7.Abriss der Ortsgeschichte

0.7.1.Frühgeschichte

Mit Sicherheit war die Umgebung des Ortes in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt, was durch reichhaltige vorgeschichtliche Funde vor allem aus der Gemarkung der Nachbargemeinde Lohnweiler belegt ist. In Heinzenhausen selbst wurde östlich des Ortes ein Steinbeil aus vulkanischem Material gefunden. Früher wurden auch zwei Hügelgräber genannt. Diese sind jedoch heute nicht mehr aufzufinden. (Vgl. Bantelmann S. 49). Auch römische Funde sind aus den Nachbarorten bekannt geworden.  

0.7.2.Mittelalter

Wahrscheinlich wurde der heutige Ort Heinzenhausen im frühen Mittelalter gegründet, wobei es unmöglich ist, die Gründungszeit genau einzugrenzen. Der Ort lag im Nahegau und kam später zur Grafschaft Veldenz, als diese in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts gegründet wurde. 1182 erlaubte König Rudolf von Habsburg dem Grafen Heinrich III. von Hohenecken und seiner Ehefrau Margarethe den Verkauf des Hofes Mittelrohrbach, ein königliches Lehen, mit allen dazugehörigen Menschen und Gütern an das Kloster Otterberg. Als Entschädigung dafür akzeptierte der König die Lampertsmühle und eine Wiese in "Heinzemanneshusen sub Castro Wolvestein", also unterhalb der Burg Wolfstein. (Dolch/Münch 1994 S. 300 und S. 301). Außer den Urkunden aus dem Jahr der Ersterwähnung erscheint der Name des Dorfes weiterhin in Urkunden der Grafen von Veldenz aus der jüngeren Linie (1259-1444). So wurden nach einer Urkunde von 1379 Güter in Heinzenhausen durch den Grafen Friedrich II. von Veldenz an Johann Mohr von Sötern zum Lehen vergeben. Ein Jahr später bekannte Gerhard von Alsenz, von demselben Grafen Zinsen u. a. auch aus Heinzenhausen zu empfangen. 1422 belehnte Graf Friedrich III. von Veldenz die Brüder Johann und Philipp Boos von Waldeck mit einer Reihe von Dörfern, auch mit dem Hofgut Wusthausen und mit seinem Besitz in Heinzenhausen. Die Freiherren von Boos zu Waldeck besaßen ein Hofgut in Heinzenhausen bis zum Ende der Feudalzeit, als das linksrheinische Deutschland von französischen Revolutionstruppen besetzt wurde. 

Der letzte mittelalterliche Graf von Veldenz, Friedrich III. starb 1444 und hinterließ keinen erbberechtigten Sohn. Seine Tochter Anna heiratete den Pfalzgrafen Stephan, einen Sohn des Königs und Kurfürsten Ruprecht von der Kurpfalz. Stephan begründete nun mit kurpfälzischem Eigenbesitz und mit dem Erbteil seiner Frau die neue Pfalzgrafschaft Zweibrücken, die zumeist als Herzogtum bezeichnet wird. Heinzenhausen gehörte nun zu dieser neuen Pfalzgrafschaft.

0.7.3.Neuzeit

Durch den Marburger Vertrag vom 18. November 1543 entstand eine neue Grafschaft Veldenz-Lauterecken, später Veldenz-Lauterecken-Lützelstein, die Herzog Wolfgang für seinen Oheim Ruprecht (R. der Hinkende) eingerichtet hatte. Die Neueinrichtung dieser Grafschaft war ein Entgegenkommen für Ruprecht, der als Vormund von Wolfgang in dessen jungen Jahren, zusammen mit Wolfgangs Mutter Anna, die Pfalzgrafschaft regiert hatte. Heinzenhausen lag nun in dieser neuen Grafschaft Veldenz. Pfalzgraf Ruprecht, deren Begründer, starb schon 1544. Georg Hans (geb. 1543) hatte die Nachfolge angetreten, und während seiner Unmündigkeit regierte für ihn Herzog Wolfgang als Verweser. Wie fast alle Orte der Glangegend hatte auch Heinzenhausen unter den Kriegen des 17. Jahrhunderts zu leiden, unter dem Dreißigjährigen Krieg wie auch unter den Kriegen Ludwigs XIV. Allerdings bot während des 30-jährigen Krieges die nahe Residenzstadt Lauterecken den Bewohnern eine Zuflucht. Lauterecken wurde nicht erobert. Dennoch hielt der Tod durch Hunger und Pest auch hier reichte Ernte. Die Grafschaft Veldenz-Lützelstein war 1692 durch den Tod des letzten regierenden Pfalzgrafen Leopold Ludwig verweist. Es entstand nun ein Streit darüber, ob die Grafschaft - und mit ihr auch das Dorf Heinzenhausen - an die Kurpfalz oder an die Pfalzgrafschaft Zweibrücken fallen sollte. Zunächst hatte die Pfalzgrafschaft Zweibrücken, die damals von dem Schwedenkönig Karl XI. regiert wurde, die Ämter Veldenz und Lauterecken und den Remigiusberg in Besitz genommen. 1697 erschienen dann kurpfälzische Truppen.  Das Amt Lauterecken und auch unsere beiden Dörfer wurden nun durch die Kurpfalz verwaltet. Eine endgültige Lösung des Streits erfolgte erst 1733 durch den so genannten Successionsvertrag zu Gunsten der Kurpfalz. Johann Goswin Widder schreibt 1788 in seinem Werk Geographische Beschreibung der Kurpfalz u. a. über Heinzenhausen: "Heinzenhausen, ein geringes [kleines] Dörflein von 15 Häusern, am rechten Ufer der Lauter, eine halbe Stunde oberhalb Lauterecke gelegen, hieß vor alters Heinzemanneshusen ... Jedoch scheint der Ort mit der Vogtei jederzeit den Grafen von Veldenz und der Burg Lauterecke unterworfen gewesen zu seyn." (Widder IV S. 363)

0.7.4.Neueste Zeit

Während der Zeit der Französischen Revolution und der Regierungszeit des Kaisers Napoleon wurde das linksrheinische Deutschland von Frankreich annektiert. Entlang des Glans zog sich die Grenze zwischen den Départements Saar und Donnersberg hin. Heinzenhausen lag nun im Département Donnersberg, im Arrondissement Kaiserslautern und im Kanton Lauterecken, zugleich in der Mairie Lauterecken. 1814 wurden die Franzosen aus dem linksrheinischen deutschen Gebiet vertrieben, und nach einer kurzen Zwischenzeit kam es zu einer territorialen Neuordnung, nach der Lohnweiler nun im bayerischen Rheinkreis lag, der späteren bayerischen Rheinpfalz, im Landkommissariat (später Bezirksamt und Landkreis) Kusel, im Kanton (später Distrikt bis etwa zum Ersten Weltkrieg) Lauterecken, zugleich in der Bürgermeisterei Lauterecken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das linksrheinische Bayern dem neuen Bundesland Rheinland-Pfalz eingegliedert. Heinzenhausen lag nun im Regierungsbezirk Pfalz dieses Bundeslandes, nach der späteren Neugliederung  Rheinhessen-Pfalz. Mit der Gebiets- und Verwaltungsreform von 1968 wurde Heinzenhausen vom 1. Januar 1972 an eine Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Lauterecken.  

Modernes Bürgerhaus

0.8.Wahlergebnisse in Prozent, Bundestag Zweitstimmen

SPD Zentrum KPD NSDAP
Reichstag 1928 28,2 9,7 9,0 29,1
Reichstag 1930 50,0 8,8 0,7 40,2
Reichstag 1933 33,5 0,9 1,2 83,3
SPD CDU FDP Grüne Linke Sonstige
Landtag 2001 57,3 23,0 4,5 1,7 --- 13,5
Landtag 2006 69,2 23,1 5,1 --- --- 2,6 (Rep.)
Landtag 2011 54,3 34,3 --- 5,7 5,7 ---
Bundestag 2002 56,5 23,6 8,3 3,8 --- 5,7
Bundestag 2005 44,1 22,3 6,6 2,2 10,1 7,8
Bundestag 2009 23,2 30,3 15,5 4,9 17,6 8,4
Bundestag 2013 32,8 45,8 2,3 3,1 6,9 9,2

0.9.Zeittafel

Steinzeit Fund zweier Steinbeile
Eisenzeit Gräberfelder in der Gemarkung
Römerzeit Römische Funde in den benachbarten Gemarkungen
Frühes Mittelalter Heinzenhausen im Nahegau
1127 Heinzenhausen in der Grafschaft Veldenz
1282 Urkundliche Ersterwähnung
1379 Mohr von Sötern erhält Güter in Heinzenhausen
1380 Gerhard von Alsenz erhält Zinsen aus Heinzenhausen
1422 Graf Friedrich III. von Veldenz belehnt die Brüder Johann und Philipp Boos von Waldeck mit dem Hofgut Wusthausen und mit seinem Besitz in Heinzenhausen.
1444 Heinzenhausen in der Pfalzgrafschaft Zweibrücken
1537 Einführung der Reformation durch die Pfalzgrafschaft Zweibrücken
1543 Marburger Vertrag, Heinzenhausen kommt zur neuen Pfalzgrafschaft Pfalz-Veldenz
1692 Tod des letzten Pfalzgrafen Leopold Ludwig. Die Pfalzgrafschaft Veldenz-Lauterecken ist verweist.
1697 Kurpfälzische Truppen nehmen Besitz vom Amt Lauterecken und auch von Heinzenhausen
1733 Durch den Successionsvertrag kommt Heinzenhausen endgültig an die Kurpfalz.
1788 Bericht über H. von Johann Goswin Widder. In H: gibt es 15 Haushalte
1798 Eingliederung des linksrheinischen deutschen Gebietes an Frankreich. H. in der Mairie und im Kanton Lauterecken, im Arrondissement Kaiserslautern und im Departement Donnersberg.
1816 Heinzenhausen gehört im bayerischen Rheinkreis zum Landkommissariat Kusel und zum Kanton Lauterecken
1945 Ende des Zweiten Weltkrieges. Heinzenhausen gehört innerhalb des Bundeslandes Rheinland-Pfalz zum Landkreis Kusel und zur Bürgermeisterei Lauterecken
1968 Gebietsl- und Verwaltungsreform des Landes Rheinland-Pfalz. Heinzenhausen gehört ab 1972 als Ortsgemeinde zur Verbandsgemeinde Lauterecken und zum Landkreis Kusel

0.10.Religiöse Verhältnisse

Ursprünglich gehörte Heinzenhausen wahrscheinlich zur Kirche von Lohnweiler, später zu  Lauterecken. Noch zur Zeit der Pfalzgrafen (Herzöge) von Zweibrücken wurde die Reformation eingeführt, und alle Bewohner mussten sich zur lutherischen Lehre bekennen. Ein späterer allgemeiner Übertritt zum Kalvinismus, wie in den Orten der früheren Pfalzgrafschaft Zweibrücken, erfolgte nicht, da Heinzenhausen ab 1543 zu der neuen Pfalzgrafschaft Veldenz gehörte. Dennoch waren am Ende des Dreißigjährigen Krieges wieder Übertritte zur Lehre nach Calvin und auch zum Katholizismus möglich. Übertritte zur katholischen Lehre und Zuwanderungen von Katholiken erfolgten in größerem Umfang nach 1733, nachdem der Ort kurpfälzisch geworden war. Von den 146 Einwohnern des Jahres 1825 waren 76 evangelisch und 70 katholisch. 1961 waren von 336 gezählten Einwohnern 289 evangelisch und nur noch 45 katholisch. Das ist dadurch zu erklären, dass während des 19. Jahrhunderts viele evangelische Familien zugewandert sind. Juden erscheinen in den vorliegenden Statistiken nicht.  

0.11.Bewohner

Das Dorf blieb ländlich strukturiert. Auch heute noch wird die Gemarkung landwirtschaftlich genutzt, doch die Zahl der Landwirte ist klein geworden. Insofern ist Heinzenhausen eine kleine Wohngemeinde mit Beschäftigungsmöglichkeiten in größeren Orten der Umgebung (Lauterecken, Wolfstein, Kaiserslautern). 

0.12.Einwohnerzahlen

1788 1815 1860 1871 1905 1939 1961 2001 2010
ca. 75 146 184 206 274 246 336 304 297

0.13.Schulen, Kultur, Vereinswesen

0.13.1.Schulen

Mit großer Wahrscheinlichkeit gab es bereits im 16. Jahrhundert Bemühungen, die Kinder des Ortes im Lesen und Schreiben zu unterrichten, da die Pfalzgrafen von Zweibrücken die Reformation eingeführt und ein besonderes Interesse daran hatten, dass die Landeskinder selbst in der Lage sein sollten, die Bibel zu lesen. In einem gewöhnlichen Wohnhaus wurde unterrichtet. Heute besuchen Hauptschüler und Gymnasialschüler die entsprechenden Schulen in Lauterecken. (Quellen zur Schule: LA Speyer H 38 1222)

0.13.2.Feste und Brauchtum

Die Kirmes von  Heinzenhausen findet am ersten Wochenende im August statt, die Nachkirmes am 3. Wochenende im September. Altes Brauchtum, wie es in früherer Zeit in allen Dörfern der Glangegend üblich war, wird heute kaum noch gepflegt.  

 

0.13.3.Vereine

Angelsportverein „Unteres Glantal“, Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr, Landfrauenverein, Männergesangverein, SPD-Ortsverein, Heenzehauser Wicke-Wacke.

0.14.Gesundheits- und Sozialwesen

Allgemeinärzte und Apotheken können in Lauterecken aufgesucht werden. Die nächstgelegenen Krankenhäuser sind die von Meisenheim, von Kusel und Kaiserslautern. Zuständige Sozialstation ist Lauterecken.

 

0.14.1.Wirtschaft und Verkehr

Neben der Landwirtschaft gab es früher die üblichen Handwerksberufe. In der Petersgrube bei Heinzenhausen waren im 19. Jahrhundert  5 bis 8 Mitarbeiter  beschäftigt, die zwischen 1835 und 1855 2 567 t  Kohlen förderten. Die Mahlmühle bestand bereits im 18. Jahrhundert mit einem Mahl- und einem Schälgang. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg still gelegt. Landwirtschaft betreiben heute nur noch wenige Betriebe. Eine Fertighausfirma am Ort ist auf die Herstellung von Fachwerkhäusern und von Energie sparenden Fertighäusern spezialisiert. Edelstahlmöbel vor allem für das Gastronomiegewerbe werden von einer weiteren Firma hergestellt. Sonstige Handwerksberufe herkömmlicher Art sind nicht mehr üblich. Vor Ort bestehen noch Versicherungsagenturen und eine Firma zum Vertrieb von Werbeartikeln.     

Der Ort liegt an der Bundesstraße 270, die Idar-Oberstein mit Kaiserslautern verbindet. Von der B 240 zweigt die Landesstraße 383 ab, die zu dem Nachbarort Hohenöllen führt. Lauterecken liegt 5 km weit entfernt, Kaiserslautern 27 km, Kusel 35 km. Nächste Autobahnauffahrten sind die bei Kaiserslautern und bei Kusel. Weiterhin besteht die Eisenbahnlinie Lauterecken - Kaiserslautern mit einer Haltestelle bei Heinzenhausen.

0.15.Nachweise

 

Verfasser: Ernst Schworm

Redaktionelle Bearbeitung: Ernst Schworm

Literatur:

  • Dolch, Martin und Greule, Albrecht: Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz, Speyer 1991.
  • Dolch, Martin: Urkundenbuch der Stadt Kaiserslautern Bd. I, Otterberg 1994.
  • Gümbel, Theodor: Geschichte des Fürstentums Pfalz-Veldenz, Kaiserslautern 1900.
  • Widder, Johann Goswin: Geographische Beschreibung der Kur-Pfalz, Band IV, Frankfurt und Leipzig 1788.