Breitenbach in der Pfalz

Breitenbach

0.1.Allgemeine Angaben

Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Oberes Glantag (früher: Waldmohr)

Einwohner (2003): 2150, 46 % röm. katholisch und 51 % evangelisch, Sonstige 3 %

Einwohner (2007): 2029

Einwohner (2010): 1914

Weitere Wohnplätze: Bambergerhof, Berghof, Felsenbrunnerhof, Kahlenbornerhof, Labach (früheres Bergwerk), Langwieserhof, Mühlberghof, Pfalzrechhof, Römerhof, Schönbornerhof, zusammen ca. 150 Bewohner

Gemarkung 889 ha

0.2.Lage

Der Ort erstreckt sich in einer Hochmulde etwa 380 Meter über NN, umgeben von einem teilweise über 450 Meter hohen Kranz von Erhebungen und einer Öffnung nach Süden hin zu dem saarländischen Nachbarort Lautenbach, wobei bis zur Ortsgrenze hin das Gelände auf ca. 350 Meter abfällt. In dieser Richtung fließt auch ein Bach, in gleicher Weise "Breitenbach" genannt oder auch "Schönbach". Der Breitenbach oder Schönbach mündet innerhalb des Dorfes Lautenbach in den Bach Lautenbach, der wiederum dem Osterbach zufließt. Im Nordwesten des Ortes liegt die Grube Labach an dem Bach Labach, der nördlich von Dörrenbach auf direktem Weg in die Oster mündet. Die Grube Labach war eines von drei früheren Kohlenbergwerken im Bereich der Gemarkung von Breitenbach. Gut besucht ist das heute hier bestehende Ausflugslokal. Weitere Gruben waren die Augustusgrube im Norden der Ortslage und ein Stollen im Westen am Dörrenbacher Weg. Die meisten der oben genannten Gehöfte ziehen sich nördlich des Ortes in Ost-Westrichtung hin, der Mühlberghof liegt im Südwesten, Bambergerhof und Berghof liegen im Südosten. Die Gemarkung von Breitenbach grenzt im Osten an die Gemarkungen von Frohnhofen, Altenkirchen und Dittweiler im Landkreis Kusel, dann an die Gemarkungen der saarländischen Dörfer Lautenbach im Süden, Fürth und Dörrenbach im Westen, Saal und Bubach im Norden.

0.3.Siedlung und Wohnung

Als wichtige Straßenachse erachten wir die Verbindung von Frohnhofer Straße und Lauterbacher Straße, die von Nordosten nach Südwesten hin den Ort durchziehen. Von dieser Achse weichen weitere Straßen ab zu Nachbarorten: Altenkircher Straße, Waldmohrer Straße, Fürther Straße. Dabei bildet der Bebauungsbereich zwischen Lauterbacher Straße und Waldmohrer Straße den älteren Ortsteil. Die Friedhofstraße führt zur Evangelischen Kirche in der Mitte dieses alten Ortsteils und zum Friedhof am südlichen Ortsende. Von diesem alten Kern abweichend weist das Urkataster von 1842 zwei weitere ältere Bebauungsgebiete aus, eines an der Fürther Straße und eines an der Kirchstraße, die zu der katholischen Kirche am nördlichen Ortsende führt. Unter den älteren Wohnhäusern befinden sich viele einfache Bauernhäuser, aber auch Bergmannsbauernhäuser mit eingeschränktem Betriebsteil, die den Bergarbeitern mit landwirtschaftlichem Nebenerwerb als Wohnung mit kleinem Wirtschaftsteil dienten. Neubaugebiete erstrecken sich vornehmlich im westlichen und im südöstlichen Bereich des Ortes. An der Straße "Auf dem Wilcher", parallel zur Lautenbacher-Straße, erstreckt sich das Festgelände mit der Mehrzweckhalle (Schönbachtalhalle) und der Grundschule. Ein Dorfgemeinschaftshaus steht nahe der Katholischen Kirche in der Kirchstraße. Das Bergmannsbauernmuseum wurde in der ehemaligen Grundschule Süd am südlichen Ende der Waldmohrer Straße eingerichtet. Der Sportplatz liegt am südwestlichen Ortsende beim Mühlberghof.

Einladung zum Bergmannsbauern-Museum

0.4.Name

Der Name bezieht sich auf das Gelände der Ortslage, indem eine Siedlung im verhältnismäßig breiten Tal eines Baches entstand. Als "Breidenbach" wird der Ort erstmals 1303 in einer Urkunde der Grafschaft Zweibrücken erwähnt. Weitere Namensnennungen sind Breydenbach (1326, 1337, 1410), Braidenbach (1547), Breittenbach (1564), Braidenbach (1587). Die heutige Schreibweise erscheint zuerst 1601. (Vgl. Dolch/Greule 1991 S. 78)

0.5.Wüstungen

Ein bereits 1249 genannter Ort Bickenbach soll in der Nähe von Breidenbach gelegen haben. Möglicherweise handelt es sich aber um Breidenbach in Lothringen, südlich von Hornbach. (Vgl. Dolch/Greule 1991 S. 60)

 

0.6.Wappen

Ein breiter diagonal angeordneter gewellter silberner Balken symbolisiert den Ortsnamen. In der oberen Hälfte darüber erscheint auf goldenem Grund ein roter Löwe mit blauer Zunge und blauen Krallen, entsprechend dem Wappen der Grafschaft Zweibrücken. Die untere Hälfte zeigt auf schwarzem Grund eine goldene Ähre, wobei die schwarze Fläche als Hinweis auf die örtlichen Kohlenbergwerke zu sehen ist und die Ähre als Hinweis auf die Landwirtschaft vor Ort. Dieses Wappen wurde 1966 durch die Bezirksregierung in Neustadt genehmigt. (Vgl. Debus 1988 S. 170)

0.7.Geschichtlicher Abriss

0.7.1.Früh- und Vorgeschichte

Auch in vorgeschichtlicher Zeit war die Umgebung Breitenbachs von Menschen bewohnt, wie entsprechende Funde beweisen. So wurden schon um 1870 aus einem Grabhügel Urnen geborgen, deren Verbleib jedoch heute nicht mehr bekannt ist. Umfangreicher sind die Funde aus der Römerzeit. Auf dem ehemaligen Friedhof bei der Kirche wurde 1833 die Steinplastik eines Löwen gefunden, der einen Hasen in seinen Pranken hält. Diese Plastik aus der gallo-römischen Epoche wird heute im Historischen Museum der Pfalz in Speyer aufbewahrt. 1898 entdeckte ein Bauer in seinem Grundstück "Am Trumpelhaus" nördlich von Breitenbach, unweit der Grube Labach, Fundamente einer gallo-römischen villa rustica. Einen Bericht über die nachfolgenden Ausgrabungen mit einem Plan der Fundamente enthalten die Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz Band 23, Speyer 1899. Folgende Kleinfunde kamen zu Tage: eine Trense, eine Schelle, ein kurzes Bleirohr, Nägel und Ketten, eine Silbermünze, eine blaue Perle. Auch Teile eines Wandverputzes wurden gefunden. (Vgl. Schneider 1988). An einem Hügel östlich von Breitenbach (Heidenkeller) stieß man 1909 auf die Überreste einer zweiten villa rustica, die schon von Tilemann Stella erwähnt wurde. Bei Nachgrabungen durch Herzog Karl II. August im Jahr 1790 wurden einige römische Münzen gefunden. Bis heute wurde dieser Gutshof nicht systematisch ausgegraben. Bei Ausschachtungen in der Labach fanden die Arbeiter 1956 Überreste eines römischen Grabmals. (Vgl. Trautmann 1966)

0.7.2.Mittelalter

Wann Breitenbach als Siedlung entstanden ist, wissen wir nicht. Nach der Ersterwähnung im Jahr 1303 verkaufte Henelo genannt Mula von Saarbrücken seinem Herrn, dem Grafen Walram I. von Zweibrücken (1269-1309) Jahreseinkünfte aus dem Dorf "Breidenbach" im Wert von 20 Pfund Metzer Pfennigen, nämlich ein Schwein im Wert von 12 Schillingen, fünf Viertel mittleren Weines, acht Kapaunen (Kastrierte Hähne) und 30 Pfennigbrote. (Vgl. Pöhlmann/Doll 1962 S. 142) Demnach gehörte der Ort an der Wende zum 14. Jahrhundert zu der Grafschaft Zweibrücken, die aus dem Bliesgau hervorgegangen ist. Walram I. war ein Sohn Heinrichs II. von Zweibrücken (1228-1282, der uns im Zusammenhang mit der Geschichte der Grafschaft Veldenz als Vormund der Erbtochter Agnes von Veldenz und auch als Erbauer mehrerer Burgen innerhalb des Remigiuslandes begegnet. Noch im selben Jahr 1303 verkaufte Mula seinem Lehnsherrn Walram einen weiteren Anteil seiner Einkünfte von Breitenbach, jetzt von einem Pfund Metzer Pfennigen. Dabei erfahren wir aus der Urkunde, dass die Einnahmen aus Breitenbach, die dem Mula verblieben waren, sieben Pfund und zehn Schillinge Metzer Pfennige ausmachten, die der Meier (Villicus) von Breitenbach zu erheben hatte. Der Sachverhalt ist so zu verstehen, dass Mula gegen ein Entgelt, das der Graf entrichtete, auf die ihm zustehenden Naturalwerte verzichtete.

Aus einer Urkunde von 1337 erfahren wir dann, dass Walram II. (1312-1366) Breitenbach und einige andere Dörfer (Dirmingen, Kleinottweiler und Jägersburg), an die Juden Jakob Daniels von Trier und Aron von Wittlich zum Preis von 1700 Pfund Heller verkauft hat. Ein Rückkauf wurde zunächst für einen Zeitraum von acht Jahren vorbehalten. Doch noch im selben Jahr genehmigten Walram und seine Frau Jeneta den beiden Juden einen Weiterverkauf an den Erzbischof Beldewin von Trier. Der Besitz muss bald wieder an die Grafen von Zweibrücken zurückgefallen sein, denn 1382 wird Breitenbach durch den Grafen Eberhard von Zweibrücken (1357-1394) verpfändet, zusammen mit dem Dorf Lautenbach um 300 Gulden an die verwandten Grafen Heinrich und Friedrich von Veldenz.(Pöhlmann/Doll S. 336) Eberhard hat die beiden Dörfer mit Sicherheit bald wieder ausgelöst, denn 1388 verpfändete Eberhard II. den dritten Teil von Breitenbach an den Anselm Lamperter von Bitsch.

Die Grafschaft Zweibrücken war im frühen 15. Jahrhundert infolge Verschuldung verpfändet worden, wobei der Kurpfalz das Recht der Auslösung zustand. Von diesem Recht machte Pfalzgraf Stephan Gebrauch, als er 1406 Anna von Veldenz heiratete, die Tochter Friedrichs III., des letzten Grafen aus der jüngeren Linie Veldenz. Stephan begründete 1444, nach Friedrichs Tod, mit der Grafschaft Veldenz und mit der ausgelösten Grafschaft Zweibrücken ein neues Fürstentum, die Pfalzgrafschaft Zweibrücken, zumeist als Herzogtum bezeichnet. Breitenbach lag nun innerhalb dieses neuen Fürstentums.

0.7.3.Neuzeit

Indem Breitenbach nun zur Pfalzgrafschaft Zweibrücken gehörte, teilte der Ort die Geschichte dieses Fürstentums bis hin zu dessen Untergang im Zuge der Französischen Revolution. Der Ort gehörte zunächst zum Oberamt Zweibrücken und war Sitz einer eigenen Schultheißerei, kam 1768 zum Oberamt Homburg und zur Schultheißerei Waldmohr. Innerhalb des Fürstentums Zweibrücken lag Breitenbach hart an der Grenze zum Oberamt Lichtenberg und an der Grenze zur Grafschaft Nassau-Saarbrücken außerhalb des zweibrückischen Gebietes. In der "Beschreibung der Ämter Zweibrücken und Kirkel" durch Tilemann Stella aus dem Jahr 1564 stellt sich diese Grenzlage folgendermaßen dar, indem zunächst von einem "Markstein" die Rede ist.

"Dieser marckstein stehet auff der Sehr auff einem ebenen unnd blossen felt hinter dem Keis; er schaidet Dontzweiller, Braitenbach unnd Laudenbach. Hirzwischen warn auff der lincken hant ettlich bircken unnd malbaum. Von dan gehet die oberkait fortan feltuber biß zu einem anndern malstein, 73 schritt. Dieser marckstein wirdt genannt inn der Alltenn Sehr; er stehet auff ebenem felt unnd schaidet Braitenbach unnd Laudenbach. Von dan gehet die oberkait gemach bergan unnd -uber, uber die Sehr zu einem marckstein. Dieser stein stehet am waltwege, der vonn Braitenbach nach Höchen gehet; er hatt ein creutz unnd schaidet Braidenbach unnd Laudenbach. Von dan gehet die grenitz vortan berguber biß wider zu einem malstein, 93 schritt. Dieser marckstein stehet im Bomberg auff bloßem felt. Er scheidet Braidenbach unnd Landenbach wie vor, er hatt auch ein zaichen unnd creutz. Vortan gehet die oberkait berguber zu einem anndern malstein, 137 schritt." (Scharf 1993 S. 17)

Im Jahr 1570, während der Regierungszeit des Herzogs Wolfgang, erließ die Regierung in Zweibrücken einen so genannten "Breitenbacher Abschied", ein Gesetz, in dem Maßnahmen für die Rechte und Pflichten der Untertanen festgelegt wurden. Es ging u. a. um Schatzungsrechte zu Breitenbach, um einen Leibeigenen am Ort und um Leibeigene zu Werschweiler, um den Waldgang der Schweine zu Limbach, um die Benutzung des Vorbacher Waldes durch die Bewohner Limbachs und um Geleitgelder in Mittelbexbach. (Vgl. Lehmann 1867 S. 375)

Hart betroffen war der Ort durch die Ereignisse des 30-jährigen Krieges, nicht nur durch das Kriegsgeschehen, sondern auch durch die Pest. Verschiedentlich wird gemeldet, dass Breitenbach zerstört war, und nur wenige Menschen mögen den Krieg überlebt haben. Der Wiederaufbau vollzog sich langsam. 1675 lebten wieder neun Familien im Dorf, das dann wieder unter den Kriegen Ludwigs XIV. von Frankreich zu leiden hatte. Allerdings ist anzunehmen, dass die Wiederbesiedlung des Ortes durch die Franzosen gefördert wurde, wobei durch die Maßnahmen der Franzosen (Peuplisierung) vornehmlich Katholiken zuwandern durften. Zu beachten ist, dass sich die Bevölkerungszahl im ausgehenden 17. Jahrhundert verfünffachte. 1765 entstand der Bamberger Hof an der Straße nach Waldmohr, zunächst eine Kleinsiedlung mit zwei Häusern, die sich aber im Laufe der Zeit, vor allem seit dem Ausbau der Straße, zu einem kleinen Dorf im Dorf entwickelte. Verursacht durch die Französische Revolution endete im ausgehenden 18. Jahrhundert die Herrschaft des Herzogtums Zweibrücken. 1793 erschienen die ersten Revolutionstruppen, 1801 annektierte Frankreich das linksrheinische Deutschland. Während der kurzen französischen Zeit bis 1814 lag Breitenbach in der Mairie Waldmohr und zugleich im Kanton Waldmohr, darüber hinaus im Arrondissement Saarbrücken und im Saardepartement mit der Hauptstadt Trier.

0.7.4.Neueste Zeit

1814 verließen die Franzosen das linksrheinische Deutschland. Nach einer Übergangszeit entstand 1816 der „Baierische Rheinkreis“, die spätere bayerische Rheinpfalz im Königreich Bayern. Die inzwischen entstandenen Verwaltungseinheiten wurden erneut aufgelöst. Breitenbach gehörte jetzt zum Kanton Waldmohr im Landkommissariat Homburg. 1825 kam das Dorf zu der Bürgermeisterei Frohnhofen, 1849 wurde es Mittelpunkt einer eigenen Bürgermeisterei, die bis zur Regional- und Verwaltungsreform von Rheinland-Pfalz im Jahr 1972 fortbestand. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Kreis Homburg dem autonomen Saargebiet angeschlossen, zurück blieb bei dem neu gegründeten Freistaat Bayern und damit beim Deutschen Reich der Kanton Waldmohr. Er gehörte mit einer Außenstelle der Verwaltung zu dem Bezirksamt (Kreis) Kusel, die bis 1940 bestehen blieb. 1940 wurde diese Außenstelle Waldmohr aufgelöst und auch verwaltungsmäßig dem Kreis Kusel angeschlossen. Der Ort gehört seit dem Jahr 1972 als Ortsgemeinde zu der Verbandsgemeinde Waldmohr, seit 2017 zur neuen Verbandsgemeinde Oberes Glantal.

0.8.Wahlergebnisse in Prozent, Bundestag Zweitstimmen

SPD CDU FDP Grüne Linke Sonstige
Landtag 2001 51,4 27,4 3,5 7,1 --- 10,5
Landtag 2006 51,7 22,5 3,8 5,2 0,9 15,9
Landtag 2011 47,9 23,7 1,5 16,4 4,7 5,8
Bundestag 2002 50,3 28,4 6,8 8,2 --- 6,2
Bundestag 2005 40,5 22,8 6,2 8,4 16,2 5,9
Bundestag 2009 31,1 24,3 6,8 9,8 21,1 6,9
Bundestag 2013 32,8 31,1 2,5 9,7 11,0 12,7

0.9.Zeittafel

Vorgeschichte Funde aus der Keltenzeit, Grab und Urne
Römerzeit In der Gemarkung sind zwei ehemalige gallo-römische Gutshöfe und ein Grabmal nachzuweisen. Römerzeitliche Spolien bei der evangelischen Kirche.
um 1000 Mögliche Gründung des Dorfes
1303 Urkundliche Ersterwähnung als "Breidenbach" in der Grafschaft Zweibrücken
1337 Walram II. (1312-1366) verkauft Breitenbach an Juden aus Trier und Wittlich
1337 Weiterverkauf an den Erzbischof Baldewin von Trier.
1382 Breitenbach zusammen mit dem Dorf Lautenbach an die Grafschaft Veldenz verpfändet.
1444 Breitenbach in der Pfalzgrafschaft Zweibrücken
1544 Einführung der Reformation
1564 Mehrfache Erwähnung des Ortes bei Tilemann Stella
1570 Breitenbacher Abschied
1648 Ende des Dreißigjährigen Krieges. Nur wenige Bewohner überleben den Krieg
1688-1697 Eroberungskriege Ludwigs XIV. Neubesiedlung des Dorfes und Neubegründung der katholischen Kirchengemeinde
1738 Erste Schürfung nach Steinkohlen
1765 Gründung des Bamberger Hofs
1783 Neubau der evangelischen Kirche
1793 Erste Besetzung des Gebietes durch Truppen der Französischen Revolution
1801 Breitenbach in Mairie und Kanton Waldmohr, im Arrondissement Saarbrücken und im Saardepartement
1816 Breitenbach in der Mairie und im Kanton Waldmohr im Landkommissariat (Kreis) Homburg des bayerischen Rheinkreises
1824 Breitenbach in der Bürgermeisterei Frohnhofen
1846 Breitenbach Sitz einer eigenen Bürgermeisterei
1919 Der Kanton Waldmohr, vom Bezirksamt (Kreis) Homburg losgelöst, wird zur Nebenstelle des Bezirksamts Kusel
1940 Auflösung der Nebenstelle Waldmohr
1972 Breitenbach Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Waldmohr
2017 Breitenbach Ortsgemeinde in der Verbandsgemeinde Oberes Glantal

0.10.Religion

Ev. Kirche, Turm 14., Schiff 18. Jhd.
Kath. Kirche 19. Jhd.

Die Pfarrei Breitenbach ist wohl sehr alt, und ihre Ursprünge lassen sich nicht durch Urkunden belegen. Wahrscheinlich war das Dorf schon vor der Ersterwähnung ein Pfarrort und gehörte als solcher zum Glankapitel. Die heutige evangelische Kirche lässt in ihren ältesten Teilen den romanischen Stil erkennen und dürfte so aus dem frühen 12. Jahrhundert stammen, möglicherweise hatte sie sogar eine Vorläuferkirche. In einer Urkunde erwähnt wird die Kirche 1326, nach der Agnes von Zweibrücken den Reuerinnen zu Zweibrücken das Patronatsrecht über die Kirche von Breitenbach übergab. (Vgl. Pöhlmann/Doll 1962 S.174) Nach diesem Recht durften die Nonnen jenes Klosters den in die Kirche einzusetzenden Pfarrer verbindlich vorschlagen. Eine weitere Erwähnung erhalten wir durch das Handbuch des Bistums Speyer. Danach war Breitenbach 1462 eine katholische Pfarrei und gehörte zum Dekanat Altenglan und zur Erzdiözese Mainz. Nach dem Grundsatz "cuius regio eius religio" mussten alle Christen des Ortes um 1544 zunächst zur Reformation nach Martin Luther übertreten, 1688 unter Herzog Johannes I. zu dem reformierten Glauben nach Calvin. 1546 traten der Pfarrer und die Kirchengeschworenen zu Breitenbach ihre von Gentersberg erkauften Gerechtsamen, Gülten und Gefälle zu Dunzweiler, die ihrer Kirche noch gar keinen Nutzen gebracht hätten, für eine jährliche Rente von fünf Gulden, erblich und auf ewig an Herzog Wolfgang ab. (Vgl. Lehmann 1867 S. 323) Der Friedensschluss von Münster und Osnabrück (Ende des 30-jährigen Krieges) garantierte die freie Religionsausübung, und im ausgehenden 17. Jahrhundert wurde dieses Recht auch für Breitenbach wirksam, indem sich wahrscheinlich auch wieder Lutheraner, mit Sicherheit aber katholische Zuwanderer in dem Ort niederließen. Zeitweise wurden im Herzogtum die verschiedenen Konfessionen gleichzeitig von drei Instanzen gefördert, die reformierte durch Friederike Charlotte, die damals die Regierungsgeschäfte übernommen hatte, die lutherische durch die Schweden, deren Könige ihr zweibrückisches Besitztum nie zu Gesicht bekamen, die katholische durch die französische Besatzungsmacht. Wenn damals ungewöhnlich viele Zuwanderer nach Breitenbach kamen und auch 1687 wieder eine katholische Kirchengemeinde gegründet wurde, so war das zweifellos auf französische Initiative zurückzuführen. Nicht zuletzt tauchen auch gerade in dem katholischen Kirchenbuch eine Reihe französischer Namen auf, die wohl auf diese Entwicklung zurückzuführen sind. (Vgl. Wunn/Bohrer 1990) Nach 1687 diente die Kirche des Ortes als Simultaneum den Protestanten und den Katholiken zum Gottesdienst. Diese alte Kirche wurde nach einem Entwurf des zweibrückischen Baumeisters Friedrich Wahl in den Jahren 1783 bis 1787 umfassend im Stil des Barock erneuert, erhalten blieb in den Grundzügen der Chorturm. Die katholische Kirchengemeinde, zu der zeitweise auch die Katholiken von Höchen, Fürth, Dörrenbach, Dunzweiler und Lautenbach gehörten, erbaute um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert eine eigene Kirche im Stile der Neogotik. Das Simultaneum war damit aufgehoben, und die mittelalterliche Kirche stand wieder allein den Protestanten zur Verfügung. Heute gehört die Evangelische Kirchengemeinde Breitenbach mit der Filiale Höchen zu dem evangelischen Dekanat Homburg der Pfälzischen Landeskirche, und die katholische Kirchengemeinde Breitenbach gehört zum katholischen Dekanat Homburg des Bistums Trier.

0.11.Bevölkerung

Breitenbach war ursprünglich ein reines Bauerndorf, entwickelte sich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nach und nach zu einem Dorf der Industriearbeiter, bedingt durch die Entwicklung des Kohlenbergbaus, gilt seit der Mitte des 20. Jahrhunderts als ein Wohnort für Erwerbstätige aus unterschiedlichen Berufen, die zum großen Teil zur Arbeit auspendeln müssen. Über die Bevölkerungsentwicklung liegt umfangreiches Zahlenmaterial vor. So werden für das ausgehende Mittelalter 13 Familien mit etwa 70 Einwohnern gezählt, für die Zeit bei Ausbruch des 30-jährigen Krieges 30 Familien mit etwa 150 Einwohnern. Während vorübergehend keine Menschen mehr im Ort wohnten, gab es 1663 wieder acht Haushaltungen, und bis 1675 war nur ein geringer weiterer Anstieg zu verzeichnen. Bedingt durch die Peuplierungspolitik während der französischen Besetzung durch die Truppen Ludwigs XIV. erfolgte im ausgehenden 17. Jahrhundert ein gewaltiger Anstieg, indem sich die Zahlen innerhalb weniger Jahrzehnte um das sechsfache erhöhten. Zu den Zuwanderern in diesem Zeitraum zählten viele römisch-katholische Christen, während bis zum 30-jährigen Krieg nur Protestanten in dem Dorf zuHause waren. Heute leben ungefähr gleich viele Protestanten wie Katholiken in Breitenbach. Bis hin zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfolgte ein stetiger Anstieg der Einwohnerzahlen auf 2161 im Jahr 1965. Danach kam es zu einem leichten Abstieg und zur Stagnation. (Vgl. Trautmann 1970).

Gruß der Bergmannsbauern

0.12.Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1630 1675 1700 1825 1835 1871 1905 1939 1961 1963
gesamt 150 40 200 785 925 826 1177 1428 2039 2161
kath. 226 985
ev. 559 1038
sonst. 16

0.13.Schule, Kultur, Vereine

0.13.1.Schule

Schulunterricht in Breitenbach wurde recht früh, schon im Ausgang des 17. Jahrhunderts erteilt. Durch eine Kirchenvisitation von 1556 wurden die Eltern aufgefordert, ihre Kinder zur "Kinderlehre" zu schicken. Ein namentlich nicht bekannter Schuldiener (Lehrer) unterrichtete bis 1602. Der Nachfolger kam aus dem nahen Niederkirchen, wo er sein Amt vernachlässigt hatte, und an seiner neuen Dienststelle suchte er um eine Nachbesserung der ihm zustehenden Naturalien nach, da er neben dem Schuldienst kein Handwerk ausüben könnte. Für die nachfolgende Zeit liegen, bedingt durch die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges, keine Unterlagen vor. 1672 schlug der örtliche Pfarrer den Jakob Lauer aus Breitenbach als neuen Lehrer vor. Wahrscheinlich wurde er nicht angestellt, da die Gemeinde Lauers Gehaltforderungen nicht nachkommen wollte und die Auffassung vertrat, für fünf schulpflichtige Kinder müsse man nicht unbedingt einen Lehrer einstellen. Erst ab 1730 sind die Namen der Lehrer durchgehend bekannt. Das damalige Schulhaus wurde 1763 gründlich erneuert. Von 1749 bis 1786 unterrichtete Friedrich Rind aus Kusel, der nebenher "kein Gewerbe betrieb". Ihm folgte Sohn Friedrich Rind, der mit Jakob Morgenstern 1792 einen Gehilfen einstellte, diesem Kost und Logis gewährte, aber von der Gemeinde 12 Malter ausstehendes Getreide forderte. (Vgl. Kramer 1915 S. 267/268; Einzelheiten zum örtlichen Schulwesen aus dem 19. Jahrhundert LA Speyer H 38 1184)

Heute besteht im Ort am Festplatz noch eine Grundschule. Hauptschüler besuchen die entsprechende Schule in Waldmohr. Weiter führende Schulen bestehen in Ottweiler und in Homburg. Nächst gelegene Universitäten sind die von Saarbrücken, Homburg (Medizinische Fakultät) und Kaiserslautern.

0.13.2.Kultur

Das kulturelle Geschehen wird weitgehend durch die vielen örtlichen Vereine und durch die Kirchengemeinden bestimmt. Überregional bedeutsam ist das Bergmannsbauern-Museum. "Der Name ist gleichzeitig Programm: Im Mittelpunkt der Museumspräsentation soll jene Arbeits- und Lebensart stehen, wie sie nur im Umfeld der Kohlengruben im saarpfälzischen Raum entstehen konnte. Das Bergmannsbauern-Museum der Verbandsgemeinde Waldmohr in Breitenbach mit seinem regionaltypischen Schwerpunkt ist sozusagen die Pforte zur künftigen Museumsstraße des Kreises Kusel." (Zenglein im Internet) Betreuer des Museums ist Günter Schneider.

0.13.3.Vereine

Im Ort wird ein reges Vereinsleben gepflegt. Folgende Vereine werden derzeit genannt: Bergknappenverein, Carnevalsverein, CDU-Ortsverband, Christliche Pfadfinder, DRK-Ortsverein, Evangelischer Kirchenchor, Freiwillige Feuerwehr, Gesangverein Bruderherz, Gesangverein Eintracht, Kaninchenzuchtverein, Katholischer Kirchenchor, Landfrauenverein, Musikverein Harmonie, Obst- und Gartenbauverein, Pensionärverein, Schützenverein, SPD-Ortsverein, Tischtennisverein, Turn- und Sportverein

0.13.4.Brauchtum und Feste

Breitenbach feiert die Kirchweih am letzten Wochenende im September.

0.14.Gesundheits- und Sozialwesen

Allgemeinärzte und eine Apotheke  finden sich vor Ort, ebenso eine Massagepraxis, weitere Ärzte und Apotheken  in den größeren Nachbarorten. Die Sozialstation Brücken betreut Pflegefälle. Nächste Krankenhäuser sind die Universitätsklinik in Homburg, die Krankenhäuser in Landstuhl und in Ottweiler, die Westpfalzkliniken in Kusel und in Kaiserslautern. Ein Kindergarten besteht im Ort selbst.

 

0.14.1.Wirtschaftliche Verhältnisse und Verkehr

Ursprünglich orientierte sich das Erwerbsleben des Ortes an der Landwirtschaft, wobei auch heute noch eine Reihe größerer landwirtschaftlicher Betriebe bestehen. 1738 wurde erstmals in Ortsnähe nach Kohlen geschürft. "Am Breitenbacher Hausbrandflöz in der Nähe des Ortes wurde, soweit bekannt, erstmals im Jahr 1738 nach Steinkohlen geschürft. Dreißig Jahre lang war das Bergwerk nacheinander im Besitz verschiedener Privatleute bzw. einer Grubengewerkschaft, bis es 1788 durch den Herzog von Pfalz-Zweibrücken aufgekauft wurde. Im Jahr 1786 waren im Breitenbacher Grubenfeld bereits sechs Stollen vorhanden. Die Kohlen wurden im Oberamt Lichtenberg abgesetzt, wo auch mehrere Orte zu dem Werk gebannt waren. Die herrschaftliche Grube rentierte sich aber kaum, insbesondere wegen der Konkurrenz der Kohlengruben bei Altenkirchen." (Zimmer 1998 S. 21) Dennoch erfuhr der Bergbau in Breitenbach eine neue Belebung, indem nach und nach in mindestens acht Stollen gegraben wurde. Wichtigster war der 1841 eröffnete Labachstollen, der am längsten betrieben wurde. Er beschäftigte Bergarbeiter aus Breitenbach selbst und aus der weiteren Umgebung. Vor dem Ersten Weltkrieg bestand für auswärtige Arbeiter auch ein Schlafhaus. Im Ersten Weltkrieg war die Grube nicht mehr konkurrenzfähig und wurde geschlossen, 1922 und auch nach dem Zweiten Weltkrieg jeweils für kurze Zeit noch einmal eröffnet. Seitdem ist Breitenbach ein Wohnort für Menschen aus den verschiedensten Berufen, die zum großen Teil als Pendler dem Broterwerb nachgehen. In Breitenbach selbst bestehen eine Reihe kleinerer Betriebe und Geschäfte. Die Grundversorgung für die Bewohner des Dorfes ist am Ort selbst gesichert.

Breitenbach liegt an der Landesstraße 354 (Frohnhofen-Waldmohr), von der innerhalb der Ortslage die L 335 zur Landesgrenze bei dem Nachbarort Lautenbach abzweigt. Von dort aus erreicht man nach wenigen Kilometern die B 420 bei dem saarländischen Ort Fürth. Eine direkte Kreisstraße (K 5) führt zum Nachbarort Altenkirchen. Nächster Autobahnanschluss ist ist die Abfahrt 10 der A 6 beim Rasthof Waldmohr in ca. 10 Kilometern Entfernung. Die Bahnhöfe von St. Wendel und Ottweiler (Strecke Bingen - Saarbrücken),  liegen ebenfalls jeweils ca. 10 Kilometer weit entfernt.

Das Museum, früher Schule

0.15.Persönlichkeiten

Heintz, Friedrich Jakob (*1749 in Hornbach † 1819 in Niederbexbach)

Evangelischer Theologe und Autor zahlreicher Schriften zur Theologischen Wissenschaft, war zeitweise Pfarrer in Breitenbach

 

Risch, Adolf (*1869 in Gaugrehweiler † 1940 in Stuttgart)

Evangelischer Theologe und Wissenschaftler, Verfasser theologischer Schriften, vor allem zur Lutherbibel, auch belletristischer und dramatischer Arbeiten, Pfarrer in Breitenbach von 1903-1910

 

Rößler, Johannes (* 1882 in St. Martin † 1965 in Ludwigshafen)

Katholischer Theologe und Studienprofessor für Religion, theologischer Wissenschaftler (Dissertation über den Speyerer Bischof Graf Limburg-Stirum) Politiker der Bayerischen Volkspartei (BVP), 1933 aus politischen Gründen ohne Pension aus dem Staatsdienst entlassen, dann wieder im Kirchendienst. Nach dem Krieg hoch geehrt, Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes und des Bayerischen Verdienstordens. Dr. Rössler war von 1916 bis 1925 Pfarrer in Breitenbach.

 

Trautmann Gunther (*1925 in Miesau † 1975 in Homburg)

Verdienter Lehrer und Schulleiter an der Grundschule in Breitenbach, als Heimatforscher Mitarbeiter der Westricher Heimatblätter und vor allem des Westrichkalenders Kusel, dessen Redaktionsausschuss er lange Zeit angehörte.

Nachweise

Verfasser: Ernst Schworm

Redaktionelle Bearbeitung: Ernst Schworm

Literatur:

  • Bauer, Markus: Die katholische Pfarrkirche St. Jakobus in Breitenbach, in: Westrichkalender Kusel 2000, S. 155-159.
  • Bröhmer, Benno: Breitenbacher Christen erinnern sich ihrer Geschichte, in: Westrichkalender Kusel 1992, S. 149-151.
  • Dolch, Martin und Greule, Albrecht: Historisches Siedlungsnamenbuch der Pfalz, Speyer 1991.
  • Kramer, Karl: Geschichte des Volksschulwesens im früheren Herzogtume Zweibrücken, 2. Teil, Kaiserslautern 1915.
  • Lehmann, Johann Georg: Vollständige Geschichte des Herzogtums Zweibrücken und seiner Fürsten, München 1967.
  • N.N.: 300 Jahre katholische Pfarrei Breitenbach 1687 - 987 (Festschrift), Breitenbach 1987.
  • Pöhlmann, Carl und Doll, Anton: Regesten der Grafen von Zweibrücken aus der Linie Zweibrücken, Speyer 1962.
  • Scharf, Eginhard: Tilemann Stella, Gründliche und wahrhafftige beschreibung der baider ambter Zweibrucken und Kirckel, wie dieselbigen gelegen 1564, überarbeitet von Eginhard Scharf, Zweibrücken 1993.
  • Schneider, Günter: Das Trumpelhaus in Breitenbach, in Westricher Heimatblätter Jg. 19 Kusel 1988, S. 50-51.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: Aus der Pfarrchronik von Breitenbach, in: Westrichkalender Kusel 1961, S. 76.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: Wie die Breitenbacher den Mond fangen wollten, in: Westrichkalender Kusel 1961, S. 112-113.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: Aus der Geschichte des Bamberger Hofes, in: Westrichkalender Kusel 1962, S. S. 78-80.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: Die Römer im Raum Breitenbach, in: Westrichkalender Kusel 1966, S. 55-57.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: ...die Violine fiel zwischen den Krauselkohl (Erzählung), in: Westrichkalender Kusel 1967, S. 60-61.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: 100 Jahre Vereinsleben, in: Westrichkalender Kusel 1967, S. 87-90.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: Schuldiener Friedrich Rindt, in: Westrichkalender Kusel 1969, S. 143-148.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: Die Entwicklung Breitenbachs im Spiegel der Einwohnerzahlen, in: Westrichkalender Kusel 1970, S.127 -130.
  • Trautmann, Gunther Friedrich: Als die Postkutsche noch fuhr,  in: Westrichkalender Kusel 1973, S. 171-173.
  • Trautmann, Thomas: Breitenbach als Grenzort, in: Westrichkalender Kusel 1977, S. 39-40.
  • Wunn, Erich und Bohrer, Walter: Geburtsregister zu den römisch-katholischen Pfarrbüchern I.-III der Pfarrei Breitenbach (1688-1789), Veröffentlichung der Zweibrücker Arbeitsgemeinschaft für Familienforschung, Zweibrücken 1990.
  • Zenglein, Dieter: Museumskonzept und -beschreibung, in: Homepage Bergbauernmuseum Breitenbach, Bereich "Konzept".
  • Zimmer, Klaus: Geschichte des Steinkohlenlagers Augustus/Breitenbach, genannt Labach, in: Westricher Heimatblätter Jg. 29 Kusel 1998, S. 21-38.