Verein für Heimatgeschichte Bretzenheim-Zahlbach

.1.Ein Bretzenheimer Bauernsohn als Zeuge großer Ereignisse...

In der aktuellen Ausgabe des conSens-Seniorenmagazins gibt es einen hervorragenden Artikel über Alfred Mumbächer.

Einige Ausführungen dazu von Dr. Rudolf Büllesbach, unserem 3. Vorsitzenden:

Danke an conSens für den informativen Artikel, über den aus unserem Ortsteil stammenden Maler. Interessant für Bretzenheimer: Heinz, der Sohn von Alfred Mumbächer, lebte nach Rückkehr der Familie aus München ab 1924 in Bretzenheim und war freischaffender Künstler und Verleger. Er schuf Postkartenserien mit Zeichnungen von Bretzenheim und zahlreiche Bilder von Mainz. Er wohnte in dem Haus der Großeltern in der Wilhelmstraße 24, wo heute eine Gedenktafel angebracht ist. Sein Großvater war Heinirch Mumbächer, von dem die handgeschriebene "Chronik von Bretzenheim bei Mainz" stammt und der Namenspatron unserer Schule in der Essenheimer Straße 40 ist. Über ihn findet sich in dem Buch des "Vereins für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach" der lesenswerter Artikel "Ein Bretzenheimer Bauernsohn als Zeuge großer Ereignisse" von Helga Wittkopf. Bilder von Alfred und Heinz Mumbächer sind großformatig abgedruckt in dem von Hedwig Brüchert und Thomas Anton Nonnenmacher herausgegebenen Buch "Mainzer Ansichten. Schätze aus dem Stadthistorischen Museum".

Fronleichnamszug in Mainz-Bretzenheim v. Alfred Mumbächer[Bild: Rose Marie Reinhardt, conSens]

Achtung – Eilnachricht aus der Region!

Vorschulkinder der Kita Zahlbach graben in ihren Räumen nach römischen Artefakten

[Bild: Stefanie Geng]

Am 10.11. war es so weit. Gemeinsam mit Frau Olivares vom Verein für Heimatgeschichte Bretzenheim und Zahlbach machte sich eine Gruppe Vorschulkinder bereit für eine interessante Grabung. Frau Geng, Mitarbeiterin der Kita, erklärte sich freundlicherweise bereit, die Aktion zu begleiten und zu dokumentieren.

Alea Iacta Est[Bild: Stefanie Geng]

Nach gründlicher Beschäftigung mit den „alten Römern“ anhand von Sach-Bilderbüchern schlüpften die Kinder in die Rolle von Archäologen und Archäologinnen. Ein Spezialteam wurde gerufen, nachdem bei Bauarbeiten in Mainz Bruchstücke von interessanten Artefakten gefunden worden waren.

[Bild: Stefanie Geng]

Das Obergeschoss der Kita verwandelte sich in ein Terrain mit Bruchstücken von Papp-Artefakten. Aufgrund der Fülle des Materials war es notwendig, drei Teams zu bilden. Die wertvollen Fundstücke wurden vorsichtig in den Arbeitsraum transportiert, fachkundig zusammengesetzt und schließlich bestimmt. Anschließend berichtete jedes Team über seine Errungenschaft.

[Bild: Stefanie Geng]

Am Ende beglückwünschten sich die jungen Forscher und Forscherinnen gegenseitig zu ihren Erfolgen. Allen war klar, dass Teamarbeit eine gute Sache ist. Es gibt nun mal Dinge, die schafft man nur gemeinsam.

[Bild: Stefanie Geng]

[Bild: Stefanie Geng]