Bis ins 20. Jahrhundert wurde der Ortspfarrer mit Naturalien entlohnt. Daher residierte der Geistliche in einem Pfarrhof, der wie ein Bauerngehöft aus einem Wohnhaus, Ökonomiegebäuden und einem kleinen Garten bestand.
Der Zornheimer Friedhof wie in vielen alten rheinhessischen Dörfern ursprünglich an der Dorfkiche. Die Verlegung des Friedhofes an seinen heutigen Standort fand erst in den 1830er Jahren statt.
Das heutige Heiligenhäuschen wurde im Jahre 1949 im Anschluss an die Errichtung der Einfriedungsmauer des Friedhofes nach einem Plan des Mainzer Architekten Anton Falkovski aufgebaut.