Gautor

Mainz, Gautor

Die dreitorige, turmbewehrte Gaupforte stellte seit dem Mittelalter die wichtigste Verbindung von der Stadt zum "Gau" (mittelhochdeutsch für "Landschaft") dar. Im Zuge des Ausbaus der Festungsanlagen unter Kurfürst Johann Philipp von Schönborn wurde ein gemauerter Querwall mit einer Durchfahrt angelegt. Diese Durchfahrt war zu beiden Seiten von Toranlagen eingerahmt. Das erhalten gebliebene äußere Gautor weist römisch-barocke Stilmerkmale auf. Hoch oben thront seit 2002 wieder eine Kopie des heiligen Martin mit zwei Bettlern.

Quelle: Dehio; Brilmayer, Homepage der Stadt Mainz; red. Bearb. S.G.