Laubenheim in Rheinhessen

Zur Geschichte von Laubenheim

Zu sehen ist die Laubenheimer Kirche
Die katholische Kirche Mariä Heimsuchung in Laubenheim.[Bild: Harald Strube]

Laubenheim lag im Wormsgau und kommt im 8. Jahrhundert in Schenkungsurkunden an das Kloster Fulda vor. Früher hieß es auch Nubenheim (773-1091), dann Lubenheim (1185), Lubinheim (1262) und seit 1469 meist Laubenheim.
Laubenheim war alter Besitz des Mainzer Erzstiftes, es unterstand dem Amtmann in Nieder-Olm und gehörte auch zur dortigen Amtsvogtei. Erst bei der neuen Ämteraufteilung im Jahr 1782 wurde Laubenheim der Amtsvogtei Weisenau zugeteilt. Dort blieb es bis zum Untergang des mainzischen Kurstaates am Ende des 18. Jahrhunderts.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff, Sarah Traub

Verwendete Literatur:

  • Karl Johann Brilmeyer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Gießen 1905.

Aktualisiert am: 07.06.2016