Zur Geschichte des Ortes Abenheim
Die Gemarkung des späteren Dorfes war schon in römischer Zeit besiedelt. Im Gewann "Hübelbrunnen" am Quotenbach gruben Mitglieder des Heimatvereins 1970/71 einen römischen Gutshof (villa rustica) aus. Weitere Gutshöfe liegen am Südhang des Ortstales. 1985 wurde ein Villenplatz in den Rautwiesen entdeckt.
1984 kamen in der Welschgasse die mutmaßlichen Beigaben eines Grabes des frühen 5. Jahrhunderts zutage. Die Bestattung selbst konnte nicht gefunden werden. Die Gürtelschnalle ist das erste linksrheinische Zeugnis eines Burgunden. (Cüppers)
Abenheim wird erstmals 774 in einem Güterverzeichnis des Klosters Lorsch genannt. Die Abtei Fulda, seit 932 im Besitz des Ortes, gab ihn den Grafen von Leiningen zu Lehen. Im Jahr 1390 erwarben die Herren von Dalberg, Kämmerer in Worms, das Dorf. Abenheim gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zur Herrschaft Dalberg. 1969 wurde Abenheim in die Stadt Worms eingemeindet.
Quelle: Cüppers. Römer S.680; redakt. Bearb. S.G., AKZ

