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Hinweise

Zur Geschichte von Hochheim

In einer Urkunde von 1086 heißt es von Bischof Adalbero von Worms, schon seine Vorfahren hätten einen Teil des Zehnten von Hochheim dem Andreasstift in Worms verliehen. Im Lehnsverband mit Horchheim, Leiselheim, Pfiffligheim, Weinsheim, Wiesoppenheim und anderen kam Hochheim früh zur Herrschaft Stauf, die im 12. Jahrhundert die Grafen von Eberstein innehatten. 1215 gelangten die Orte an den Grafen von Zweibrücken, von dem sie 1378 Heinrich II. von Sponheim erwarb. Nach dessen Tod fielen sie 1393 durch Erbschaft an Graf Philipp von Nassau-Zweibrücken.

Die Inhaber der Herrschaft besaßen Hochheim und die anderen Dörfer zusammen mit dem sie zu Lehen gebenden Domstift Worms, wie auch Nassau und das Domstift sich in das Dorfgericht und andere Rechte teilten. Gegen 1700 ist Kurpfalz alleinige Besitzerin von Hochheim, Leiselheim und Pfiffligheim, wohl im Tausch gegen die Hälften von Horchheim, Weinsheim und Wiesoppenheim.

Red. bearb. (mk)