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3. Erste politische Schritte: Zitz´ publizistisches und literarisches Wirken seit 1820

Die 1801 in Mainz geborene und 1877 gestorbene Kathinka Zitz erlebte die hoch aufgeladene politische Atmosphäre von Mainz in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sowohl ihr publizistisches und literarisches Wirken als auch ihr politisches und gesellschaftliches Engagement in den 1830er und 1840er Jahren waren maßgeblich durch den Einfluss der politischen Kultur ihrer Heimatstadt geprägt. Das Mainz der Napoleonischen Kriege und der Restauration, das Mainz der Revolution von 1848/49 und der folgenden Reaktion bildeten den politischen wie sozialen Hintergrund für Zitz´ Leben.[Anm. 1]

Die rheinhessische Stadt gehörte 1792–1793 und von 1797–1814 zu Frankreich und bildete während der französischen Besatzungszeit das Zentrum einer bedeutenden jakobinischen[Anm. 2] Bewegung. Der Mainzer Jakobinerklub, der von 1792 bis 1793 existierte, war die erste deutsche revolutionäre Bewegung, die die Ideen der Französischen Revolution von Freiheit und Gleichheit auf deutschem Boden umsetzen wollte. Nach der Niederlage Napoleons 1816 vom Großherzogtum Hessen-Darmstadt annektiert, blieb Mainz – im Verhältnis zum Großherzogtum wie auch zum Deutschen Bund – eine demokratische und liberale Bastion. Zwar gehörte das Großherzogtum Hessen-Darmstadt mit der Verfassung vom 17. Dezember 1820 zu den frühesten Verfassungsstaaten im Deutschen Bund, aber dennoch herrschte eine große Unzufriedenheit mit der Regierung. Die Bevölkerung der Stadt Mainz und Rheinhessens musste nämlich ständig um den Erhalt jener bürgerlichen Rechte kämpfen, die sie sich aus dem Code Civil als Erbe der Napoleonischen Zeit bewahrt hatten und die im übrigen Großherzogtum nicht galten. Die wiederkehrenden Versuche der großherzoglichen Regierung in Darmstadt, den Code Civil durch ein neues für das gesamte Großherzogtum gültige Gesetzbuch zu ersetzen, verschärften die Spannungen in den linksrheinischen Gebieten.[Anm. 3]

Hinzu kam das System Metternich, das Unterdrückung aller nationalen und liberalen Bewegungen, Überwachung, Verfolgung und Zensur bedeutete.[Anm. 4] Im Rahmen der Karlsbader Beschlüsse[Anm. 5] von 1819 wurde in Mainz zudem die „Centralbehörde zur näheren Untersuchung der revolutionären Umtriebe“ eingerichtet, um revolutionäre Tendenzen in den Einzelstaaten zu untersuchen.[Anm. 6] Durch die zusätzlichen Tausenden von preußischen und österreichischen Soldaten, die in Mainz als Festungsstadt des Deutschen Bundes stationiert waren, musste die Bevölkerung weitere Einschränkungen und Belastungen hinnehmen.[Anm. 7] Missernten und Dürrejahre hatten darüber hinaus zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen und sozialen Lage der Bevölkerung geführt.[Anm. 8]

In diesem französisch-napoleonischen Mainz war Kathinka Zitz am 4. November 1801 inmitten der Altstadt im Hause Kirschgarten 21 geboren und wuchs in einer anti-preußischen, patriotischen und republikanischen Atmosphäre auf.[Anm. 9] In den 1850er Jahren entstandenen Skizzen aus meinem Leben berichtet Zitz ausführlich über ihre Kindheit und Jugend, ihre ersten literarischen Erfolge, ihre Ehe und ihr politisches wie soziales Engagement.[Anm. 10] Zitz hatte eine schwierige Kindheit, da ihr Vater, der Kaufmann Anton Victor Halein, gewalttätig war und bei der Erziehung der Tochter oft drakonische Strafmaßnahmen anwandte, sodass sie in der Schriftstellerei und in der Poesie innerlichen Zufluchtsort suchte.[Anm. 11]

Kathinka Zitz erhielt eine für die damaligen Verhältnisse außergewöhnliche literarische und musische Ausbildung in Mainz und Straßburg. Sie besuchte ein in Mainz angesehenes, vom Geist der Aufklärung und des Humanismus geprägtes Mädcheninstitut, das Institut der Madame Pianet, ging kurzfristig in die katholisch geführte Schule der Englischen Fräulein und wechselte schließlich in eine Privatschule nach Straßburg, wo sie mit der französischen Literatur in Berührung kam. Sie las den französischen Philosophen und Schriftsteller Voltaire (1694–1778), der ihr eine aufgeklärte Anschauung der historischen Ereignisse vermittelte, und begeisterte sich für die Werke von Friedrich Schiller (1759–1805) und Victor Hugo (1802–1885).[Anm. 12]

Ihre Ausbildung wurde 1825 durch den Tod der Mutter beendet. Kurz danach wurde ihr Vater in ein Irrenhaus eingeliefert, sodass Zitz dazu gezwungen war, sich ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten. Sie arbeitete zunächst als Erzieherin in Darmstadt, dann für kurze Zeit als Leiterin einer Mädchenschule in Kaiserslautern. Die familiären Verhältnisse zwangen sie allerdings zur Rückkehr nach Mainz, wo sie mit Näh- und Stickarbeiten sowie mit Französischunterricht und durch Schreiben ihren Unterhalt erwirtschaftete, um dadurch die Pflege ihrer schwerkranken jüngeren Schwester finanzieren zu können.[Anm. 13]

Von entscheidender Bedeutung für das Leben von Kathinka Zitz war die Heirat mit dem Mainzer Advokaten Dr. Franz Zitz (1803–1877)[Anm. 14] im Jahre 1837, der zu dieser Zeit ein führendes Mitglied der oppositionellen Vormärz-Bewegung in Mainz war und sich gegen Fürstenwillkür und für bürgerliche Freiheitsrechte einsetzte. 1838, ein Jahr nach der Heirat, zählte er zu den Mitbegründern der Mainzer Karnevalsgesellschaft, deren Mitglieder mehrheitlich Demokraten waren. Die Ehe scheiterte allerdings zwei Jahre später, auch wenn es nie zu einer Scheidung gekommen ist. Denn Kathinka Zitz glaubte, als getrennt lebende Gattin finanziell besser dazustehen als eine geschiedene Frau. Dabei ist unklar, ob das politisch-soziale Engagement von Kathinka erst durch Franz Zitz geweckt wurde oder sie sich von ihm die Förderung ihrer bereits vorhandenen Interessen versprach,[Anm. 15]  

„denn auch zu dieser Zeit galt noch, dass die politischen Tätigkeitsfelder einer Frau stark eingeschränkt waren und entsprechende Ambitionen der Förderung eines Mannes oder mehrerer Männer bedurften.“[Anm. 16]

Fest steht, dass Kathinka Zitz schon seit 1820 ihren Lebensunterhalt als Schriftstellerin bestritt.[Anm. 17] Ihre literarische Produktion war sehr vielfältig und vertrat beinahe alle literarischen Strömungen der Zeit:[Anm. 18] In den etwa fünf Jahrzehnten ihrer schriftstellerischen Tätigkeit schrieb sie umfangreiche Aufsätze, Novellen, Gedichte, Übersetzungen, Erzählungen und Romane, die sie anonym oder unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlichte, die es bis heute unmöglich machen, eine umfassende Bibliografie zu erstellen.[Anm. 19] 1826 war ihre erste Gedichtsammlung unter dem Titel Phantasie-Blüthen und Tändeleien erschienen.[Anm. 20] In späten Jahren kamen nicht nur weitere Gedichtsammlungen, sondern auch novellistische Arbeiten und mehrbändige Romanausgaben hinzu.[Anm. 21] Zwischen 1833 und 1835 übersetzte sie zudem einige Werke des französischen Schriftstellers Victor Hugo (1802–1885), in denen Frauen die Hauptgestalten waren, die gegen die Willkürherrschaft des Königs Verstand, Mut und Opferbereitschaft zeigten.[Anm. 22] Das zweifellos erfolgreichste Werk von Kathinka Zitz vor 1848 war Herbstrosen in Poesie und Prosa (1846), das eine Sammlung ihrer Lyrik aus den 1820er Jahren bis 1845 enthielt.[Anm. 23] In den wenigen politischen Gedichten vor der Revolution wiederum, die um 1842 entstanden, appellierte Zitz primär an den Gemeinschaftssinn der Deutschen, der die Grundlage für jegliche politische Veränderungen sei.[Anm. 24] So lauteten ihre Parolen: „Einig seid in Deutschen Gauen“[Anm. 25], „O! Deutsches Volk, hab´ Einigkeit, / Dann stehst du hoch vor Allen“[Anm. 26].

Als erstes Anzeichen ihres zunehmenden politischen Interesses kann der Grabbesuch des Burschenschafters Karl Ludwig Sand (17951820)[Anm. 27] im Jahr 1825 gedeutet werden, dessen Ermordung des konservativen Dramatikers August von Kotzebue (17611819)[Anm. 28] Anlass für die Karlsbader Beschlüsse gewesen war.[Anm. 29] Spätestens mit dem Besuch des Grabes einer radikalen politischen Persönlichkeit unternahm Zitz ihren ersten politischen Schritt. In den 1840er Jahren versuchte Zitz andere Wege, um ihre politischen Aktivitäten fortzusetzen. 1845 schloss sie sich der deutschkatholischen Bewegung an, die etwa 300 Anhängerinnen bzw. Anhänger in Mainz hatte.[Anm. 30] Auch andere etablierte Schriftstellerinnen wie Louise Otto-Peters sympathisierten mit den Deutschkatholiken.[Anm. 31] Diese überkonfessionelle Reformbewegung thematisierte nämlich als „eine der wenigen politischen Bewegungen [...] die Unterdrückung der Frauen“[Anm. 32] und sorgte für eine aktive Rolle der Frauen innerhalb ihren Verbänden.[Anm. 33] Dies erweckte bei vielen weiblichen Anhängerinnen die Hoffnung, zukünftig stärker am öffentlichen Leben teilnehmen zu können.[Anm. 34] Nach Oliver Bock scheint Kathinka Zitz in der Bewegung vor allem die Chance gesehen zu haben, „nach dem Verlust der Familie und des Ehemannes, in eine fürsorgliche, stabile Gemeinschaft aufgenommen zu werden, die sie in ihrem politischen Engagement ermutigt und unterstützt.“[Anm. 35] Demzufolge sei es möglich, dass „ihr Entschluss, sich in der Öffentlichkeit aktiv politisch zu engagieren, vor allem aus ihrer Verbindung zu den deutschkatholischen Gemeinden resultierte.“[Anm. 36] Jedenfalls sammelte Zitz dort wichtige Erfahrungen, baute ihr berufliches Netzwerk aus und knüpfte neue Kontakte, die ihr bald darauf zugutekamen.[Anm. 37]

Zitz´ wichtigste politische Leistung vor der Revolution war ihr Einstieg in die Journalistik.[Anm. 38] Laut Stanley Zucker erschienen ihre journalistischen Arbeiten vor 1848 in mindestens vierzig Zeitschriften und Zeitungen.[Anm. 39] Als „writer of the moment“[Anm. 40] verschrieb sie sich der kritischen Parteinahme für aktuelle Fragen und griff immer wieder gezielt in den öffentlichen Meinungsbildungsprozess ein, indem sie über die politische Situation in Mainz berichtete und hierbei die Politikverdrossenheit ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger kritisierte.[Anm. 41] Sie unterstützte dabei die Bemühungen, politische Veränderungen herbeizuführen und versuchte hierfür auf die Mainzer Bürgerinnen und Bürger einzuwirken.[Anm. 42]

Als 1847 der Großherzog von Hessen-Darmstadt Ludwig II. (1777–1848) das fortschrittlich liberale Recht des Code Civil zugunsten einer neuen für das gesamte Großherzogtum gültige Gesetzessammlung aufheben wollte,[Anm. 43] avancierte Zitz schon vor der Revolution zu einer „Wortführerin des Widerstandes“[Anm. 44]. Am 21. Oktober 1846 veröffentlichte sie einen Artikel über die Vorgänge bezüglich des neuen Gesetzbuches in der überregional verbreiteten Mannheimer Abendzeitung[Anm. 45]:

„Es hat sich das Gerücht verbreitet, daß unser Stadtrath [sic!] beabsichtige, in einer Adresse an das großherzogliche Ministerium energische Vorstellungen gegen die beabsichtigte Einführung des neuen Gesetzbuches zu machen, das uns mit einem Schlag mitten in die schönste Blüthenzeit [sic!] des Mittelalters zurück versetzen würde. [...] Man lasse uns, was wir haben, was wir so lange als vortrefflich anerkannt, zu behalten wünschen. Sancho Pansa, der Vater der Sprichwörter, sagt: Es kommt nichts Besseres nach.“[Anm. 46]

Bereits am folgenden Tag konnte Zitz erste Schritte eines bürgerlichen Protestes vermelden: 

„Endlich fängt es an, sich unter unserer Bürgerschaft zu regen. Gestern wurde eine Adresse an das Großh. [= Großherzogliche] Ministerium, wegen Beibehaltung des französischen Rechts, entworfen, vorgelesen, und sogleich mit mehr als dreihundert Unterschriften unterstützt.“[Anm. 47]

1846/47 schrieb sie weitere Artikelserien, in denen sie u.a. gegen die Unterdrückung der Mainzer Presse durch staatliche Zensurbehörden aufmerksam machte.[Anm. 48]

Summa Summarum entsprachen die ersten 47 Jahre des Lebens von Kathinka Zitz – ihr familiäres Missgeschick, ihre gescheiterte Ehe mit Franz Zitz, ihre literarischen und publizistischen Aktivitäten – kaum den herkömmlichen Rollenvorstellungen ihrer Zeit. Sie hatte bereits vor dem Ausbruch der Revolution ein außergewöhnliches Leben geführt: Zitz verfügte über ein vergleichbar hohes Bildungsniveau und interessierte sich für Literatur, in der Frauen als Hauptprotagonistinnen auftraten und ihr dadurch Spielräume für ihr eigenes Handeln aufzeigten. Der frühe Verlust der Familie, die Erfahrung der wirtschaftlichen Not, die Verbindung zu der deutschkatholischen Bewegung waren Schlüsselereignisse für das Leben von Kathinka Zitz. Doch nicht nur individuelle Faktoren und Lebensumstände waren handlungsleitend gewesen. Auch strukturelle Ausgangsbedingungen wie die vormärzlichen Befreiungsbestrebungen und die aufgeladene politische Atmosphäre von Mainz begünstigten ihren individuellen Politisierungsprozess sowie ihr Hineinwachsen in die Revolutionsbewegung. Der südwestdeutsche Raum wirkte offensichtlich auf die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und die individuellen Faktoren ein und beeinflusste dadurch Zitz´ Handlungsspielräume. So war sie schon vor 1848/49 eine engagierte, literarisch und journalistisch geübte Autorin, die sich mit gesellschaftskritischen Publikationen zu Wort meldete. Vor diesem Hintergrund erstaunt es kaum, dass Zitz den Ausbruch der Revolution in Deutschland begrüßte und sich schreibend, aber auch mit Taten für deren Ideale einsetzte.

Nachweise

Autorin: Derya Özdemir

Erstellt am: 05.03.2021

Anmerkungen:

  1. Bock, Leben und Werk, S. 7; Zucker, Female Civic Activism, S. 44. Zurück
  2. Zur Geschichte der deutschen Jakobiner siehe u.a.: Walter Grab, Eroberung oder Befreiung? Deutsche Jakobiner und die Franzosenherrschaft im Rheinland 1792–1799. In: Archiv für Sozialgeschichte 10 (1970), S. 7–94; Walter Grab, Ein Volk muß seine Freiheit selbst erobern. Zur Geschichte der deutschen Jakobiner. Frankfurt am Main 1984, S. 35. Zurück
  3. Dietmar Noering, Kathinka Halein: Ein Leben in schwerer Zeit. In: Kathinka Zitz, Wahre Freiheit. Gedichte und Prosa. Hrsg. v. Dietmar Noering. Frankfurt am Main 1987, S. 101–122, hier S. 103; Zucker, Female Civic Activism, S. 44; Brüchert, Vorwort, S. 5; Mecocci, Erinnerungen, S. 62. Zurück
  4. Brüchert, Vorwort, S. 5. Zurück
  5. Mit den Karlsbader Beschlüssen sollte der Ruf nach Pressefreiheit, nationaler Einheit und politischer Mitsprache unterdrückt werden. Die Beschlüsse sahen die Überwachung der Universitäten, das Verbot von Burschenschaften, die Einschränkung der Meinungsfreiheit mit allgemeiner Pressezensur und die Einrichtung einer Zentraluntersuchungskommission zur Untersuchung der revolutionären Umtriebe vor. Siehe Arnulf Scriba, Die Karlsbader Beschlüsse 1819. In: LeMO, 10.10.2014. URL: https://www.dhm.de/lemo/kapitel/vormaerz-und-revolution/der-deutsche-bund/karlsbader-beschluesse-1819.html (Aufruf am 19.06.2020). Zurück
  6. Ebd. Zurück
  7. Ebd.; Marlene Hübel, Mein Schreibetisch. Schriftstellerinnen aus drei Jahrhunderten – Spurensuche in Mainz. Mainz 1994, S. 63f. Zurück
  8. Brüchert, Vorwort, S. 5. Zurück
  9. Micaela Mecocci, Kathinka Zitz-Halein. Ein politisches und literarisches Frauenschicksal in Mainz zur Zeit der 1848er Revolution. In: Mainzer Geschichtsblätter 11 (1999), S. 85–108, hier S. 90; Hübel, Schreibetisch, S. 61. Zurück
  10. Schmidt, Dichterin, S. 169.  Zurück
  11. Marlene Hübel, Erfolgreich, aber vergessen: Adelheid von Stolterfoth und Kathinka Zitz. In: Bettina Bab/Marianne Pitzen (Hg.), Romantik, Reisen, Realitäten. Frauenleben am Rhein. Bonn 2002, S. 58–65, hier S. 62. Zurück
  12. Scheidgen, Katholizismus, S. 376; Mecocci, Frauenschicksal in Mainz, S. 90; Erbar, Leben, S. 31. Zurück
  13. Hummel-Haasis, Schwestern, S. 260; Erbar, Leben, S. 31; Noering, Kathinka Halein, S. 105. Zurück
  14. Zur Biografie von Franz Zitz siehe: Heinrich Best/Wilhelm Weege, Biographisches Handbuch der Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung 1848/49. Düsseldorf 1996, S. 373f.  Zurück
  15. Christian Liedtke, Kathinka Zitz-Halein (1801–1877). Zeitschriftstellerin und „Beschützerin aller Demokraten“. In: Irina Hundt (Hg.), Vom Salon zur Barrikade. Frauen der Heinezeit. Stuttgart/Weimar 2002 (= Heine-Studien), S. 223–241, hier S. 225; Erbar, Leben, S. 32. Zurück
  16. Erbar, Leben, S. 32. Zurück
  17. Hübel, Schreibetisch, S. 61. Zurück
  18. Hübel, Erfolgreich, S. 58; Liedtke, Zeitschriftstellerin, S. 227. Zurück
  19. Schmidt, Dichterin, S. 170. Zurück
  20. Mecocci, Frauenschicksal, S. 93. Zurück
  21. Hübel, Erfolgreich, S. 62. Zurück
  22. Ebd.; Noering, Kathinka Halein, S. 107. Zurück
  23. Zucker, Female Civic Activism, S. 38. Zurück
  24. Bock, Leben und Werk, S. 61. Zurück
  25. Kathinka Zitz, Hamburg. In: Dies., Herbstrosen in Poesie und Prosa. Mainz 1846, 219f., hier S. 220.  Zurück
  26. Kathinka Zitz, Eine Stimme der Zeit. In: Dies., Herbstrosen in Poesie und Prosa. Mainz 1846, S. 221–223, hier S. 221. Zurück
  27. Hermann Baumgarten, Art. „Sand, Carl“. In: ADB 30 (1890). URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd11875114X.html#adbcontent (Aufruf am 27.11.2020). Zurück
  28. Hiltrud Häntzschel, Art. „Kotzebue, August von“. In: NDB 12 (1979). URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118565796.html#ndbcontent (Aufruf am 27.11.2020). Zurück
  29. Mecocci, Frauenschicksal, S. 85. Zurück
  30. Liedtke, Zeitschriftstellerin, S. 225; Stanley Zucker, German Women and the Revolution of 1848. Kathinka Zitz-Halein and the Humania Association. In: Central European History 13 (1980), S. 237–254, hier S. 241. Zu Zitz´ Sympathien für den Deutschkatholizismus und ihr Einsatz für die deutschkatholischen Gemeinden befindet sich ein umfangreiches Material im StA Mainz, NL Kathinka Zitz, Mappe 3 „Beziehungen zum Deutschkatholizismus“. Siehe dazu auch: Birgit Grimmiger, Kathinka Zitz und Johanna Kinkel. Solidarität und Freundschaft im Spannungsfeld der 48er Revolution. Mainz 2018, S. 199–212. Zurück
  31. Liedtke, Zeitschriftstellerin, S. 225.  Zurück
  32. Alexandra Lotz, „Die Erlösung des weiblichen Geschlechts“. Frauen in deutschkatholischen Gemeinden. In: Carola Lipp (Hg.), Schimpfende Weiber und patriotische Jungfrauen. Frauen im Vormärz und in der Revolution 1848/49. Baden-Baden 21998, S. 232–247, hier S. 232.  Zurück
  33. Zucker, German Women, S. 241. Zurück
  34. Zucker, German Women, S. 241; Bock, Leben und Werk, S. 61. Zurück
  35. Bock, Leben und Werk, S. 62. Zurück
  36. Ebd., S. 64. Zurück
  37. Liedtke, Zeitschriftstellerin, S. 226. Zurück
  38. Zucker, Female Civic Activism, S. 66. Zurück
  39. Ebd., S. 53. Zurück
  40. Ebd., S. 54. Zurück
  41. Freund, Schriftstellerinnen, S. 299; Bock, Leben und Werk, S. 70. Zurück
  42. Bock, Leben und Werk, S. 70. Zurück
  43. Ebd., S. 71. Zurück
  44. Noering, Kathinka Halein, S. 109. Zurück
  45. Im Großherzogtum Baden war die Presse zur damaligen Zeit einer sehr toleranten Zensur unterworfen, sodass Mannheim vor 1848 eine der wichtigsten Zeitungsstädte in Deutschland war und Kathinka Zitz hier ihre Forderungen unverblümt formulieren konnte. Die Mannheimer Abendzeitung, die sich als Nachfolgerin der Rheinischen Zeitung von Karl Marx (1818–1883) verstand, war die einzige Badische Zeitung, die eine überregionale Verbreitung hatte und ausführlich über deutsche Angelegenheiten berichtete. Sie war stark demokratisch orientiert und übte scharfe Kritik auf den Status quo. Siehe Bock, Leben und Werk, S. 70; Zucker, Female Civic Activism, S. 67. Zurück
  46. Mannheimer Abendzeitung, 21. Oktober 1847, zit. n.: Noering, Kathinka Halein, S. 110.  Zurück
  47. Mannheimer Abendzeitung, 22. Oktober 1847, zit. n.: Noering, Kathinka Halein, S. 110.  Zurück
  48. Bock, Leben und Werk, S. 71. Zurück