Bibliothek

4.2.2. Programm, Organisationsstruktur und soziale Zusammensetzung

Laut den Statuten vom 24. Mai 1849 lautete der offizielle Name „Humania-Verein für vaterländische Interessen“.[Anm. 1] Allein der Vereinsname verwies auf die „vaterländischen“ Interessen der „Humania“ und zeugte somit von einem selbstgewählten politischen Status. Die „Humania“ zeichnete sich sowohl im Programm als auch in der ganzen Organisation wie auch in der sozialen Zusammensetzung durch eine in Statuten verankerte, demokratische Struktur aus. Nach § 7 der Statuten lag die Leitung des „Humania“-Vereins in den Händen eines 17-köpfigen Vorstandes,[Anm. 2] der von der Generalversammlung in einer geheimen Wahl zunächst für drei und später für sechs Monate gewählt werden sollte.[Anm. 3] Es wurden wöchentliche Sitzungen für den Vorstand und monatliche für die Mitgliedschaft festgesetzt.[Anm. 4] Der Vorstand war befugt, ohne die Zustimmung der Generalversammlung, Beträge bis zu fünfzehn Gulden auszugeben.[Anm. 5] Die Vorsitzende dagegen konnte ohne die Zustimmung des Vorstands „höchstens eine Anweisung auf 1 fl. [= Gulden] 30 kr. [= Kreuzer] an die Rechnungsführerin ausstellen“[Anm. 6], womit ihre Macht eingeschränkt werden sollte. Kathinka Zitz wurde zur Präsidentin und Amalia Bamberger (1802–1877)[Anm. 7], die Mutter des bedeutenden Revolutionärs Ludwig Bamberger (1823–1899)[Anm. 8], zur Vizepräsidentin gewählt.[Anm. 9]

Gemäß § 6 der Statuten war jedes Mitglied „stimm- und wahlberechtigt“[Anm. 10] und hatte gemäß § 13 Mitsprache- und Rederecht bezüglich der Angelegenheiten des Vereins.[Anm. 11] So konnte jedes Mitglied in den monatlich abgehaltenen Generalversammlungen „schriftlich oder mündlich Vorschläge“ machen, die dann „im Vorstand vorberathen [sic!] und in der nächsten Versammlung zur Berathung [sic!] und Abstimmung gebracht“ werden sollten.[Anm. 12] Um allen Frauen unabhängig ihrer Klassenzugehörigkeit die Mitgliedschaft zu ermöglichen, wie es Zitz in ihrer Gründungsrede postulierte,[Anm. 13] hatte jedes Mitglied laut § 2 der Statuten „einen von ihm selbst zu bestimmenden wöchentlichen Beitrag an die Vereinskasse“ zu entrichten, wobei jedoch der geringste Betrag „wöchentlich 3 Kreuzer“ sein durfte.[Anm. 14] 

Das Ziel bzw. der „Zweck“ der „Humania“ war, wie es in § 1 der Statuten heißt, „zunächst Hülfeleistung [sic!] zum Besten nothleidender [sic!] bürgerlicher Vaterlandsfreunde und ihrer Angehörigen.“[Anm. 15] Die in den Statuten erklärte „Hülfeleistung [sic!]“ sollte in der Praxis gemäß § 4 der Statuten durch „außergewöhnliche Unterstützungen an Geld, Kleidungsstücken, Charpie [= Verbandsmaterial], Leinwand usw.“[Anm. 16] umgesetzt werden. Diese recht vage Zielsetzung lässt eine breite Interpretationsmöglichkeit über den allgemeinen Charakter der Hilfstätigkeiten zu und unterscheidet sich zugleich teilweise von den postulierten Zielen in ihrer Gründungsrede, in der Zitz stärker die politische Zielsetzung akzentuierte und so beispielsweise die Bewaffnung der kämpfenden Freischaren zur Aufgabe des Vereins erklärte.[Anm. 17] Zudem richtete Zitz in ihrer Gründungsrede die Hilfsmaßnahmen nicht allein wie in § 1 der Statuten – an „bürgerliche[…] Vaterlandsfreunde“[Anm. 18], also an das Bürgertum, sondern an alle „Patrioten oder deren Familien, die für die gerechte Sache des deutschen Vaterlandes kämpfen oder von den Drängern verfolgt werden“[Anm. 19]. Möglicherweise wurde § 1 der Statuten recht allgemein formuliert, um sich potenziellen Konflikten erstens mit der reaktionären Obrigkeit und zweitens mit ihren Mitbürgerinnen angesichts des vorherrschenden Weiblichkeitsideals zu entziehen.[Anm. 20]

Das Geld für die Hilfsmaßnahmen kamen durch Spenden und Erlöse aus karitativen Veranstaltungen wie Wohltätigkeitskonzerten und Lotterien oder durch den Verkauf der Vereinsstatuten zusammen.[Anm. 21] Dadurch entwickelte sich eine rege und wirkungsvolle Hilfstätigkeit und es konnte vielen verfolgten, emigrierten oder gefangenen Demokraten und deren zurückgelassenen Familien geholfen werden.[Anm. 22] Bereits am 25. Mai zollte das Mainzer Tagblatt „öffentliche Anerkennung solcher Thätigkeit [sic!]“[Anm. 23]:

„Das Eingreifen der Frauen in das politische Leben und die Kämpfe des Volkes gegen seine Feinde war […] immer von den folgenreichsten und nachhaltigsten Resultaten gekrönt. […] Der erst kaum zwei Wochen hier bestehende Frauenverein ´Humania´ vereinigt […] bereits die bedeutende Zahl von 1500 Mitgliedern jeglichen Standes, und seine Wirksamkeit hat sich bereits auf die nachhaltigste und ersprießlichste Weise für die Sache des Volkes geäußert.“[Anm. 24]

Innerhalb von zwei Wochen nach der Gründung hatte die „Humania“ bereits 1500 Mitglieder, die Mitgliederzahl wuchs noch auf insgesamt 1647 an. Wenn man bedenkt, dass der „Demokratische Verein“ 2000 Mitglieder zählte, erscheinen die 1647 Mitglieder des „Humania“-Vereins beachtlich. Statistisch gesehen hatte sich neun Prozent der weiblichen Bevölkerung von Mainz dem Verein angeschlossen und es war die größte Frauenorganisation in ganz Europa. Dietmar Noering belegt, welche Dimension der „Humania“-Verein in Relation zu anderen Frauenvereinen annimmt:[Anm. 25]

„Die Zahl gewinnt noch im Vergleich, waren es in Berlin doch nur 100–150, in Chemnitz 170, im erzgebirgischen Oederan immerhin 200, im revolutionären Wien etwa 400 Frauen, die sich zu humanitären Verbänden zusammengeschlossen hatten.“[Anm. 26]

Offenbar war Kathinka Zitz in der Lage, eine breite weibliche Öffentlichkeit in Mainz anzusprechen und zu aktivieren. Inwieweit die „Humania“ tatsächlich ein klassen- und konfessionsübergreifender Verein war, lässt sich aus dem Verzeichnis der Mitglieder schwer feststellen, weil es, bis auf Ausnahmen bei Vorstandsmitgliedern, lediglich die Namen auflistet.[Anm. 27] Es wäre noch interessant zu wissen, wie viele Frauen der „Humania“-Vereinigung mit Mitgliedern des „Demokratischen Vereins“ verwandt waren, doch auch das lässt sich im Nachhinein schwer feststellen, da das Mitgliederverzeichnis des „Demokratischen Vereins“ vom August 1848 datiert ist.[Anm. 28] Laut Stanley Zucker hatten zumindest 17 der insgesamt 21 Vorstandsmitglieder verwandtschaftliche Beziehungen zu den Mitgliedern des „Demokratischen Vereins“,[Anm. 29] so auch Kathinka Zitz mit Franz Zitz oder Amalia Bamberger mit Ludwig Bamberger. Jedenfalls scheint Zitz mit einem Verein über Schicht- und Konfessionsgrenzen hinweg das Ziel verfolgt zu haben, einen möglichst großen Kreis von Frauen zu mobilisieren.

Die Rechenschaftsberichte über Einnahmen und Ausgaben des Vereins waren sehr detailliert. Gemäß einer Kassen-Abrechnung wurden von der Gründung des Vereins bis zum 23. Januar 1850 4514 Gulden gesammelt.[Anm. 30] Der größte Teil davon (75 Prozent) stammte aus den „wöchentlichen Beiträgen und freiwilligen Gaben“ der Mitglieder.[Anm. 31] Weitere größere Summen wurden durch Lotterien oder etwa durch den Mainzer Karnevalsverein aufgebracht.[Anm. 32] Davon wurde fast die gesamte Summe, 3978 Gulden, an Bedürftige und unterstützende Organisationen ausgezahlt.[Anm. 33] Die „Unterstützungen hiesiger Frauen, durchreisender Flüchtlinge und heimgekehrter Gefangenen“ war die größte Ausgabe (35 Prozent).[Anm. 34] Die Hilfe für die Flüchtlinge belief sich auf 23 Prozent, für Gefangene auf drei Prozent, für einige berühmte Familien wie die Familie Kinkel[Anm. 35] auf sechs Prozent.[Anm. 36] Weitere 33 Prozent wurden u.a. für die Gemeinkosten oder für den Kauf von Kleidung verwendet.[Anm. 37] Es fällt auf, dass der „Humania“-Verein eine deutliche Sensibilität für die Bedürfnisse von Frauen in dieser Zeit zeigte. Frauen, deren Ehemänner oder Väter sich im Exil oder in Haft befanden, wurden zusätzlich z.B. durch einen Beitrag für den „Hauszins [= Wohnungsmiete]“ oder durch „Kleinkinderbewahranstalt“ unterstützt,[Anm. 38] damit womöglich arbeitende Frauen ihrer Arbeit nachgehen konnten. Solche Bemühungen waren sicherlich gerade für Frauen der Unterschicht verdienstvoll, denen sonst die Zugänglichkeit erschwert, wenn nicht verwehrt gewesen wäre. Dies deutet wiederum, dass nicht nur bürgerliche Frauen, sondern Frauen aus allen sozialen Schichten zu den Mitgliedern der „Humania“ zählten. Insgesamt sammelte der Verein bis Zitz´ Rücktritt im Juni 1850 5911 Gulden.[Anm. 39] Gemäß Mecocci war es der höchste Betrag, „der in dieser Zeit für Hilfe an Patrioten zusammengetragen wurde.“[Anm. 40]

Zur Programmatik des „Humania“-Vereins äußerte Kathinka Zitz wiederholt – wie hier in der Generalversammlung von Ende Juni/Anfang Juli 1849 – den unpolitischen Charakter ihres Vereins:[Anm. 41]

„Unser Verein verfolgt keine politischen Tendenzen. Wir fordern nicht zum Aufruhr, zum Blutvergießen auf. Wir predigen keinen Fürstenhaß, noch haben wir je die Guillotine herbeigewünscht. Jede Unweiblichkeit, jede exzentrische Ansicht war uns stets fern und wird uns stets fern bleiben.“[Anm. 42]

Die „Humania“ sei lediglich dem „Streben für das rein Menschliche“ verpflichtet und gehe von einem „rein menschlichen Gesichtspunkt“ aus.[Anm. 43] Die Hilfsmaßnahmen des Vereins rechtfertigte Zitz damit, dass sie „keine Aufrührer, sondern Vaterlandsfreunde, die für eine gesetzmäßige Sache kämpfen“[Anm. 44], also für die Verteidigung und Durchsetzung der Reichsverfassung kämpften, unterstützten. Dies sei legitim, weil sie ein Werk der „von allen Fürsten Deutschlands“[Anm. 45] anerkannten Nationalversammlung sei.[Anm. 46] Deshalb müsse man sie „mit allen Mitteln, selbst mit der Gewalt der Waffen“ aufrechterhalten.[Anm. 47] Folglich bewege sich der Verein „auf dem gesetzlichen Boden“ und „kein Gericht und keine Macht der Welt“ könne „das Geringste zur Last legen“, wenn sie „mit mildthätigem [sic!] Sinn die Männer unterstützen“.[Anm. 48] 

Selbst wenn Kathinka Zitz in der Öffentlichkeit jegliche politische Tendenz leugnete und mehrmals beteuerte, „auf dem gesetzlichen Wege“[Anm. 49] zu sein, waren weder der Verein noch seine Präsidentin unpolitisch. Die „Humania“ unter Zitz´ Präsidentschaft lässt sich keineswegs auf einen traditionellen Wohltätigkeitsverein reduzieren, denn sie stellte ihre als humanitär deklarierten Hilfsmaßnahmen in den Dienst einer explizit politisch-oppositionellen Aktion, indem sie sich dezidiert zur Revolutionsbewegung bekannte. Die Vereinsfrauen unterstützten bestimmte politische Gruppen und damit auch ein politisches Programm, denn jegliche Hilfe für die Demokraten und deren Familien muss an sich schon als Ausdruck eines politischen Bekenntnisses und somit als politische Tat gewertet werden. Mit ihren Taten widersprach Zitz also häufig diesen von ihr als wohltätig deklarierten Zielsetzungen. Allein die Forderung, mit dem gesammelten Geld „auch zur Anschaffung von Waffen beizutragen“[Anm. 50], bewegte sich gewiss nicht mehr „auf dem gesetzlichen Boden“[Anm. 51], auch wenn sich schwer sagen lässt, ob oder in welchem Maße der „Humania“-Verein wirklich zur Waffenbeschaffung beisteuerte.[Anm. 52] 

Sehr wahrscheinlich deklarierte Zitz ihr Engagement unter der Vorgabe rein humaner oder wohltätiger Zwecke als Vorsichtsmaßnahme gegen polizeiliche Übergriffe. Die „Humania“ zeichnete sich zweifelsohne durch ihre demokratische Vereinsstruktur und politische Zielsetzung aus. Lotterien, Schmuckspenden oder Verwundete pflegen waren zwar weibliche Handlungsmuster, doch in der „Humania“ politisierten sich diese, um mit den Männern nach den Zielen der Revolution zu ringen. Damit dieser Handlungsspielraum ein effektives Handeln ermöglichte, wurde er demokratisch sowie strukturell und finanziell ganz auf die spezifischen Lebensbedingungen der Vereinsfrauen ausgerichtet. Dies sorgte für den nötigen Zusammenhalt und führte Frauen aus unterschiedlichen Schichten und Konventionen zusammen.

Nachweise

Autorin: Derya Özdemir

Erstellt am: 05.03.2021

Anmerkungen:

  1. StA Mainz, NL Kathinka Zitz, Mappe 5 „Verein ´Humania´“, „Statuten des Humania-Vereins für vaterländische Interessen ­– gegründet zu Mainz am 24. Mai 1849“ (zitiert wird künftig mit dem Kurztitel „Statuten des Humania-Vereins“). Auch abgedruckt in: Hummel-Haasis, Schwestern, Dok. 227, S. 266f.  Zurück
  2. Statuten des Humania-Vereins, § 7. Zurück
  3. Ebd., § 8 und § 9. Zurück
  4. Ebd., § 11.  Zurück
  5. Ebd., § 10. Zurück
  6. Ebd., § 10. Zurück
  7. O.V., Art. „Bamberger, Amalia“. In: Hessische Biografie. URL: https://www.lagis-hessen.de/pnd/117766011 (Aufruf am 27.11.2020). Zurück
  8. Theodor Heuss, Art. „Bamberger, Ludwig“. In: NDB 1 (1953). URL: https://www.deutsche-biographie.de/pnd118656961.html#ndbcontent (Aufruf am 27.11.2020). Zurück
  9. Mecocci, Erinnerungen, S. 107. Zurück
  10. Statuten des Humania-Vereins, § 6. Zurück
  11. Ebd., § 13. Zurück
  12. Ebd. Zurück
  13. Der Demokrat, Nr. 34, 17. Mai 1849, S. 154. Zurück
  14. Statuten des Humania-Vereins, § 2. Zurück
  15. Ebd., § 1. Zurück
  16. Ebd., § 4. Zurück
  17. Der Demokrat, Nr. 34, 17. Mai 1849, S. 154. Zurück
  18. Statuten des Humania-Vereins, § 1. Zurück
  19. Der Demokrat, Nr. 34, 17. Mai 1849, S. 154. Zurück
  20. Freund, Schriftstellerinnen, S. 306f.  Zurück
  21. Bock, Leben und Werk, S. 76; Mecocci, Erinnerungen, S. 107. Zurück
  22. Hübel, Erfolgreich, S. 64. Zurück
  23. Mainzer Tagblatt, Nr. 125, 26. Mai 1849, Rubrik „Provinzial- und Lokalchronik“, S. 4. Auch abgedruckt in: Hummel-Haasis, Schwestern, Dok. 228, S. 268.   Zurück
  24. Mainzer Tagblatt, Nr. 125, 26. Mai 1849, S. 4.  Zurück
  25. StA Mainz, NL Kathinka Zitz, Mappe 5 „Verein ´Humania´“, „Verzeichniß der Mitglieder des am 24. Mai 1849 in Mainz von Frau Kathinka Zitz gegründeten Frauenvereins Humania“ (zitiert wird künftig mit dem Kurztitel „Verzeichniß der Mitglieder“). Teilweise abgedruckt in: Hummel-Haasis, Schwestern, Dok. 229, S. 268–270. – Mecocci, Erinnerungen, S. 110; Frauenbüro Landeshauptstadt Mainz (Hg.), Der Mainzer Frauenverein Humania 1849. Ein Verein zwischen Politik und sozialer Tat. In: Frauenbüro Landeshauptstadt Mainz (Hg.), ...Beziehungsweise Darmstadt. Mainzerinnen und das Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Ein anderer Blick auf 200 Jahre Rheinhessen. Mainz 2016, S. 22f., hier S. 22; Bock, Leben und Werk, S. 77. Zurück
  26. Noering, Kathinka Halein, S. 113. Zurück
  27. Verzeichniß der Mitglieder. Zurück
  28. Zucker, German Women, S. 244.  Zurück
  29. Ebd., S. 243; Frauenbüro, Mainzer Frauenverein, S. 23.  Zurück
  30. StA Mainz, NL Kathinka Zitz, Mappe 5 „Verein ´Humania´“, Zeitungsauschnitt „Kassen-Abrechnung des Mainzer Frauen-Vereins Humania“, ohne Datum und Herkunftsangabe (zitiert wird künftig mit dem Kurztitel „Kassen-Abrechnung des Mainzer Frauen-Vereins Humania“). Auch abgedruckt in: Hummel-Haasis, Schwestern, Dok. 234, S. 275–277, hier S. 275. Zurück
  31. Kassen-Abrechnung des Mainzer Frauen-Vereins Humania. Zurück
  32. Ebd. Zurück
  33. Ebd. Zurück
  34. Ebd. Zurück
  35. Gottfried (1815–1882) und Johanna Kinkel (1810–1858). G. Kinkel zählte zu den bedeutenden Persönlichkeiten der Revolution 1848/49 im Rheinland und wurde zum Vorkämpfer für Demokratie und republikanische Werte. Während des badischen Aufstands im Som­mer 1849 ge­riet G. Kin­kel in preu­ßi­sche Ge­fan­gen­schaft. Für die Flucht ihres Mannes schuf J. Kinkel die Grundlage, indem sie die nötigen Gelder beschaffte und Kontakte knüpfte. 1851 folg­te J. Kin­kel schließlich ih­rem Mann ins Exil nach Lon­don. Siehe Björn Thomann, Art. „Gottfried Kinkel“. In: Internetportal Rheinische Geschichte. URL: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/gottfried-kinkel-/DE-2086/lido/57c9346d84d030.44827723 (Aufruf am 27.07.2020); Björn Thomann, Art. „Johanna Kinkel“. In: Internetportal Rheinische Geschichte. URL: http://www.rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/johanna-kinkel/DE-2086/lido/57c934987ff192.03458343 (Aufruf am 27.07.2020). Zurück
  36. Kassen-Abrechnung des Mainzer Frauen-Vereins Humania. Zurück
  37. Ebd. Zurück
  38. Ebd. Zurück
  39. Bock, Leben und Werk, S. 77; Zucker, German Women, S. 245, 249; Mecocci, Frauenschicksal, S. 102; Zucker, Female Civic Activism, S. 139. Zurück
  40. Mecocci, Erinnerungen, S. 108f. Zurück
  41. Mainzer Zeitung, Nr. 165, 3. Juli 1849, Titelblatt [Berichterstattung über die Generalversammlung Juni/Juli 1849]. Teilweise abgedruckt in: Hummel-Haasis, Schwestern, Dok. 231, S. 270–273. Zurück
  42. Mainzer Zeitung, Nr. 165, 3. Juli 1849, Titelblatt. Zurück
  43. Ebd.  Zurück
  44. Ebd. Zurück
  45. Ebd. Zurück
  46. Ebd. Zurück
  47. Ebd. Zurück
  48. Ebd. Zurück
  49. Ebd. Zurück
  50. Der Demokrat, Nr. 34, 17. Mai 1849, S. 154. Zurück
  51. Mainzer Zeitung, Nr. 165, 3. Juli 1849, Titelblatt. Zurück
  52. Freund, Zeiten, S. 132; Freund, Schriftstellerinnen, S. 308. Zurück