Flacht im Rhein-Lahn

Geschichte von Flacht

Die erste nachweisbare Besiedlung des Gebietes des heutigen Ortes Flacht reicht bis in die Hallstattzeit (800-500 v.Chr.). In Flacht, dem Nachbarort Holzheim und auf weiteren, nahe gelegenen Gemarkungen befanden sich zu dieser Zeit Beerdigungsstätten in Form von Hügelgräberfeldern.[Anm. 1]

Mittelalter

Im Jahr 881 wurde Flacht zum ersten mal namentlich erwähnt. In einer Urkunde der Abtei Prüm findet sich ein Eintrag unter dem Namen Flachta. Laut dieser Urkunde befand sich bereits eine Kirche in Flacht. (Namensentwicklung: 881 Flachta, 893 Wlattke, Wlatthe, 1245 Vlachte, 1453 Flacht). Zwei Jahre später, 883, fand die zweite Erwähnung in Güterverzeichnis der Abtei Prüm statt. Der Herrschaftsbereich von Flacht bestand aus den Gemarkungen Flacht, Niederneisen, Holzheim, Heuchelheim und Linter.[Anm. 2] Im Laufe des Mittelalters verlor die Abtei jedoch ihren Besitz, den Fronhof von Flacht und die zugehörigen Gebiete. Flacht und Niederneisen waren die letzten Orte, in denen die Abtei Land besaß.[Anm. 3] Im Jahr 1222 gab es keine Nennung im Güterverzeichnis mehr, der Besitz ging somit wahrscheinlich vor 1222 an den St. Florin-Stift in Koblenz über. Im weiteren Verlauf des Mittelalters wechselte der Fronhof von Flacht mehrfach den Besitzer. 1334 gelangten einige Güter an den Erzbischof von Trier. 1560 wurde schließlich der gesamte Fronhof vom Stift in Koblenz an den Erzbischof von Trier übertragen. [Anm. 4]

Ein eigenes Gericht ist für Flacht ab dem Jahr 1367 bezeugt. Es kann als Gegenpol der Landesherrschaft zu fremder Grundherrschaft, wie etwa der kirchlichen, angesehen werden. Die Gerichte wurden nach dem Wohnort der Schultheiße, der obersten Gerichtsbeamten, benannt. Für Flacht sind diese Daten für den Zeitraum von 1367 bis 1807 bezeugt.[Anm. 5]

Frühe Neuzeit

Zu Beginn der Reformation blieb die Grafschaft Diez und so auch Flacht zunächst bei der alten Kirche. An der Grafschaft waren Hessen, Nassau-Dillenburg und das Erzbistum Trier beteiligt. Nach dem Katzenelnbogener Erbschaftsstreit musste Hessen 1557 ausscheiden. Der Landesherr und das Erzbistum Trier einigten sich 1564 auf den Diezer Vergleich.  Von den 17 Zehntgerichtsbezirken des Diezer Landes gingen fünf Westerwaldorte und Lindenholzhausen an das Erzbistum Tier. 12 Orte, darunter Flacht, blieben bei Nassau-Dillenburg.[Anm. 6]

1604 erwarb der Landesherr Graf Georg von Nassau-Dillenburg den Fronhof in Flacht und weitere Güter für 5.000 Gulden. Der folgende Wegfall von mehreren Zehnten und Abgaben für Flacht, Holzheim und Niederneisen wird als Zäsur betrachtet. Nach dem Verkauf des Fronhofs an mehrere Einwohner von Flacht und Niederneisen im Jahr 1620 wurde dieser aufgeteilt. Dies kann als das Ende des Fronhofs betrachtet werden.[Anm. 7]

Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) betraf auch Flacht. Im Jahr 1920 kam es zur Mobilmachung im Dorf, ein Proviant- und Munitionswagen wurde aufgestellt, 150 bis 200 Männer bewaffnet. Im gleichen Jahr lagerte der zur katholischen Liga gehörende Marquis Spinola mit einer großen Armee aus spanischen und flämischen Söldnern für mehrere Tage am Memsfelder Kopf. In Flacht kam es zu Einquartierungen von Soldaten, zudem mussten Lebensmittelabgaben geleistet werden. Sieben Jahre später, 1627, griff Oberst Görzenich aus dem zum Kaiser und der katholischen Liga gehörenden Heer von Wallenstein das Gebiet von Diez mit acht Kompanien an. Die Kirche in Oberneisen wurde ausgeraubt, die benachbarten Orte Hahnstätten, Niederneisen, Lohrheim und Netzbach geplündert. Oberst Görzenich wurde 1627 hingerichtet. In den 1630er Jahren litten die Menschen unter der Pest und unter Hungersnöten. Vermutlich wurde 1634 das damalige Dorf Heuchelheim niedergebrannt und das Gebiet Flacht zugesprochen. 1640 bezog der Herzog von Longueville Quartier auf der Burg Aardeck. Soldaten wurden in den umliegenden Dörfern einquartiert, die Menschen hatten Abgaben zu leisten. Als am 26.10.1648 die Nachricht über den Westfälischen Frieden (24.10.1648) in Diez eintraf, hatte Flacht im Vergleich zu Kriegsbeginn ungefähr die Hälfte seiner Einwohnerschaft verloren. Nur noch 12 von ehemals 24 Hausgesäßen waren übrig geblieben.[Anm. 8]

Seit dem 12. Jahrhundert sind geistliche und weltliche Rechtsüberlieferungen der als Delikte behandelten Begriffe Zauberei und Hexerei überliefert. Der von der Kirche befeuerte Glaube an im Bund mit dem Teufel stehende Frauen schlug sich in Anklagen nieder, die meist einen eigennützigen oder finanziellen Hintergrund hatten. Die „acta criminalia wegen zauberey“ des Gericht Diez und das Kirchenbuch Flacht zeugen von Hexenprozessen im Kirchspiel Flacht. Aus den vorliegenden Unterlagen geht hervor, dass zwischen 1629 und 1660 mindestens 12 Frauen aus Flacht und vor allem Holzheim und Niederneisen hingerichtet wurden. 1649 und 1659 wurde zudem je eine Frau des Landes verwiesen. 1659 beging ein Mann im Zuge von Verhaftung und Zaubereivorwürfen Selbstmord. 1660 wurde Margret Schaydin aus Niederneisen als letzte Person im Zuge der Hexenverfolgungen im Kirchspiel Flacht hingerichtet. Nach 1660 verfügte die Regentin Fürstin Albertine von Nassau-Diez ein Ende der Hexenprozesse im Rahmen eines Erlasses.[Anm. 9]

Der Niederländisch-Französische Krieg (1672-1678) begann mit dem Angriff von Frankreich unter Ludwig XIV. und seiner Verbündeter auf die Niederlande. Er entwickelte sich zu einem gesamteuropäischen Konflikt, der auch auf Flacht Auswirkungen hatte. Vermutlich wurden von Mitte Januar bis Mai 1673 Soldaten in Flacht einquartiert. Dies geht aus den Aufzeichnungen des Pfarrers Wenckenbach hervor. Im Jahr 1678 endete der Krieg.[Anm. 10]

Über die Zeit des Pfälzischen Erbfolgekriegs (1688-1697) finden sich Einträge im Kirchenbuch Flacht. 1692 wurde die Pfarrscheune und weitere Scheunen in Flacht in Brand gesteckt, während die kaiserliche Armee Flacht auf ihrem Marsch von Mainz nach Bonn durchquerte. Ein Jahr später kamen Flüchtlinge aus der Pfalz in das Gebiet von Flacht. Eine Geflüchtete starb 1693 in Flacht und wurde dort beerdigt. Der Krieg endete vier Jahre später.[Anm. 11]

Schulunterricht ist in Flacht ab dem 16. Jahrhundert bezeugt. Erste Hinweise auf eine Schule in Flacht stammen aus dem Jahr 1577. Ein Erlass des Landesherren Graf Johann VI. von 1582 zeugt von der Einrichtung von Kirchspielschulen. Unterricht fand jedoch unregelmäßig statt, viele Eltern sahen keine Not darin, ihre Kinder in die Schule zu schicken. 1674 schickte Fürstin Albertine daher einen Brief nach Flacht, in dem sie zum Schulbesuch und dem Anzeigen von Eltern aufrief, die nicht dafür Sorge trugen. 1711 wurde eine neue Schule eröffnet im Gebäude der heutigen Hauptstraße 5. Seitdem fand regelmäßiger Unterricht statt.[Anm. 12]

Das 19. Jahrhundert

1806 wurde das Amt Diez samt Flacht dem Herzogtum Nassau (1806-1866) zugeteilt. Bis 1806 besaß Flacht ein eigenes Gericht. Danach wurden die letzten Funktionen des Gerichts Flacht durch Landesoberschultheißerei in Diez übernommen. Bereits seit dem 17. Jahrhundert waren durch die fehlende Gewaltenteilung flachter Gerichtsfunktionen an die Verwaltung in Diez übergegangen. Eine Urkunde aus dem Jahr 1810 bestätigt den völligen Übergang der Rechtspflege an das Amt Diez.[Anm. 13]

Die Gemeindeverwaltung von Flacht lag ab 1816 bei einem durch die stimmberechtigten Bürger vorgeschlagenen und von der Landesherrschaft ernannten Orts-Schultheiß. Im Zuge der Deutschen Revolution 1848 entfiel die Ernennung durch die Landesherrschaft, die Bürger hatten das Recht, ihn selbst zu wählen. Im gleichen Jahr wurde das Amt des Schultheiß durch das des Bürgermeisters ersetzt. Dieser, sowie der Gemeinderat wurde von der Gemeindeversammlung gewählt. Mit Einsetzen der Reaktion 1854 wurde das staatliche Eingriffs- und Aufsichtsrecht wieder eingeführt. Die Bürger wählten nun den Bürgermeister nicht mehr direkt, sondern Gemeindevorsteher und Wahlmänner, welche dann den Bürgermeister auf Lebenszeit wählten. In der Landesgemeindeverordnung der Provinz Hessen-Nassau von 1897 wurde geregelt, dass die Gemeindevertretung nach Dreiklassenwahlrecht auf 6 Jahre zu wählen sei. In Flacht bestand diese Vertretung aus dem Bürgermeister sowie zwei Schöffen und sieben Vorstehern.[Anm. 14]

Über die Befreiungskriege (1813-1815) wird im Kirchenbuch Flacht berichtet. Für das Jahr 1814 wird eine Typhus-Epidemie verzeichnet, die laut Kirchenbuch durch sich nach Frankreich zurückziehende Soldaten und ihre Verfolger verbreitet wurde. In diesem Jahr starben in Flacht 114 Menschen. Dies war eine hohe Zahl im Vergleich zum Vorjahr (30 Tote) und zum Folgejahr (25 Tote).[Anm. 15]

Etwa ein halbes Jahrhundert später, im Jahr 1866 verlor Herzog Adolf von Nassau sein Herzogtum (als Bundesgenosse von Österreich) an Preußen. Das Gebiet des ehemaligen Herzogtums Nassau wurde Teil des Regierungsbezirks Wiesbaden in der preußischen Provinz Hessen-Nassau. 1867 wurde das Amt Diez samt Flacht dem Unterlahnkreis zugeteilt. Der Amtssitz Diez wurde Kreisstadt.[Anm. 16]

In den Überlieferungen zum Deutsch-Französischen Krieg (1870-1871) aus der Kirchenchronik und der Schulchronik Flacht wird das Kriegsende und die Bedeutung dessen in der Folge thematisiert. In Flacht wurden dem Krieg und dessen Ende mit Begeisterung begegnet. Nach Ende des Krieges wurden Friedensfeste in Kirche und Gemeinde gefeiert. Es etablierte sich das „Sedansfest“ in den Folgejahren, anlässlich der Kapitulation der französischen Armee am 2.9.1870 nach der Schlacht von Sedan. Am 1.9.1895 wurde der 25. Jahrestag des „Sedansfest“ in Flacht gefeiert. Es wurden zwei Tafeln in der Kirche mit Namen von 56 Kriegsteilnehmern aufgehängt, 17 davon stammten aus Flacht. Es gab keine Überlieferung der Toten. Die Tafeln wurden laut Ortschronik in den 1920ern oder 1930ern abgenommen.[Anm. 17]

Die Simultanschule, also die Gemeinschaftsschule anstelle von konfessionellen Schulen, wurde im Herzogtum Nassau 1817 eingerichtet. Ein Jahr später wurde die Maximalzahl der Schüler pro Lehrer auf 120 verringert. Die Kirchspielschule Flacht wurde aufgelöst und die Gemeinde Niederneisen bildete einen eigenen Schulbezirk. 1819 wurde eine Industrieschule eingerichtet, in der Lehrerinnen Mädchen und zeitweise auch Jungen Textilhandwerk beibrachten. Ab 1824 gingen die Kinder aus Holzheim in eine eigene Schule, nicht mehr in die in Flacht. In der flachter Elementarschule verblieben 90 Kinder. 1835 wurde in Flacht eine neue Schule errichtet, die Räumlichkeiten sind der alte Teil des heutigen Bürgerhauses. 1856 schloss die Industrieschule. Ab 1897 gab es in Flacht einen zweite Stelle für Lehrerinnen und Lehrer.[Anm. 18]

Die flachter Jugend gründete 1889 den Turn- und Fechtclub Flacht. Dies geschah gegen den anfänglichen Widerstand von Einwohnerschaft und Ortsbehörden, jedoch mit Unterstützung des Turnwarts „Jungs Jean“ aus Diez. Im Jahr 1892 fand die Fahnenweihe des Clubs statt.[Anm. 19]

Das 20. Jahrhundert

Der Turn- und Fechtclub Flacht konnte ab 1901 in einer neu gebauten Turnhalle üben.[Anm. 20]

Im Jahr 1902 wurde der Bau einer neuen Schule beschlossen. Nach einigem Streit zwischen den Akteuren begann der Bau im Herbst 1902. Mitte 1903 wurde der Bau eingeweiht, 1904 komplett fertig gestellt. Am 31. März 1905 wurden insgesamt 112 Schülerinnen und Schüler in zwei Klassen unterrichtet.[Anm. 21]

Dem Beginn des Ersten Weltkriegs (1914-1918) wurde in Flacht mit Zuversicht begegnet. Dies geht aus der Schulchronik hervor. Am 1.8.1914 um 18.30 traf die telegraphische Nachricht über die Mobilmachung ein. Eine vorherrschende Meinung war, dass der Krieg nach einem Vierteljahr vorbei sein werde. Ab dem nächsten Tag sammelte die Bevölkerung Lebensmittel für durchreisende Soldaten, welche im Güterschuppen des Bahnhof Diez gelagert wurden. Am gleichen Tag wurden alle tauglichen Pferde in Flacht beschlagnahmt, 14 Zugtiere fehlten nun auf den Feldern. Weitere Sammlungen fanden statt, Lebensmittel, Geld, Kleidung und Bettwäsche wurde im Rathaus gelagert. Die Vereine unterstützen die Soldaten ebenfalls. Aus Angst vor Spionage bildete die Bevölkerung Bürgerwehren und führte sogar Verkehrskontrollen durch. Sie verfolgten „Verdächtige“. Es kam zur Gefangennahme eines Jägers und seiner Frau aus Wiesbaden in Niederneisen, weil sie ein Gewehr mitführten. Ein durchreisender Mönch aus Limburg wurde in Flacht verfolgt, konnte aber entkommen. Zwei Wochen nach der Mobilmachung erfolgte ein Verbot der Straßensperren durch die Regierung. Am 10.8.1914 wurden 32 Personen aus der deutschen Grenzstadt Metz in Flacht einquartiert. Die Bevölkerung begegnete ihnen mit Ablehnung. In Flacht arbeiteten bis November 1914 17 französische Kriegsgefangene, die im Rathaussaal gefangen gehalten wurden. Am 1.11.1914 wurden sie zurück in das Gefangenenlager Meschede in Westfalen geschickt. Es folgten Kriegsgefangene aus England, die im Frühling 1915 zur Ernte eingesetzt wurden. Als diese gegen ihre Behandlung protestierten, ließ sie Wachtmeister Güldenpfennig aus Diez im Spritzenhaus mit lediglich einem Eimer Wasser als Versorgung einsperren. Am Folgetag gab man den Kriegsgefangenen ein Stück trockenes Brot pro Person. Am Abend gaben sie der Folter des Nahrungsentzugs nach und wurden aus der Haft entlassen. Der Anführer des Streiks wurde in ein Gefangenenlager gebracht. Es gibt keine Überlieferung zu weiteren Protesten der restlichen Zwangsarbeiter.

Das Jahr 1915 war geprägt von einer Verteuerung der Lebensmittel. Im Oktober 1916 wurden Lebensmittelkarten eingeführt, Fleisch, Butter und Fett wurde rationiert. Die Schulen von Flacht und Holzheim sammelten Bucheckern und Blätter für Tee, welche getrocknet und zur Lebensmittelstelle in Frankfurt geschickt wurden. Im November 1916 und Januar 1917 wurden alle 18-Jährigen aus Flacht zur Armee eingezogen. Ab Januar 1917 wurden auch Jugendliche, die im Jahr 1900 geboren worden waren, in den Krieg geschickt. Die Bevölkerung litt unter dem sehr kalten Winter mit bis zu -24 Grad, der durch den Mangel an Kohle besonders schwer zu ertragen war. Ein Jahr später, vom 1.5. bis zum 15.10. wurden 82 Kinder aus Frankfurt mit ihren Lehrern zusammen im Kirchspiel Flacht untergebracht. Je 20 Kinder lebten in Flacht und Holzheim.
Am 9.11.1918 begann die Novemberrevolution. Die Monarchie wurde gestürzt, Arbeiter- und Soldatenräte gebildet. Die Republik wurde ausgerufen. Nach Kriegsende grenzte Flacht an die alliierte Besatzungszone. Diez gehörte zum besetzen Gebiet. Es kam zu Behinderungen im Personen- und Warenverkehr. Die zurückkehrenden Soldaten und die Bevölkerung in Flacht litten unter Lebensmittelknappheit und -teuerungen. Insgesamt starben 26 Menschen aus Flacht im Ersten Weltkrieg.[Anm. 22]

Über die Zeit der Weimarer Republik (1918-1933) finden sich in der vorliegenden Literatur zur Geschichte des Ortes Flacht nur wenige Informationen. Es ist bekannt, dass die Turnhalle von Flacht im Jahr 1931 umgebaut und erweitert wurde.[Anm. 23]

Am 30. Januar 1933 erfolgt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg. Am 12. März 1933 fanden Kommunalwahlen in Preußen statt. In vier Orten erlangte die NSDAP die Mehrheit, in vier Orten war sie auf Kooperation mit Konservativen angewiesen. Neun Orte konnte die Zentrumspartei für sich verbuchen. In früheren SPD-Hochburgen wie Flacht kam es zu einer Pattsituation. [Anm. 24]
Für die Situation in Flacht in der Zeit des Beginns der nationalsozialistischen Diktatur bis zum Jahr 1938 finden sich in der vorliegenden Literatur keine Anhaltspunkte.
Die Reichspogromnacht 1938 war im Rhein-Lahn-Kreis relativ gut vorbereitet worden. Sie begann im Rhein-Lahn-Eck in den Morgenstunden des 10. November. Die jüdischen Einwohnerinnen und Einwohner von Flacht und weiteren Gemeinden mussten aus Sicherheitsgründen die ersten Tage nach dem 10. November im örtlichen Rathaus oder Spritzenhaus unter polizeilicher Aufsicht verbringen. Bilanz im Rhein-Lahn-Kreis: 15 zerstörte Synagogen, ein unbewohnbares Altersheim, mehr als zehn völlig demolierte Wohnungen, mehrere misshandelte und inhaftierte Personen. In Bad Ems gab es zwei Tote: Eine Frau starb an den Folgen des Schocks, eine Person beging eine Woche nach den Vorfällen Suizid.[Anm. 25]
In das Jahr des Beginns des Zweiten Weltkriegs fiel das 50jährige Jubiläum des  Turn- und Fechtklub Flacht. Die meisten Turner zogen in den Krieg, fast keiner kam zurück. Das Vereinsleben kam zum Erliegen. Die Turnhalle wurde von Wehrmacht als Lagerhalle beschlagnahmt, die Bühne, auf der zuvor Theaterspiele stattfanden, wurde als Kindergarten genutzt. Der Verein wurde nach dem Sieg der Alliierten über Nazideutschland im Jahr 1945 aufgelöst.[Anm. 26]

Über Flacht im Zweiten Weltkrieg geben zwei Zeitzeuginnenberichte aus der Ortschronik Aufschluss, die im Folgenden zusammengefasst werden.
Im Jahr 1939 wurden in Flacht Soldaten und Gerät für den Krieg gegen die westlichen Nachbarländer einquartiert. Der Bürgermeister und der Ortsgruppenleiter der NSDAP überbrachten erste Gefallenenmeldungen, die Bevölkerung hatte Angst vor ihren „Besuchen“. Lebensmittel- und Kleiderkarten wurden ausgegeben, weil diese in den Geschäften nicht mehr verfügbar waren. 1941 wurde ein Reserve-Wasserbehälter der Feuerwehr in Flacht gebaut. Ein Jahr später wurden die Kirchenglocken beschlagnahmt und eingeschmolzen. Die Turnhalle von Flacht diente ab 1943 der Wehrmacht als Lagerhalle. Die anliegenden Marmorwerke Künker & Co (später Kurz KG) wurden zum Munitionsbetrieb umfunktioniert, junge Mädchen und ältere Männer dort zur Arbeit verpflichtet. 20 Kinder aus Mainz wurden zum Schutz vor Bombenangriffen in Flacht untergebracht. Die Hälfte ging innerhalb von zwei Wochen zurück nach Mainz oder wurde von der Familie abgeholt.[Anm. 27]

Aus der Schulchronik geht hervor, dass im März 1944 weitere geschwächte Schüler aus Frankfurt in Flacht untergebracht wurden. In der Schule waren somit 114 Schüler, so viele, wie seit einem halben Jahrhundert nicht mehr. Ab Weihnachten 1944 fand Schulunterricht nur noch sporadisch und bei Dunkelheit statt, um vor Fliegerangriffen geschützt zu sein.[Anm. 28]

Laut Zeitzeuginnenberich stürzte bei Niederneisen während des Krieges ein Flugzeug ab, das erst Ende der 1990er Jahre gefunden wurde. Ein abgeschossener Pilot wurde auf dem Friedhof Flacht beerdigt, aber nach dem Krieg exhumiert und abtransportiert. Im Jahr 1944 wurde am Bahnhof Flacht eine Flakstellung errichtet. Bei einem Bombenangriff starben zwei Soldaten. Bei einem Bombenangriff auf den Bahnhof Limburg plünderten Menschen aus Flacht die dort verstreuten Lebensmittel. Ebenfalls wurde die Wehrmachtslagerhalle in der Turnhalle Flacht geplündert. In Flacht waren Kriegsgefangene aus Indien sowie Frankreich eingesetzt. Auf einen Bauern kamen etwa zehn Zwangsarbeiter und ein Aufseher. Die Kriegsgefangenen wurden gegen Ende von den Bauern freigelassen. Sie mussten sich jedoch bei der Bevölkerung vor den durchziehenden Soldaten verstecken. Nach Kriegsende 1945 kam es zu einem Aufruf zur Abgabe von Haushaltsgegenständen (meist von ehemaligen Mitgliedern der NSDAP) an die französischen Soldaten in Flacht. Die Ankunft von Flüchtlingen, ihre Einquartierung in Wohnungen bzw. Zimmer war laut Zeitzeuginnenbericht oft mit Schwierigkeiten verbunden.[Anm. 29]

Der zweite Zeitzeuginnenbericht liefert weitere Erkenntnisse. Im Winter 1939/40 wurden in Flacht und den Nachbardörfern Soldaten des 110. Infanterieregiments aus Heidelberg einquartiert. Die Kriegsgefangenen waren zunächst nachts in Holzheim eingesperrt, später wohnten sie bei den jeweiligen Bauern. Ab 1943, mit der Ausrufung des „totalen Krieg“, wurden Menschen aus Flacht zur Arbeit in Fabriken, bei der Bahn und bei Bauern verpflichtet. Bei den Älteren wuchs der Zweifel am Sieg Deutschlands, die Jugendlichen glaubten weiterhin an Adolf Hitler und den Sieg durch eine „Wunderwaffe“. Nach der Rheinüberquerung der Alliierten im Jahr 1945 wurden Panzersperren an den Dorfausgängen aufgebaut. Soldaten der SS bohrten Löcher für Sprengstoff in die Aarbrücke von Flacht. Eine Sprengung fand jedoch nicht statt. Am 26.3.1945 hörten die Menschen in Flacht Schüsse und sahen alliierte Panzer aus Richtung Bahnlinie Holzheim kommen. Weiße Tücher wurden an die Häuser gehängt. Zwei französische Kriegsgefangene gingen vom Marmorwerk aus zu den Panzern. Diese wendeten daraufhin und fuhren in Richtung Flughafen Limburg-Blumenrod, wo noch Kämpfe stattfanden. Amerikanische Soldaten quartierten sich in Flacht ein.[Anm. 30]

Am 8. Mai 1945 waren der 2. Weltkrieg und die nationalsozialistische Herrschaft zu Ende. Flacht hatte 33 Gefallene, 19 Vermisste und 9 „durch Kriegseinwirkung Verstorbene“ zu verzeichnen.  Die Vermissten kehrten nie zurück, daher kann davon ausgegangen werden, dass sie ebenfalls starben. Zu den Toten kam eine unbekannte Zahl schwer Verwundeter.[Anm. 31]

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs wurde der Unterlahnkreis (mit Flacht) Teil der französischen Besatzungszone. Seit 1947 gehörte er zu Rheinland-Pfalz, Regierungsbezirk wurde Montabaur. Der Regierungsbezirk Montabaur wurde 1968 mit dem Regierungsbezirk Koblenz zusammengelegt. Ein Jahr später, 1969, wurden die beiden Kreise Unterlahn und Loreley im Zuge der Verwaltungsreform zum Rhein-Lahn-Kreis vereinigt. Während der Gebietsreform 1971 wurde die Verbandsgemeinde Hahnstätten geschaffen, Flacht wurde Teil dieser.[Anm. 32] Seit dem 1. Juli 2019 existiert die Verbandsgemeinde Aar-Einrich. Sie setzt sich nach einer Fusion aus den ehemaligen Verbandsgemeinden Hahnstätten und Katzenelnbogen zusammen.[Anm. 33]

Wie in vielen benachbarten Gemeinden auch war die Nachkriegszeit von einem Wiederaufkommen der Vereinstätigkeit geprägt. Nach anfänglichem Verbot wurde der Turn- und Fechtclub Flacht im Jahr 1946 als Sportverein neu gegründet. Handball, Fußball und Turnen wurde angeboten.[Anm. 34]
Eine Freiwillige Feuerwehr bekam Flacht Ende der Fünfziger Jahre. Am 28.02.1959 wurde die Freiwillige Feuerwehr Flacht gegründet. Bis zu diesem Zeitpunkt war für Flacht ausschließlich die Pflichtfeuerwehr zuständig gewesen.[Anm. 35]

1965 wurde die DRK-Bereitschaft Oberneisen in den DRK-Ortsverein „Unter-Aar“ mit Sitz in Hahnstätten umgegründet. Sein Tätigkeitsfeld umfasste zehn Gemeinden im Umfeld sowie auch Flacht.[Anm. 36] Im gleichen Jahr begann der Umbau der Turnhalle von Flacht. Dieser wurde ein Jahr später beendet und mit Austragung des Gauturntages gefeiert.[Anm. 37]
Seit Ende des Zweiten Weltkriegs fanden wieder Theateraufführungen in Flacht statt. 1951 war die erste Operette durch den Männergesangsverein aufgeführt worden. Ab 1973 führten die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr an Weihnachten Theaterstücke vor.[Anm. 38]

Im Zuge des Neubaus der Ortsdurchfahrt im Jahr 1999 bekam Flacht einen neuen Dorfplatz. Der alte Born wurde durch einen neuen Brunnen ersetzt und die Anlage mit neuen Bäumen begrünt.[Anm. 39]

2007 wurde die 1901 gebaute Turnhalle für einen symbolischen Euro an die Ortsgemeinde Flacht verkauft und abgerissen. Sieben Jahre später, 2014, feierte der Turn- und Fechtclub sein 125jähriges Vereinsjubiläum.[Anm. 40]

 

 

Nachweise

Autor: Konstantin Arnold

Verwendete Literatur:

Heck, Hermann (1980): Hahnstätten während des Mittelalters. In: Dieter Rutkowski (Hg.): 1200 [Zwölfhundert] Jahre Hahnstätten. Beitr. zur Geschichte d. Dorfes. Hahnstätten: Gemeinde Hahnstätten.

Herold, Rudolf (1987): Die Einführung der Reformation im heimischen Raum. In: Agnes Allroggen-Bedel (Hg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. Landschaft, Geschichte, Kultur unserer Heimat. Oberwesel/Rhein: Verl. Loreley-Galerie.

Gensicke, Hellmuth: Landeshoheit, Landesherren und Staat. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996.

Keiling, Manfred (1987): Keltische Hügelgräber und Ringwälle. In: Agnes Allroggen-Bedel (Hg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. Landschaft, Geschichte, Kultur unserer Heimat. Oberwesel/Rhein: Verl. Loreley-Galerie.

Koch, Jakob: Der Turn- und Fechtclub Flacht – Sein Werdegang. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996.

Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995.

Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996.

Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil III. Flacht 2001.

Seibert, Hubertus (1987): Der Aufstieg des Nationalsozialismus im Rhein-Lahn-Kreis (1925-1933). In: Agnes Allroggen-Bedel (Hg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. Landschaft, Geschichte, Kultur unserer Heimat. Oberwesel/Rhein: Verl. Loreley-Galerie.

Turn- und Fechtclub 1889 e.V. Flacht: Vereins-Chronik. URL: https://www.tuf-flacht.de/vereins-chronik.html (aufgerufen am 18.10.2019).

Verbandsgemeinde Aar-Einrich: Zahlen, Daten, Fakten. URL: https://www.vg-aar-einrich.de/rathaus-vg/vg-aar-einrich (aufgerufen am 11.10.2019).

Zeitzeuginnenbericht von Lina Thielmann. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996.
Zeitzeuginnenbericht von Hildegard Schneidebreit. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996.

Erstellt am 31.10.2019

Anmerkungen:

  1. Keiling, Manfred (1987): Keltische Hügelgräber und Ringwälle. In: Agnes Allroggen-Bedel (Hg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. Landschaft, Geschichte, Kultur unserer Heimat. Oberwesel/Rhein: Verl. Loreley-Galerie. S. 83-87. Zurück
  2. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.1. Zurück
  3. Heck, Hermann (1980): Hahnstätten während des Mittelalters. In: Dieter Rutkowski (Hg.): 1200 [Zwölfhundert] Jahre Hahnstätten. Beitr. zur Geschichte d. Dorfes. Hahnstätten: Gemeinde Hahnstätten, S. 28–33. Zurück
  4. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.4-8. Zurück
  5. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.27ff. Zurück
  6. Herold, Rudolf (1987): Die Einführung der Reformation im heimischen Raum. In: Agnes Allroggen-Bedel (Hg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. Landschaft, Geschichte, Kultur unserer Heimat. Oberwesel/Rhein: Verl. Loreley-Galerie. S. 179. Zurück
  7. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.4-8. Zurück
  8. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.57-59. Zurück
  9. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.33f. Zurück
  10. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.60. Zurück
  11. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.61. Zurück
  12. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.39f.  Zurück
  13. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.27ff. Zurück
  14. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.31f. Zurück
  15. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.62. Zurück
  16. Gensicke, Hellmuth: Landeshoheit, Landesherren und Staat. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.1f. Zurück
  17. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.63. Zurück
  18. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil I. Flacht 1995. S.39-43. Zurück
  19. Koch, Jakob: Der Turn- und Fechtclub Flacht – Sein Werdegang. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.37-43. Zurück
  20. Koch, Jakob: Der Turn- und Fechtclub Flacht – Sein Werdegang. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.37-43. Zurück
  21. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.23f. Zurück
  22. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.64-68. Zurück
  23. Koch, Jakob: Der Turn- und Fechtclub Flacht – Sein Werdegang. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.37-43. Zurück
  24. Seibert, Hubertus (1987): Der Aufstieg des Nationalsozialismus im Rhein-Lahn-Kreis (1925-1933). In: Agnes Allroggen-Bedel (Hg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. Landschaft, Geschichte, Kultur unserer Heimat. Oberwesel/Rhein: Verl. Loreley-Galerie. S.240. Zurück
  25. Seibert, Hubertus (1987): Der Aufstieg des Nationalsozialismus im Rhein-Lahn-Kreis (1925-1933). In: Agnes Allroggen-Bedel (Hg.): Der Rhein-Lahn-Kreis. Landschaft, Geschichte, Kultur unserer Heimat. Oberwesel/Rhein: Verl. Loreley-Galerie. S.269-271. Zurück
  26. Koch, Jakob: Der Turn- und Fechtclub Flacht – Sein Werdegang. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.37-43. Zurück
  27. Zeitzeuginnenbericht von Lina Thielmann. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.69-72. Zurück
  28. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.73f. Zurück
  29. Zeitzeuginnenbericht von Lina Thielmann. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.69-72. Zurück
  30. Zeitzeuginnenbericht von Hildegard Schneidebreit. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.72f. Zurück
  31. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.73f. Zurück
  32. Gensicke, Hellmuth: Landeshoheit, Landesherren und Staat. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.1-2. Zurück
  33. Verbandsgemeinde Aar-Einrich: Zahlen, Daten, Fakten. URL: https://www.vg-aar-einrich.de/rathaus-vg/vg-aar-einrich (aufgerufen am 11.10.2019). Zurück
  34. Koch, Jakob: Der Turn- und Fechtclub Flacht – Sein Werdegang. In: Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil II. Flacht 1996. S.37-43. Zurück
  35. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil IV. Flacht 2003. S.56f. Zurück
  36. Höhn, Willi (1980): DRK-Ortsverein „Unter-Aar“ Hahnstätten „Sanitätshalbzug Oberneisen". In: Dieter Rutkowski (Hg.): 1200 [Zwölfhundert] Jahre Hahnstätten. Beitr. zur Geschichte d. Dorfes. Hahnstätten: Gemeinde Hahnstätten. S. 152f. Zurück
  37. Turn- und Fechtclub 1889 e.V. Flacht: Vereins-Chronik. URL: https://www.tuf-flacht.de/vereins-chronik.html (aufgerufen am 18.10.2019). Zurück
  38. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil IV. Flacht 2003. S.91. Zurück
  39. Kuhmann, Wilhelm: Flacht. Unser Heimatdorf in alter Zeit. Teil IV. Flacht 2003. S.63f. Zurück
  40. Turn- und Fechtclub 1889 e.V. Flacht: Vereins-Chronik. URL: https://www.tuf-flacht.de/vereins-chronik.html (aufgerufen am 18.10.2019). Zurück