Zur Geschichte von Horrweiler
Horrweiler, früher Holwilre (1233), Horwiler (1311), Hahrweiler (1405), Harwiler (1465) genannt, lag im alten Wormsgau, im späteren unteren Nahegau. Der Ort muss schon früh an die Pfalzgrafschaft gefallen sein. Im Jahr 1233 verlieh Pfalzgraf Otto dem Grafen Wilhelm von Gülch einige Lehen, darunter auch die Vogtei Horrweiler. Im Jahr 1311 wurde der Ort durch Pfalzgraf Rudolf und Ehefrau Mechthid mit der Burg Stromberg und einigen Dörfern (darunter Appenheim, Engelstadt und Grolsheim) für 2.000 Pfund Heller an den Grafen Simon von Sponheim verpfändet. Nach dem Tod Rudolfs versuchten Pfalzgräfin Mechthild und ihr Sohn Adolf im Jahr 1320 die Verpfändung wieder einzulösen, was ihnen aber erst einige Jahre später gelang. So kam Horrweiler wieder an die Pfalzgrafschaft und blieb beim Oberamt Stromberg bis zu den politischen Umwälzungen gegen Ende des 18. Jahrhunderts.
Quelle: Brilmayer; Bild: Harald Strube; red. Bearb. S.G.

