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Glossar historischer Fachbegriffe

Hier entsteht eine Sammlung von Fachbegriffen aus Geschichte, Kunstgeschichte, Archäologie und verwandten Wissenschaften. Als Quellen wurden eigene Recherchen, einschlägige Lexika (Lexikon des Mittelalters; Haberkern/Wallach; Fuchs/Raab) sowie Internetseiten anderer Bearbeiter genutzt.
Vorschläge für Ergänzungen und Verbesserungen nehmen wir gerne entgegen.


Glossar: Buchstabe M

Magen (Agnat)
Definition:

Die Magschaft sind im weiteren Sinne die Blutsverwandten (Gatten, Gesippen, Holden, Magen), im engeren Sinne die Verwandten außerhalb der Hausgenossenschaft (Busen, d.h. Sohn und Tochter, Vater und Mutter, Bruder und Schwester), die "Neffen" und "Nichten" im weitesten Sinne.

Malter
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte.

Malteser
Definition:

Der Malteserorden ist der katholische Zweig des alten Johanniterordens ...mehr.

Manessische Liederhandschrift
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Frauen. Liebe, Minne.

Mange
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Belagerungsmaschinen.

Mannfall
Definition:Begriff aus dem Lehnswesen

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Lehnswesen. Vgl. Herrenfall.

Mannpforte
Definition:Für Fußgänger bestimmte kleine Pforte in einem Flügel des Burgtores.

Ausschließlich für Fußgänger bestimmte, in einen Flügel des Burgtores eingeschnittene oder neben diesem befindliche kleine Pforte. Der Zugang wird auch Nadelöhr, Katzenloch (siehe dort) oder Schlupfpforte genannt und kommt auch bei Stadtmauern vor.

Mannwerk
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte.

Mansarddach
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Dach.

Mantelmauer
Definition:Ummauerung (Bering) einer Burg (oder Stadt) (auch Zingel, Hoher Mantel)

Von Mantelmauer, auch bezeichnet als Burgmantel, Hoher Mantel, Ringmauer, Zingel oder Hemd, spricht man, wenn Teile der Ringmauer besonders hoch und massiv erbaut waren. Der Hohe Mantel ist anders als die Schildmauer kein eigenständiger Verteidigungsbau, sondern diente dem besonderen Schutz besonders gefährdeter Gebäude und Mauerteile. Viele Mantelmauern entstanden erst im Laufe der Zeit durch Erhöhung einfacher Ringmauern. Teilweise konnten solche Hohen Mäntel die ganze Burg umfassen. Die Schildmauer überragte Ringmauer und Mantelmauer an Höhe und Mächtigkeit.

Mariatheresientaler
Definition:Mittelalterliche Währungseinheit

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte.

Mark (Gebiet)
Definition:Grenze bzw. früher auch Grenzraum

Mark (von mittelhochdeutsch marc "Markierung", "Grenze") bezeichnete die Grenze bzw. in alter Zeit den Grenzraum und da dieser niemandem gehörte, überhaupt jedes derartige Land, dann auch solches, das sich in Gemeinbesitz befand (Allmende), dann das Nutzungsrecht an derselben und die Gesamtheit der Nutzungsberechtigten, die Markgenossenschaft. Mark meinte auch ein umgrenztes Gebiet, z.B. eine Grundherrschaft, ein Gau und endlich ein Gebiet an der Grenze, vor allem die Mark des Markgrafen.

Mark (Währung)
Definition:alte Währungseinheit

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte.

Markgenossenschaft
Definition:

Wirtschaftlicher Verband, der auf der gemeinen Mark bzw. Allmende beruht ...mehr.

Markgrafen
Definition:Adelsmitglied

Lat. marchio, marchisus, bezeichnete im Frankenreich den Stellvertreter des Königs im militärisch gesicherten Vorfeld der Stammesherzogtümer (Marken) ...mehr.

Marktrechte
Definition:Zentrales Freiheitsrecht eines Ortes

Inbegriff der Freiheiten und Rechte, die den Marktbesuchern eines Ortes und diesem selbst als Markt vom Marktherrn, d.h. dem König (bzw. Stadtherrn) oder demjenigen, dem der König das Recht, einen Markt zu errichten verlieh, gewährt wurden, besonders der Marktfrieden, ein besonderes Marktgericht und dergleichen.

Mit dem Marktrecht war regelmäßig Zoll und Münze verbunden. es galt vielfach als Vorläufer des Stadtrechts, daher werden die beiden Ausdrücke und ihre Synonyme häufig wechselseitig gebraucht. Marktrecht bezeichnete ferner das Recht einer Stadt, die Landleute in einem bestimmten Umkreis zu zwingen, ihre Erzeugnisse nur in der Stadt abzusetzen. Auch die von den Bürgern zu leistenden Gemeindefronden wurden Markrecht genannt.

Marschall
Definition:Eines der vier alten Hofämter

Eines der vier alten Hofämter, zunächst im wesentlichen Stallmeister. Aus der Oberaufsicht über die Pferde und damit über das berittene Gefolge entstand einerseits mit dem Aufkommen der Ritterheere der Oberbefehl des Marschalls im Kriege und die Führung der Ritterschaft bzw. der Landstände, andererseits eine Oberaufsicht über das gesamte Hofwesen, was endlich dazu führte, dass der Marschall die Obliegenheiten des Truchsessen, Mundschenken und Küchenmeisters übernahm. Vor allem war er auch Reisemarschall und hatte für die Gäste zu sorgen. In den meisten deutschen Territorien wurden im späteren Mittelalter diese Funktionen auf verschiedene Beamten verteilt: - Oberbefehlshaber wurde der Feldmarschall, die Leitung der Hofgeschäfte und die Gerichtsbarkeit erhielt ein Hofmarschall - die ursprüngliche Funktion ein besonderer Stallmeister. Der 'alte' Marschall, dessen Amt inzwischen meist erblich geworden war behielt, außer dass er bei Krönungen usw. noch die alten Dienste tat, in einigen Territorien nur noch den Vorsitz der Landstände bzw. des Landtags.

Maß
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte.

Maschikulis
Definition:Bauteil bzw. Schmuck an Gebäuden

Bei manchen Burgen ließen sich die Bodenbretter von nach außen vorkragenden Wehrgängen (Hurden) entfernen ...mehr

Massenkampf (Turnier)
Definition:Teil des Ritterturniers

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Turnier.

Maßwerk
Definition:Ornamentales, meist aus geometrischen Figuren entwickeltes Schmuckwerk

Ornamentales, meist aus geometrischen Figuren entwickeltes Schmuckwerk, vor allem in gotischen Fenstern und Portalen, auf Silhouettenwirkung berechnet, in Blenden als Relief verwendet.
Bauornament aus geometrischen Grundformen, besonders aus Kreis, Paß, Blatt, Schneuß, Wabe und in deren Öffnungen ein- springende Nasen. Ursprünglich als Lochformen im steinernen Bogenfeld über zwei, von einem gemeinsamen Bogen überfangenen Fenstern ("negatives" Maßwerk) oder als Radfenster schon seit der Spätromanik. Seit der Hochgotik aus gebogenen, bes. in der (engl.) Spätgotik auch geraden Profilsteinen. Diese sind gleichdick oder dünner als das Stabwerk ( Fenster) im unteren Fensterteil. Maßwerk dient auch der Gliederung von Rundfenstern, Giebeln, Wimpergen, Brüstungen, Turmhelmen.
Blendmaßwerk ist einer geschlossenen Wand vorgeblendet.
Schleierwerk nennt man freistehendes, offenes Maßwerk vor einer Wand oder Nische.

Matafunde
Definition:Mittelalterliche Waffe

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Belagerungsmaschinen.

Matutin
Definition:Klösterliches Stundengebet

Die Klosterinsassen sangen zu den verschiedenen Zeiten des Tages Stundengebete, die den Tag gliederten.

Mauerbohrer
Definition:Belagerungsgerät

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Belagerungsmaschinen.

Mauertürme
Definition:Teil der Befestigung

Bei den deutschen Burgen sind Türme auf und an den Ringmauern erst in der Zeit nach den Kreuzzügen aufgekommen. Die Kreuzfahrer hatten diese zweckmäßigen Ergänzungen der Verteidigungsanlagen während der Kämpfe in Syrien kennen gelernt und nach ihrer Rückkehr in deutsche Burgen einbauen lassen. Mauertürme wurden als rechteckige oder runde Eck- oder Flankierungstürme so in die Mauer eingefügt, dass sie ein Stück hervorragten und freies Schussfeld entlang der Mauerflucht ermöglichten (Seitenbestreichung). Mauertürme überragten die Ringmauer nur wenig. Waren sie in die Vor- oder Zwingermauern eingebaut, wurden sie auf der Innenseite offen gelassen. So konnten Angreifer, welche die Zwingermauer durchbrochen hatten, sich in diesen Halbschalentürme nicht verschanzen.

Mauerwerk (vor allem bei Burgen)
Definition:

Grundsätzlich wurden im Burgenbau drei Steinarten für das Mauerwerk verwendet: zum einen nicht bzw. grob behauene Bruchsteine, zum anderen sorgfältig gefertigte Quader und in den steinarmen Gebieten Norddeutschlands Backsteine und Ziegel ...mehr.

Maulwurf
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Belagerungsmaschinen

Maurer
Definition:

Die Maurer wurden auf zeitgenössischen Darstellungen mit ihren wichtigsten Handwerkzeugen abgebildet: Lotwaage, Senkel mit Abstandholz, Holzwinkel, Hammer, Kelle und auch die sog. "leche" zum Nacharbeiten der Quader.
Die Bruchsteinmaurer gehörten wie die sog. Putzmaurer zu den eher untergeordneten und schlecht bezahlten Handwerkern auf den Burgbaustellen. Doch in Gebieten, wo die überwiegende Verwendung von Backsteinmauerwerk den Steinmetzen überflüssig machte, standen die Maurer rangmäßig über den anderen Handwerkern.
Die Maurer schichteten die von den Steinmetzen behauenen Steine trocken aufeinander oder setzten sie mit Kelle und Hammer in den Mörtel. Ihre Fertigkeit bestand darin, mit den teilweise unförmigen und verschieden großen Steinen lotgerechte und stabile Mauern zu errichten. Zur Kontrolle der Maueroberflächen benutzten sie das Lot und gelegentlich Lotwaagen.
Die sog. Bruchsteinmaurer waren auch verantwortlich für die Verfüllung des Zwischenraums bei den in Schalentechnik hergestellten Mauern. Das Füllmauerwerk zwischen den beiden Futtermauern bestand entweder aus Lagen von Bruchsteinen und Mörtel oder aus einer Art Gußmauerwerk. Dieses setzte sich aus einer Mischung von Kalkmörtel, Bruchsteinen, Geröllschutt und Grobkies zusammen. Wer es sich leicht machen wollte, kippte einfach Bauschutt und Lehm in den Zwischenraum.

Mehrfelderwirtschaft
Definition:Bodennutzungssystem

Die Bebauung erfolgte in vier, fünf und mehr Schlägen, von denen mehre Brache sein konnten... mehr

Meier
Definition:Grundherrschaftlicher Funktionsträger

Ursprünglich der Beamte, der in einer Grundherrschaft bzw. einem Fiscus dem Fronhof vorstand ...mehr

Meile
Definition:Altes Entfernungsmaß

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte.

Mensa (Altar)
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Altar.

Merowinger
Definition:Die Merowinger herrschten zwischen 482 und 639/751.

Die Merowinger herrschten zwischen 482 und 639/751. Das Geschlecht der Merowinger, genannt nach dem sagenhaften Stammvater Merowech verdichtete im 5. Jahrhundert seine im Gefolge des zerschlagenen römischen Reiches erlangten Herrschaftsinseln zu einem fränkischen Einheitsreich, dem Frankenreich. Durch ständige Familienkämpfe und Teilungen verfiel die Dynastie im 7. Jahrhundert und wurde schließlich durch das fränkische Hausmeiergeschlecht der Karolinger 751 ausgeschaltet. Der Sohn Pippins d.J. (III.) war Karl der Große, der von 768-814 regierte. Unter seinen Nachkommen wurde das Frankenreich 843 im Vertrag zu Verdun in ein Mittel- Ost- und Westreich geteilt. Damit war - vereinfacht gesagt - der Grundstein zur Entstehung Frankreichs (Westfranken) und Deutschlands (Ostfranken) gelegt. Das Mittelreich, das 843 Lothar I. zugesprochen wurde, lebt heute noch in der Landschaftsbezeichnung Loth(a)ringen fort.

Vgl. den Artikel Herrscherhäuser".

Messer
Definition:Handwaffe

Das Messer war fester Bestandteil der römischen Militärausrüstung, wurde baer seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. nicht mehr gebraucht...mehr

Meter
Definition:Längenmaß

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte.

Metropolit
Definition:Amtstitel des Bischofs

Amtstitel des Bischofs, der einer Erzdiözese vorsteht, auch Erzbischof genannt. Der Erzbischof leitet die Erzdiözese und hat ein Aufsichtsrecht über die Reinerhaltung des Glaubens und die Aufrechterhaltung der kirchlichen Ordnung in den ihm unterstellten Diözesen (Suffraganbistümern). Erzbischof gibt es auch (selten) als reinen Ehrentitel. Siehe Erzbischof.

Mina
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte

Mine
Definition:Unterirdischer Gang

Von Angreifern unter die Burgmauern getriebener unterirdischer Gang, mit dem Ziel das Mauerfundament zu unterhöhlen und zum Einsturz zu bringen. Die Verteidiger konnten Gegenminen anlegen, um den Angreifer zu vertreiben.

Ministerialen
Definition:Ursprünglich unfreie Dienstleute, die im Dienste ihrer Herren bis in den Adel aufsteigen konnten

Die Ministerialen waren ursprünglich persönlich unfreie Dienstleute der Fürsten. Sie wurden von ihren Herren vornehmlich als Ratgeber, Gutsverwalter, Kriegsführer und Gerichtsvorsitzende eingesetzt und bildeten quasi deren "Beamtenschaft". In dem Maße wie ihre Bedeutung für die Herren stieg, erlebte der Stand der Ministerialen einen gewaltigen sozialen Aufstieg, der sie nicht selten in eine adelsgleiche Stellung
führte.

Minnesang
Definition:

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Frauen, Liebe, Minne.

Mitra
Definition:

Die kegelförmige, spitz auslaufende Mütze eines Bischofs.

Mittelrisakit
Definition:

Ein Bereich in der Mitte der Fassade, der um einiges aus der Fluchtlinie herausragt und in irgendeiner Weise hervorgehoben ist.

Mönch
Definition:

Der Gedanke des Mönchtums ist nicht allein auf das Christentum beschränkt ...mehr

Monstranz
Definition:

Ostensorium, Kustodia, von lateinisch monstrare, "zeigen", "zur Schau stellen" ...mehr

Mordgang
Definition:

Meist äußerer Wehrgang mit Löchern im Boden zur Bekämpfung des Feindes unmittelbar an der Wehrmauer.

Morgen
Definition:Flächenmaß

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Münzen, Maße und Gewichte

Morgengabe
Definition:Brautgabe des Ehemanns

Nach germanischem Recht das vom Manne der Frau am Morgen nach der Brautnacht gegebene Gut (Mobilien oder Immobilien). Die Morgengabe fiel nach dem Tod des Mannes der Frau zu, nach dem Tod der Frau dem Manne. Da sie in ihrer Wirkung dem Wittum gleichkam, fiel sie im Laufe des Mittelalters teils mit diesem zusammen, teils verschwand sie, teils blieb sie allein übrig und nahm dann durchaus den Charakter des Wittums an.

Morgenstern
Definition:Handwaffe

Der Morgenstern ist eine im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit gebräuchliche Hiebwaffe mit einem 50 cm langen Holzstab als Griff, an dem eine Eisenkugel befestigt ist. Der Morgenstern wurde bis ins 17. Jahrhundert verwendet...mehr

Mörser (Waffe)
Definition:

Der Mörser war eine große Feuerwaffe, auch Böller genannt...mehr.

Mörtel
Definition:

Gemisch aus Sand, Kalk, Wasser als Bindemasse des Mauerwerks und des Verputzes an Wänden ....mehr

Morungen, Heinrich von
Definition:Minnesänger

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Frauen, Liebe, Minne.

Motte
Definition:(Turm)Hügelburg

Die Motte, ein Turmbau auf künstlich aufgeschüttetem Hügel, geht auf normannisch-fränkische Befestigungsgewohnheiten zurück. ...mehr.

Mundschenk
Definition:Eines der vier alten Hofämter

Neben Truchsess, Marschall und Kämmerer eines der vier Hofämter. Der Mundschenk war offiziell der Aufseher der fürstlichen Weinberge bzw. Weinkeller und als solcher eigentlich für die Beschaffung, die Aufbewahrung und das Servieren verantwortlich. Am deutschen Königshof wurde das Amt als Erzmundschenk Reichserbschenk erblich und war mit keinen aktiven Funktionen verbunden. Auch an den anderen deutschen Höfen war der meist erbliche Mundschenk ein reines Hofamt, dem keine administrative Tätigkeit zugrunde lag. Das Amt ging später im Amt des Marschalls auf oder verschwand ganz.

munitio
Definition:Lateinische Bezeichnung für Befestigung (Burg)

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Burg (Definition).

Munition
Definition:

Als Munition im Mittelalter wurden u.a. auch Steinkugeln verwendet...mehr.

Mushaus
Definition:Wirtschaftsgebäude

Nebengebäude einer Burg, meist Küchen- oder Wirtschaftsgebäude, auch Speicherhaus.

Mutung
Definition:Form der Lehensbestätigung

Näheres zu diesem Begriff finden Sie unter dem Stichwort Lehnswesen

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