Asterstein am Mittelrhein

Zur Geschichte von Asterstein über Koblenz

Fort Asterstein

Das Fort Asterstein wurde 1818 bis 1828 als Teil der 1816 bis 1832 angelegten preußischen Festung Koblenz Ehrenbreitstein errichtet. Maßgeblichen Anteil an der Planung und dem Bau des Forts hatte der preußische General Ernst Ludwig von Aster. Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. benannte das Fort als Dank für Ludwigs Verdienste bei der Befestigung von Koblenz nach seinem Erbauer. 1927 wurden die Festungswerke auf dem Asterstein geschleift, sodass sich die Zivilbevölkerung ansiedeln konnte. In den vergangenen Jahrzehnten bürgerte sich der Name Asterstein für die umliegenden Wohngebiete immer mehr ein, so dass der Koblenzer Stadtrat in seiner Sitzung vom 22. Oktober 1981 dem Stadtteil offiziell den Namen ,,Asterstein“ gab. Vorher gehörte das Gebiet offziell zur Pfaffendorfer Höhe.

Die Orte Arenberg, Arzheim, Asterstein, Bubenheim, Ehrenbreitstein, Güls, Horchheim, Immendorf, Kesselheim, Lay, Lützel, Metternich, Moselweiß, Neuendorf, Niederberg, Pfaffendorf, Rübenach, Stolzenfels und Wallersheim gehören heute zur Stadt Koblenz.

Text: schaengel.de; redakt. Bearb. S.G.