Osthofen in Rheinhessen

Burg Osthofen

Burg Osthofen.[Bild: Torsten Schrade]

Burg Osthofen entstand Ende des 12. Jahrhundert als Vogtburg. Der Kaiser hatte die Ortsvogtei an verschiedene Adlige verliehen. Im Jahr 1195 beurkundete Kaiser Heinrich VI., Graf Heinrich von Wartenberg habe den Berg zu Osthofen dem Domstift zu Worms mit dem Versprechen übertragen, Hilfe bei der Befestigung dieses Berges zu leisten, den Bischöfen aber stets Zutritt zu der neuen Burg zu gewähren (Öffnungsrecht).

Später besaßen Konrad von Wartenberg und Wirich von Dhaun die Burg und die Vogtei als Gemeinschaftsbesitz. Als aber die Einwohner von Osthofen trotz Ermahnung durch den Bischof nicht davon abließen, die bischöflichen Untertanen zu berauben, überfiel Bischof Landolf von Worms im Jahr 1241 die Burg, nahm sie ein und machte sie dem Erdboden gleich.

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Stefan Grathoff

Verwendete Literatur:

  • Brilmayer, Karl Johann: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Neudruck. Würzburg 1985.
  • Webseite der Gemeinde

Aktualisiert am: 31.10.2014