Osthofen in Rheinhessen

Ortsbefestigung

Osthofen war noch bis in die 1820er Jahre von Gräben und Wällen umgeben, im Süden vom Dorfgraben, im Westen vom Schieß- und Flutgraben, im Norden vom Schnapp- und im Osten vom Storchgraben.

Die Mauern waren mit Brustwehren, befestigten Toren und Brücken versehen. Die Gräben mündeten in einen See, der so groß war, dass er mit Kähnen befahren werden konnte. Osthofen hatte vier Tore, das Wormser-, Schneller-, Westhofener- und das Bechtheimertor. Von ihnen ist nichts mehr übrig geblieben. Auch die Gräben und der See sind verschwunden. An den See erinnert noch die Gemarkungsbezeichnung "im See".

Nachweise

Redaktionelle Bearbeitung: Daniela Bachl, Daniela Schomisch

Verwendete Literatur:

  • Brilmayer, Karl Johann: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Geschichte der bestehenden und ausgegangenen Städte, Flecken, Dörfer, Weiler und Höfe, Klöster und Burgen der Provinz Rheinhessen nebst einer Einleitung. Neudruck. Würzburg 1985.
  • Deynet, Karl: 1200 Jahre Osthofen. Auf den Spuren der Vergangenheit. Osthofen 1984.

Aktualisiert am: 31.10.2014