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Belagerungsmaschinen

Schweres Kriegsgerät

Mit einfachen Mitteln war einer gut befestigten Burg nicht beizukommen. Dies änderte sich, wenn die Angreifer schweres Belagerungsgerät in Stellung bringen konnten. Die Burgbewohner hatten große Schwierigkeiten, sich gegen diese Ungetüme zu wehren. Umstritten ist allerdings, ob in Deutschland der Einsatz schweren Belagerungsgerätes nur eine Ausnahme oder die Regel war. Um näheren Aufschluss darüber zu erhalten, muss man sich fragen, ob
1. die zumeist aus der römischen Tradition herrührenden Maschinen (Antwerk) im Mittelalter überall bekannt waren (Probleme der Überlieferung)
2. deutsche Burgbelagerer in der Lage waren, komplizierte und teure Belagerungsmaschinen zu bauen und
3. die Geländeverhältnisse bestimmter Regionen schweres Gerät überhaupt zuließen.

Die ausgefeilte Belagerungstechnik der Antike war nach dem Untergang des Römischen Reiches Ende des 5. Jahrhunderts (476) weitgehend in Vergessenheit geraten.

Während nach dem Untergang des Römischen Imperiums das "Gewußt-Wie" der antiken Technologie im byzantinischen Reich fortbestand und sogar noch weiter entwickelt wurde, verhinderten die Wirren der Völkerwanderung in Mitteleuropa eine vergleichbare Weitergabe dieser Kenntnisse. Die Entwicklung stagnierte, d.h. die germanischen Völker übernahmen nur die einfachen Waffenformen, da sie eine andere Kampfweise hatten. Die Kenntnisse und Fertigkeiten zur Herstellung der römischen Belagerungswaffen wurden nicht benötigt und waren bis ins deutsche Hochmittelalter weitgehend vergessen.

Vegetius, Vitruvius u.a.

Die Kenntnisse gingen jedoch nicht gänzlich verloren. Im französischen Raum, wo der römische Einfluss groß war, griffen die Burgbelagerer im 9. und 10.Jahrhundert noch auf die Lehrbücher eines Vegetius und Vitruvius zurück und bauten das darin beschriebene Kriegsgerät nach.

Das Hauptwerk des Flavus Vegetius Renatus, die "Epitoma rei militaris" (Auszug aus dem Kriegswesen) entstand zur Zeit des Römischen Kaisers Theodosius d. Gr. (379-395). Das Werk wurde vielfach abgeschrieben und im Jahr 450 von Flavius Eutropius aus Konstantinopel ergänzt. Karl der Große ließ die "Epitoma rei militaris" übersetzen, doch machte man im fränkischen Heer keinen Gebrauch von den dort beschriebenen Kriegsgeräten.

M. Vitruvius Pollo lebte zur Zeit Caesars (100 - 44 v.Chr.) und Augustus' (63 v.Chr. - 14 n.Chr.). Berühmt geworden ist das 10. Buch seines Hauptwerks "De architectura libri X ad Caesarem Augustum" (10 Bücher zur Architektur in der Zeit Kaiser Augustus'). Vitruv war schon unter Caesar Kriegsingenieur und leitete die Werkstätten zur Herstellung von Kriegsgerät. Sein Buch enthält Beschreibungen aller entsprechenden Maschinen und Werkzeuge. Eine deutsche Übersetzung seines Werkes wurde 1548 von Rivius (Ryff) in Würzburg herausgegeben.

Die Schriften der antiken Kriegsautoren wurden in Mitteleuropa bis ins Hochmittelalter allenfalls von einigen Mönchen gelesen, in deren Bibliotheken sie die Zeiten überdauert haben.

Gemeint sind etwa Philon von Byzanz (3. Jh. v. Chr.), Heron von Alexandria (1. Jh. n. Chr.), Apollodorus von Damaskus (1.-2. Jh. n. Chr.), Biton, Archimedes (um 285-212 v.Chr.), Aeneas Tycitus, Aelian, Athenaeus, Apollodrus von Damaskus und Ammianus Marcellinus, der sog. Anonymus.

Die Kreuzzüge (1096-1291) brachten für die Kunst von Angriff und Verteidigung eine Wende. Die abendländischen Kreuzfahrer hatten bei den häufigen und langen Belagerungen hinlänglich Gelegenheit, die orientalischen, byzantinischen, venezianischen, genuesischen und vor allem armenischen Kriegsgewohnheiten zu studieren. Am erfolgreichsten nutzten die "Profis" des mittelalterlichen Kriegswesens, die Ritterorden der Templer, Johanniter und Deutschherren, die gewonnenen Kenntnisse. Seit dem 11. Jahrhundert taucht in zahlreichen schriftlichen Quellen eine Vielzahl verschiedener Kriegsmaschinen auf: Sturmleitern, Katzen, Rammböcke, Belagerungstürme, Ballisten und Wurfmaschinen.

Kyeser und Mittelalterliches Hausbuch

Die in den antiken Werken aufgezeichneten Anweisungen und Beschreibungen zur erfolgreichen Kriegführung wurden wieder entdeckt und in einer Reihe von Bilderhandschriften für breitere Kreise zugänglich gemacht. Zu den bemerkenswerten Handschriften gehören etwa Konrad Kyesers "Bellifortis" und das "Mittelalterliche Hausbuch" des Grafenhauses Waldburg-Wolfegg.

Konrad "Kyeser, wohl ein studierter Mediziner, bewährte sich in Kriegs- und diplomatischen Diensten als Gefolgsmann Herzog Stephans III., des Kneissel, von Bayern-Ingolstadt in Italien. Die Teilnahme an der Schlacht von Nikopolis am 28. September 1396, in der das Christenheer von den Türken vernichtend geschlagen wurde, geriet ihm zum traurigen Schicksal. Unter dem Vorwurf feiger Flucht - die er stets bestritt - wurde er nach Böhmen verbannt. Diesen Zwangsaufenthalt benutzte er, um von 1402 bis 1405 sein Werk "Bellifortis" abzufassen und mit Illustrationen versehen zu lassen. Diese Handschrift ist nicht nur der mitgeteilten kriegstechnischen Anweisungen und Mittel wegen von Bedeutung, sondern vor allem deshalb, weil der Text in einer Mischung von Wissenschaft, technischer Präzision, von Aberglauben, Zauberei und Mystizismus als Spiegel des Geistes und Ungeistes jener Zeit gelten kann. Das Inhaltsverzeichnis erfasst u.a. folgende Kapitel: Planetenbilder, Angriffswaffen für den Festungskrieg, Wassertechnik, Steiggeräte, Werfkunst - Armbrüste - Wurfmaschinen, friedliche Verwendung des Feuers - Zauberrezepte, kriegerische Verwendung des Feuers - Raketen - fliegende Drachen - Pulvergeschütze - chemische Rezepte, Bäder, Hausmittel usw." (Aus: Werner Meyer, Deutsche Burgen S.204)

"Das "Mittelalterliche Hausbuch", ein im 19. Jahrhundert eingeführter Name für ein erweitertes Büchsenmeisterbuch, ist nur bedingt mittelalterlich und kann kaum als Hausbuch gelten. Zunächst wohl als Sammlung von zwischen 1460 und 1480 entstandenen Einzelblättern im Besitz des Meisters, kam das Buch im 16. Jahrhundert an die Familie Hof; im 17. Jahrhundert erwarb es der Reichserztruchseß Maximilian von Waldburg für seine Bibliothek. Inhaltlich hat das Buch mit "Bellifortis" viel gemein, so die Planetenbilder, die medizinischen und alchimistischen Rezepte, Badesitten und vor allem auch die Darstellung der Kriegsmaschinen und Geschütze. Das Bild des höfischen Lebens im 15. Jahrhundert, das hier vor dem Leser entrollt wird, ist nicht bestimmt vom heldischen Geist, vom Wesen der hohen Minne oder asketischem Ritterdienst. Es stellt vielmehr das schillernde, erotische, auch unbekümmert grausame Treiben der sich vom finsteren Mittelalter befreienden Renaissance dar." (Aus: Werner Meyer, Deutsche Burgen S.204)

Als Johannes Gutenberg (um 1390 - 1468) den Buchdruck mit gegossenen beweglichen Lettern erfand, konnte man die antiken Handschriften in Übersetzungen vervielfältigen und verbreiten.

"Die erste deutsche Übersetzung des Vegez durch Ludwig Hohenwang von Thal Elchingen, dem Grafen von Laufen gewidmet, erschien 1475 unter dem Titel "Des durchleichtigen, wolgebornen Grauen Flavii Vegecii Renati kurcze red von der Ritterschafft zu dem großmechtigsten Kaiser Theodosio, seiner biecher vierer" in Ulm im Druck. 36 Jahre später erfolgte eine Neubearbeitung durch Hans Knappen, Kaiser Maximilian gewidmet. Ein Nachdruck 1529 von Stamer, Augsburg, erhielt einen Zusatz "von Büchsen geschoß, Pulver, Fewrwerk. Wie man sich darmit aus einer Stadt, Feste oder Schloß so von Feynden belägert wär, erretten, auch sich der Feind damit erwören möchte."(Aus: Werner Meyer, Deutsche Burgen S.204)

Wurf- und Schussmaschinen in Deutschland

Kenntnisse darüber, welche Belagerungsmaschinen in Deutschland benutzt wurden, vermitteln zum einen die zeitgenössischen bildlichen Darstellungen, zum anderen die schriftlichen Schilderungen der verschiedenen Chroniken. Aus den Bildern lassen sich die grundlegende Form und Funktionsweise der meisten Maschinen erkennen, während die Schriftquellen nur grob auf Aussehen und Verwendung dieser Waffen eingehen.

In den mittelalterlichen Quellen kursieren eine Vielzahl von Bezeichnungen für Kriegsmaschinen. Von einigen weiß man noch nicht einmal, wie sie ausgesehen haben. Andere, aus der Antike bekannte Maschinen haben ihr Aussehen im Mittelalter verändert. Verwirrung entsteht auch, weil gleich aussehende Apparate verschiedene Namen tragen oder umgekehrt dieselbe Bezeichnung verschiedenen Maschinen zugeordnet wird.

Aus den Quellen lassen sich grundsätzlich vier Arten von Schuß und Wurfmaschinen erkennen, die innerhalb derselben Gruppe aufgrund verschiedener Entstehungszeiten und -orte nicht immer genau baugleich waren:

 

Aegidius Romanus liefert im 18. Kapitel seines Buches De regimine principum libri tres von 1280 eine Beschreibung der Wurfgeschütze. Ihm zufolge gibt es vier Arten von Wurfmaschinen mit Gegengewicht, die als Steinschleuder fungierten: "Ersteres, wenn ein Kasten mit Sand, Steinen, Blei oder anderen schweren Körpern unverrückbar mit dem kurzen Arm des Hebels verbunden ist. Diese Maschine, von den Alten trabucium (Tribok)genannt, wirft am genauesten, weil das Gegengewicht stets gleichförmig wirkt. Die zweite, von den Römern biffa (Blide) genannte Maschine mit einem beweglich an dem Hebel hängenden Gewicht, wirft stärker und weiter, aber nicht so genau und gleichmäßig. Eine dritte Maschine, tripantium geheißen, hat beide Arten des Gegengewichtes zugleich und wirft deshalb sowohl genau als weit. Eine vierte Gattung hat kein Gegengewicht, sondern wird durch Menschen an Stricken gezogen. Dieselbe wirft nicht so große Steine als die anderen, aber man kann sie in kürzerer Zeit schießbar machen und deshalb oft mit ihr werfen (Petraria)".

In den Urkunden und Chroniken tauchen einige Wurfmaschinen auf, von denen keine näheren Einzelheiten bekannt sind. So soll König Heinrich VII. (1308-1313) in Italien sog. Schlinger benutzt haben. Bei der Belagerung von Akkon 1189 setzten die Kreuzfahrer u.a. auch eine "Kocke" und eine sog. Ribolde, wohl eine Karrenarmbrust [Ballisten mit Bogenspannung - Standarmbrüste] ein. Andere Maschinen, von denen man so gut wie nichts weiß, trugen Namen wie Tummler, Swengel, Biblia, Troja, Schneller (=Rutte?), Matafunden usw.

Wurfmaschinen mit Gegengewicht

Seit Anfang des 13. Jahrhunderts sind mehrere Arten von Wurfmaschinen mit Gegengewicht nachgewiesen, die nach einem ähnlichen Prinzip funktionierten.

Eine lange Rute war durch eine Drehachse in zwei unterschiedlich lange Stücke geteilt.

Der Hauptbalken der Wurfgeschütze war ein bis zu 25 Meter langer Baumstamm, der mit eisernen Bolzen und Klammern zusammengehalten wurde. Eine Vorschrift vom Anfang des 14. Jahrhunderts fordert für die Rute eine Länge von 30 Fuß, wovon 25 Fuß auf den langen Hebelarm fallen sollten. Um die Spannkraft des Holzes zu steigern und angesichts der Beanspruchung einen Bruch des Holzes zu vermeiden, wurde die Rute in ihrer gesamten Länge mit einem mittelstarken Tau umwickelt. Die Durchbohrung für die eiserne Drehachse war ebenso wie die Achslager im Geschützgestell mit Eisen gefüttert.

Am längeren Rutenteil war das Geschoss befestigt, am kürzeren Ende der Rute setzte auf unterschiedliche Weise der Antrieb zum Wurf an. Die bekanntesten Maschinen, die nach diesem Prinzip funktionierten, waren der Tribok und die Blide.

Wurfweite

Mit einem 12 m hohen Tribok konnte man Steine bis zu einem Gewicht von 75 kg oder in Töpfen gegossene Bleimassen bis zu 500 Meter weit ins feindliche Lager katapultieren. Bei der Belagerung der Stadt Köln 1257 richtete eine jenseits des Rheins aufgestellte Blide noch über eine Entfernung von 450 Metern großen Schaden an. Die Burg Thurandt an der Mosel wurde 1248 vom ca. 500 Meter entfernten Berg ("Bleidenberg") mit zwei Bliden beschossen. Eine ähnliche Distanz, fast 500 Meter, überbrückte jene Blide, die auf der Burg Trutzeltz gegenüber der berühmten Burg Eltz aufgestellt wurde. Mit ihrer Hilfe hatte der Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg 1331-1336 vergeblich versucht, die ihn störende Ganerbenburg einzunehmen.

Versuche im 19. Jahrhundert haben ergeben, dass ein Gewerf mit 8 Meter langem Hebel, der durch die Drehachse in Stücke von 2 und 6 Meter geteilt war, bei einem Gegengewicht von 3.000 kg eine 100 kg schwere Steinkugel 76 Meter weit schleudern konnte. 1849 wurde mit einem Tribok mit 10,30 Meter langem Hebel bei einem Gegengewicht von 4.500 kg eine 24pfündige Kugel 175 Meter katapultiert. Zur Zeit Napoleon III. (1848-1870) gelang es, mit einem 16,5 Meter langem Hebel bei einem Gegengewicht von 16.400 kg einen 1.400 kg schweren Stein 70 Meter weit zu werfen.

Treffsicherheit der Maschinen und ihre Wirkung

Das feste gleichmäßige Gegengewicht des Triboks ermöglichte eine für den hohen Bogenwurf erstaunliche Treffsicherheit. Fehlschüsse, die von der ungefügen Größe der Steingeschosse herrühren mochten, wurden durch die Veränderung des Gegengewichtes oder eine Standortverlegung des ganzen Triboks ausgeglichen. Erfahrene Tribokmeister verwendeten je nach Erfordernis schwere oder leichte Geschosse. Mit einer kleinen Schleudermaschine konnte ein geübter Geschützmeister faustgroße Steine sogar direkt durch ein Kemenatenfenster katapultieren. Bei der Blide erlaubte das bewegliche Gegengewicht zwar größere Wurfweiten, doch nahm die Zielgenauigkeit gleichzeitig ab.

Die Durchschlagskraft der von den Wurfmaschinen verschossenen Kugeln und Steine war aufgrund ihrer bogenförmigen Flugbahn und relativ geringen Geschwindigkeit nicht allzu groß. Besaßen sie aber ein hohes Gewicht, konnte bei einem Volltreffer eine verheerende Wirkung erzielt werden.

Von Tribok und Blide geworfene Steine wogen bis zu 30 Zentnern. Bei der Belagerung von Zara sollen sogar Steine von 3.000 Pfund geschleudert worden sein.

Die großen Wurfgeschosse wirkten weniger durch ihre Zerstörungskraft als durch ständigen und wahllosen Beschuß von Bauten und Menschen. Die ununterbrochene Präsenz und Bedrohung durch die verschiedenen [Geschoßarten] übten eine demoralisierende Wirkung auf die Burgbewohner aus. Während einer längeren Belagerung konnten Tausende von Steinen geworfen werden. Die fünf Triböke, mit denen die Berner im Jahr 1388 die Stadt Niedau unaufhörlich beschossen, waren theoretisch in der Lage, täglich 100 Steine zu verschießen. Bei der Belagerung der Burg Falkenburg in Thüringen 1458 sollen 372 Wagen voller Steine herangeschafft und insgesamt 7.800 Steine in die Burg geschleudert worden sein. Hierfür müssen zahlreiche Wurfmaschinen zur Verfügung gestanden haben.

Geschossarten

Mit den großen Wurfmaschinen verschoss man teilweise große Steinmengen, die mühsam zum Einsatzort geschafft werden mussten. Darüber hinaus schleuderten die Belagerer mit Nägeln beschlagene Balken und Eisenkugeln über die Mauern. Manchmal warf man auch Bienenkörbe hinüber. Die gereizten Bienen stachen solange auf die Belagerten ein, bis diese in keine Rüstungen mehr passten. Zuweilen sammelten die Angreifer auch Urin und Fäkalien, um diese Exkremente über die Burgmauer zu befördern. Auch Tierkadaver und Leichen warf man in die belagerten Plätze, um die Burgbewohner durch den Gestank zu zermürben und Epidemien auszulösen [Vergiften]. Obwohl im Mittelalter zahlreiche Giftstoffe bekannt waren, wurden wahrscheinlich niemals vergiftete Pfeile oder Armbrustbolzen verwendet. Der Einsatz des im Mittelalter gefürchteten Griechischen Feuers ist in Deutschland ebenfalls nicht belegt.

Siehe auch: Tribok, Blide, Tripantium, Petraria, Ballisten, Onager, Mange, Standarmbrust, Rutte, Stoßzeug, Widder (Belagerungsgerät), Rammbock, Sturmhaken, Mauerbohrer, Katze (Belagerungsgerät), Steigzeug, Belagerungsturm

 

 

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