Untershausen im Westerwald

Haus Nr. 26 "Krouse, Bolemaster, de Prolet" = Fam. Ludwig, heute Hauptstraße 16

von Reiner Dennebaum

Hofreite Nr. 1, Lagerbuch-Nr. 15, Ober-Dorfgasse [Anm. 1]
Später Dorfstraße Nr. 26

1928
„Haus Peter Ludwig. Früher bewohnt von einer Schwester von dem erwähnten Hübinger Knall Pitter sein Vater. Dieselbe war Witwe wo ich die noch kannte. War verheirat mit einem Merz. Dessen Tochter Anni oder Anna heirat einen Seitemann aus Holler. Der starb auch bald. Die Witwe Seitemann wirtschaft mit ihren Kindern, erwachsen, heirat die älteste Tochter den Ludwig, der war aus Welschneudorf.
Haus wo Peter Mies jetzt wohnt, wohnt zur Zeit Anton März und Frau ohne Kinder. Der obengenannte Peter März war Bruder von Anton März und ein Bruder war nach Nentershausen verheirath“. [Anm. 2]

Bereits um 1920 nannte man die Familie Ludwig: „Krouse". [Anm. 3] Der Bezug auf diesen Rufnamen bleibt unklar, allerdings hatten einige Mitglieder der Familie krauses, lockiges Haar.
Der Rufname „Bolemaster“ bezieht sich auf die langjährige Tätigkeit von Alois Ludwig als Bürgermeister von Unterhausen nach dem Zweiten Weltkrieg, eine Funktion, die auch schon sein Vater vor und während des Ersten Weltkriegs innehatte, s.u. und Text: Ortsgeschichte von Untershausen.
Der zuweilen benutzte Rufname „de Prolet“ bezog sich speziell auf Alois Ludwig, der in jungen Jahren seinen Lebensunterhalt als Arbeiter im Kohlerevier/Ruhrgebiet verdient hatte.

Das Anwesen wurde kurz nach 1800 erbaut. [Anm. 4]

1821 werden in einem pflichtmäßigen „Verzeichnis sämtlicher Bürger“ der Gemeinde Untershausen unter den 25 Namen (3x Becher, Born, Dennebaum, Diehl, 6x Ferdinand, Herschpro, Jösch, 2x Lenz, Merz, Meuer, 3x Mies, Nebgen, Schlemmer und Schnee) auch Johann Bechers Witwe und Heinrich Becher genannt. [Anm. 5]

1822 wird unter den Gebäudebesitzern Johann Bechers Witwe aufgeführt mit einem Flächenanteil von 25 Ruthen 0 Schuh. [Anm. 6]
1833 geht die Hofreite Nr. 1 an Heinrich Becher und dessen Ehefrau Anna Maria Ferdinand. Dabei handelt es sich um ein zweistöckiges Wohnhaus 38 Fuß (´) lang 29´ tief, eine halbe Scheune 26´ lang 29´ tief, einen Stall 13´ lang 7´ tief und den Hofraum; Flächengehalt 20 Ruthen 52 Schuh. [Anm. 7]
1847 bewirtschaftet Heinrich Becher 11 Morgen/84 Ruthen/23 Schuh Land. [Anm. 8]

Um 1850 wohnte Johann Merz (1803-1854) in H26, s.a. H9; er war verh. mit Anna Maria geb. Hübinger (1815-1910) aus Holler; sie war die Schwester von Adam Hübinger H32, also eine Tante von Peter Hübinger, gen. Knallpitter H7, und auch von Anna Maria Gombert geb. Hübinger, gen. Hanspittersch Ami H24. [Anm. 9]
Das Ehepaar Johann und Anna Maria Merz hatte 5 Kinder: Anna Maria, Anna, Johann, Elisabeth Maria und Margaretha.

Die Tochter Anna Maria Merz (1840-1927), gen. Krouse Ami, s.a. H9, war verh. mit dem Landwirt und Bergmann Johann Seidemann (1832-1866) aus Holler, gest. in Holzappel /192/. Das Ehepaar Seidemann hatte die Töchter Anna und Elisabeth.

Nach dem frühen Tod von Johann Seidemann als Bergmann in Holzappel führte seine Witwe mit ihren Kindern die Landwirtschaft, bis die älteste Tochter Anna (1862-1941), gen. Krouse Änn, den Peter Ludwig aus Welschneudorf heiratete; die jüngere Tochter Elisabeth war verh. mit Johann Peter Mies, s.  H27, H25.

Die Hofreite „Krouse“ im Jahr 1942.
Die Hofreite „Krouse“ im Jahr 1942. [Bild: Georg Gerlach]

Foto der Hofreite Bild 888 LMWW aus dem Jahr 1942. [Anm. 10]

Das Anwesen befindet sich an der nördlichen Seite der Hauptstraße mitten im Dorf gegenüber von H9.  Die Gebäude sind U-förmig angeordnet, wobei sich das Wohnhaus mit dem sich anschließenden Stallgebäude im Norden befindet, quer dazu steht die Scheune im Norden, und im Westen ist ein kleineres Gebäude mit Schweinestall und Plumpsklo und der Jauchegrube davor. Zwischen den Westwänden des Anwesens und der Scheune von H25 führt eine Einfahrt zu H27 und H28, die gleichzeitig ein Teil von Schnije Gässje ist, also zwischen H29 und H30 die Unterdorfstraße erreichte. Der große Birnbaum der Familie stand seitlich der Einfahrt nahe der Scheune von H25. Der Misthaufen von H26 befand sich in der Ecke zwischen Dorfstraße und Schnije Gässje und konnte mit einem Fuhrwerk umrundet werden. Der eigentliche Hofraum befand sich zwischen Wohnhaus und Scheune. Im Hof stand in der Nähe des Hausgartens an der Giebelseite des Wohnhauses ein mittelgroßer Nussbaum. An der Hausecke gab es einen Brunnen mit Pumpe.[Anm. 11]

Wohnhaus Nr. 25 „Krouse“ im Jahr 1942.
Wohnhaus Nr. 25 „Krouse“ im Jahr 1942. [Bild: Georg Gerlach]

Foto, Bild 887 LMWW, aus dem Jahr 1942 [Anm. 12] zeigt die Giebelseite an der Dorfstraße und die Rückseite des Wohnhauses, die an die Wiese von H29 grenzte. Links im Bild sieht man das Dach der Scheune von H25.

Peter Ludwig (1860-1930) war der Sohn der Eheleute Jakob Ludwig II. und Elisabeth geb. Dommermuth aus Welschneudorf. Der Landwirt und Zimmermann Peter Ludwig war in der Zeit spätestens ab 1895 [Anm. 13] 25 Jahre lang Bürgermeister in Untershausen.[Anm. 14]

Die Eheleute „Krouse“ mit 2 Töchtern und Besuchern
Die Eheleute „Krouse“ mit 2 Töchtern und Besuchern[Bild: Birgit Metternich-Kunst, Montabaur]

Das Ehepaar Peter und Anna Ludwig hatte 8 Kinder: Maria, Alois, Peter, Jakob, Anton, Agnes, Josef und Franziska.

Das Foto aus dem Jahr ca. 1920 zeigt die Hausfrau Krouse Änn, Tochter Agnes (sitzend), eine Verwandte mit Sohn zu Besuch aus Köln, die Tochter Maria und den Hausherrn Peter Ludwig, v.l.

1. Maria (1892-1953) war ledig und führte später ihrem Bruder Alois den Haushalt, s.u.
2. Alois (1894-1972), s. u.
3. Peter (1896-1917╬), Postangestellter in Frankfurt/Main, fiel als Soldat im Ersten Weltkrieg, s. Passfoto und Soldatenfriedhof.

Passfoto Sohn Peter Ludwig als Soldat.
Passfoto Sohn Peter Ludwig als Soldat. [Bild: Birgit Metternich-Kunst, Montabaur]
Soldatengrab Peter Ludwig
Soldatengrab Peter Ludwig[Bild: Birgit Metternich-Kunst, Montabaur]

4. Jakob (1897-1900)
5. Anton (1899-1941╬T4), gen. Krouse Toni, Spitzname „Limmes“, galt in der Bevölkerung als weniger begabt; Limmes bedeutet so viel wie junges Schaf, einfältig. Er arbeitete im elterlichen Betrieb in der Landwirtschaft. Bei den Kirmesumzügen war er oft der Fahnenträger. In der NS-Zeit war er besonders gefährdet, weil er nicht in die Rassentheorie der NS-Ideologie passte. Anfang 1941 kamen Beamte der Gestapo aus Montabaur, um ihn abzuholen. Acht Tage lang hielt er sich tagsüber in der Scheune von H7 versteckt und wurde nachts von Frau Margarete Dickob ins Haus geholt und mit Nahrung versorgt. Nachdem sich die Polizei nach 8 Tagen zurückzog, verließ er sein Versteck und hielt sich wieder zu Hause auf, wo ihn die Gestapo dann 3 Wochen später verhaftete und in die Landesheilanstalt Herborn brachte. Von dort wurde er dann nach Hadamar in die Landesheil- und Pflegeanstalt gebracht und als Opfer der NS-Euthanasie mit Gas/T4 ermordet. Seine Mutter erhielt seine Kleider zurück mit dem Hinweis, er sei an einer „Lungenentzündung“ gestorben [Anm. 15]; s.a. Text: Geschichte chronologisch 1933-45.
„Anton Ludwig wurde in einem Transport mit 67 weiteren Patienten am 12. März 1941 nach Hadamar verlegt und noch am selben Tag ermordet.“ Die „Patientenakten“ wurden von Hadamar in die Tötungsanstalten Bernburg und Hartheim verschickt, um den Mord zu verschleiern.[Anm. 16]
Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie hat erst im Jahre 2010 ganz offiziell die Opfer und deren Angehörige um Verzeihung gebeten. In der Veröffentlichung findet sich der Hinweis: „die Opfer und deren Angehörige schämten sich, und nicht die Täter“. [Anm. 17]
6. Agnes (1901-1983) war verh. mit Anton Metternich (1894-1940), H 23, s. dort.
7. Josef (1904-1941╬T4), gen. Bubbes. Er galt nach Aussagen von Zeitzeugen als besonders intelligent, konnte allerdings auch sehr heftig bzw. jähzornig reagieren. In der Volksschule unterstützte er andere Kinder bei der Erledigung der gestellten Aufgaben, schrieb ihnen sogar manchmal die Aufsätze vor. Er fühlte sich auch verantwortlich für seinen älteren Bruder Anton, der eher langsam von Begriff war. Nach der Schulzeit machte Josef eine Ausbildung bei Revierförster Ludwig Velten und war als Förster tätig. [Anm. 18] Zwischenzeitlich war es allerdings zu Spannungen zwischen ihm und seinem Vorgesetzten gekommen; dieser hatte ihm vor der Erstellung eines Zeugnisses eine Mutprobe abverlangt. Josef setzte sich bei passender Gelegenheit mit bloßem Hintern in einen Ameisenhaufen; dies brachte ihm neben der Verwunderung der ahnungslosen Waldarbeiter auch den Spitznamen „Bubbes“ ein. Außerdem soll er ein gewisses Verständnis aufgebracht haben für Toni Roth H21, der einige Male beim Wildern ertappt worden war. [Anm. 19]
Als sein Bruder Anton dann von der Gestapo nach Montabaur ins Gefängnis gebracht wurde, zog er sich seine Försteruniform an, ging nach Montabaur und randalierte vor dem Rathaus. Überliefert ist sein Ausruf: „Der Hitler ist das größte Arschloch in ganz Deutschland!“. Er wurde inhaftiert und in die Landesheilanstalt Herborn gebracht, um dann noch vor seinem Bruder Anton in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet zu werden. Die Mutter erhielt die Kleider ihres Sohnes zurück mit dem Hinweis, er sei an einer „Lungenentzündung“ gestorben. [Anm. 20]
Von Herborn „gelangte Josef Ludwig in einem Transport mit 74 weiteren Patienten am 3. Februar 1941 nach Hadamar. Da die Patienten eines solchen Transportes in der Regel noch am Tag ihrer Ankunft in die im Keller der Anstalt befindliche Gaskammer geschickt und ermordet wurden, ist der 3. Februar 1941 als Todestag von Herrn Josef Ludwig zu betrachten. Das damals offiziell mitgeteilte Todesdatum (in diesem Fall der 17. Februar 1941) und die Todesursache wurden falsch angegeben, um Angehörige und Behörden zu täuschen“ [Anm. 21]; s.a. Text: Einzelaspekte NS-Zeit in Untershausen.
8. Franziska (1904-1905) und Josef waren Zwillinge.

Alois Ludwig Soldat im Ersten Weltkrieg.
Alois Ludwig Soldat im Ersten Weltkrieg.[Bild: Birgit Metternich-Kunst, Montabaur]

Alois Ludwig war als Soldat im Ersten Weltkrieg eingesetzt und übernahm später das elterliche Haus. Auf dem Foto ist er der sechste Soldat von links. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Bürgermeister in Untershausen und löste in dieser Funktion Anton Becher H2 ab, der das Amt von 1924 bis 1945 innehatte.Alois Ludwig war als Soldat im Ersten Weltkrieg eingesetzt und übernahm später das elterliche Haus. Auf dem Foto ist er der sechste Soldat von links. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg Bürgermeister in Untershausen und löste in dieser Funktion Anton Becher H2 ab, der das Amt von 1924 bis 1945 innehatte. Während seiner Dienstzeit als Bürgermeister von 1946-1964 wurde Alois Ludwig zunächst von Walter Dennebaum H13 und dann von dessen Ehefrau Martha als Gemeinderechner(in) unterstützt. In seine Amtszeit fiel die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen. Zusammen mit seiner Schwester Maria betrieb er eine kleine Landwirtschaft; Maria führte den Haushalt. Während seiner Dienstzeit als Bürgermeister von 1946-1964 wurde Alois Ludwig zunächst von Walter Dennebaum H13 und dann von dessen Ehefrau Martha als Gemeinderechner(in) unterstützt. In seine Amtszeit fiel die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen. Zusammen mit seiner Schwester Maria betrieb er eine kleine Landwirtschaft; Maria führte den Haushalt.

Bürgermeister Ludwig empfängt die Kirmesgesellschaft 1962.
Bürgermeister Ludwig empfängt die Kirmesgesellschaft 1962. [Bild: Arthur Holzenthal, Untershausen H32]

Das Foto entstand am Kirmessonntag 1962 im Hof von H26. Der Vortänzer der Kirmesgesellschaft Arthur Holzenthal H32 überreicht Bürgermeister beim Umzug durch das Dorf Alois Ludwig eine Flasche Wein. Das Kind im Hintergrund ist der 9-jährige Günther Metternich, der Sohn des Neffen Reinhold aus H23.

Nach dem Tod seiner Schwester Maria heiratete Alois Ludwig die Kriegerwitwe Maria geb. Schmidt (1912-1982) aus Herschbach/Oberwesterwald. [Anm. 22]

Aufstellen des Kirmesbaums im Jahr 1963.
Aufstellen des Kirmesbaums im Jahr 1963.[Bild: Reiner Dennbaum, Mainz, ehem. Untershausen H13]

Foto aus dem Jahr 1963. Die zuständige katholische Pfarrkirche St. Margaretha steht zwar in Holler, aber an ihrem Patronatsfest am 20. Juli wird auch in Untershausen Kirmes gefeiert und am Kirmessamstag ein Maibaum gestellt, s. Text: Einzelaspekte Brauchtum.

Im Jahr 1963 wird der Kirmesbaum von der Dorfjugend in der Kurve unterhalb der Wirtschaft H14 aufgestellt, dort, wo der Weg ins Kappesfeld beginnt, heute Zum Röthchen. Personen von links nach rechts. Adalbert Dickob und Georg Söllner an der Stange, Kurt Weyand an der Leiter; Peter Schnee, Willi Bender und Erich Dennebaum am Maibaum, Hans Georg Beck mit dem Vorschlaghammer. Im Hintergrund Maria Ludwig und ganz rechts ihr Ehemann Bürgermeister Alois Ludwig; beide kommen von Gartenarbeiten aus dem Kappesfeld zurück.

Aquarellzeichnung = Das Anwesen um 1970.
Aquarellzeichnung = Das Anwesen um 1970.[Bild: Hans Hermann Caspers, Duisburg (Anm 18.)]

Aquarellzeichnung des Anwesens um 1970 von HHC.[Anm. 23]

Nach dem Tod von Alois Ludwig erbte seine Ehefrau Maria das Haus. Sie lebte kurze Zeit im Altersheim. Ihre Verwandten verkauften das Anwesen dann im Jahr 1982 auf Rentenbasis an die Eheleute Andreas Obliers, die dann umfangreiche Umbaumaßnahmen durchführten.  Nach der Trennung der Eheleute Obliers wurde das Haus im Jahr 1987 an die Eheleute Christoph und Ursula Schupp geb. Ferdinand aus Holler verkauft, die es aber auch wieder veräußerten.

Nachweise

Verfasser: Dennebaum, Reiner

Aktualisiert am: 19.10.2023

Anmerkungen:

  1. Gebäude-Steuer-Cataster für den Gemeinde-Bezirk Untershausen Herz. Naß. Amts Montabaur. Gebäudesteuer des Herzogthums Nassau. Amt Montabaur Gemeinde Untershausen. Special-Kataster über sämmtliche in dem Gemeindebezirk von Untershausen gelegenen Gebäude mit Namen der Gebäudebesitzer und Vorbesitzer. Verzeichnis über die Grundfläche von Gebäuden und Hofraitheplätzen 1822-52, 40 S. HHStAW Abt. 234, Nr. 653. Zurück
  2. Ferdinand, Friedrich: Untershausen früher und jetzt. Handschriftliches Gebäudekataster für Untershausen mit den Namen der Hauseigentümer und teilweise deren verwandtschaftlichen Beziehungen und ihre wirtschaftliche Situation. Das Original, ein DIN A5-großes Schreibheft, war mit Bleistift geschrieben und wurde später mit Kugelschreiber überschrieben. Es stammt aus dem Besitz von Ewald Ferdinand, Untershausen H11, 1928, S. 1- 41.  Zurück
  3. Dennebaum, Anna Maria: Brief aus Untershausen an die Verwandten in Scranton, PA, USA; Grüße auch an Nick Dennebaum und an Nick Mies; 28. 11.1920 1 S. Zurück
  4. Hugo Herrmann, Zeitzeuge, Untershausen H25.  Zurück
  5. Ein pflichtmäßiges Verzeichnis der sämtlichen Bürger der Gemeinde Untershausen vom 10. Juli 1821 enthält die Namen von 25 Bürgern: Schultheiß Gombert, 3x Becher, Born, Dennebaum, Diehl, 6x Ferdinand, Gombert, Herschpro, Jösch, 2x Lenz, Merz, Meuer, 3x Mies, Nebgen, Schlemmer und Schnee. In: Teilung der Walddistrikte Apfelstein, Mengwiese, Mülmeth und Birkenstock zwischen den Gemeinden Daubach, Untershausen, Stahlhofen und Privatpersonen dieser Orte, mit Verzeichnissen der Bürger dieser Gemeinden; 1816-1821. HHStAW Abt. 234, Nr.1227.  Zurück
  6. Gebäude-Steuer-Cataster für den Gemeinde-Bezirk Untershausen Herz. Naß. Amts Montabaur. Gebäudesteuer des Herzogthums Nassau. Amt Montabaur Gemeinde Untershausen. Special-Kataster über sämmtliche in dem Gemeindebezirk von Untershausen gelegenen Gebäude mit Namen der Gebäudebesitzer und Vorbesitzer. Verzeichnis über die Grundfläche von Gebäuden und Hofraitheplätzen 1822-52, 40 S. HHStAW Abt. 234, Nr. 653.  Zurück
  7. Ortsbering, die Gärten und die Wiesen. Lagerbuch von der Gemarkung Untershausen 1ter Band. Die Grundstücke mit den Hofraiten und Hausgärten sind als Flächen skizziert. Alle Grundstücke sind durchnummeriert; die Wege, z. B. Vicinalwege oder Nebenwege sind beschrieben. Montabaur, vom 3. Febr. 1846 (1806-1877), CD-Kopien 1-39 liegen vor. HHStAW Abt. 360 Untershausen (513), Nr. 3. S. 1-430.  Zurück
  8. Grundsteuer des Herzogthums Nassau, Amt Montabaur, Gemarkung Untershausen, Spezial=Kataster über sämmtliche in landwirthschaftlicher Kultur stehende Liegenschaften obiger Gemarkung. Gärten, Äcker und Wiesen. Der Flächengehalt ist in Metermaß ausgedrückt, der Morgen besteht aus 100 Ruthen, die Ruthe aus 100 Schuhen. 1847. 600 S. HHStAW Abt. 360 (513), Nr. 1. Zurück
  9. Ferdinand, Friedrich: Untershausen früher und jetzt. Handschriftliches Gebäudekataster für Untershausen mit den Namen der Hauseigentümer und teilweise deren verwandtschaftlichen Beziehungen und ihre wirtschaftliche Situation. Das Original, ein DIN A5-großes Schreibheft, war mit Bleistift geschrieben und wurde später mit Kugelschreiber überschrieben. Es stammt aus dem Besitz von Ewald Ferdinand, Untershausen H11, 1928, S. 1- 41. Zurück
  10. Bildarchiv der Kreisbildstelle des Westerwaldkreises. Fachwerkhäuser Untershausen, Ortskennziffern 143 04 077, z. B. Alte Schule Untershausen, fortlaufende Bild-Nr.880 u. a., Altarchiv Nr. 9250 u.a.; Gerlach, Georg, Fotograf. Landschaftsmuseum Westerwald, Leipziger Straße 1, 57627 Hachenburg, 1942.  Zurück
  11. Otto Paul Gombert, Zeitzeuge, Keramikingenieur, Mettlach; ehem. Untershausen H3. Zurück
  12. Bildarchiv der Kreisbildstelle des Westerwaldkreises. Fachwerkhäuser Untershausen, Ortskennziffern 143 04 077, z. B. Alte Schule Untershausen, fortlaufende Bild-Nr.880 u. a., Altarchiv Nr. 9250 u.a.; Gerlach, Georg, Fotograf. Landschaftsmuseum Westerwald, Leipziger Straße 1, 57627 Hachenburg, 1942.  Zurück
  13. Stahl, Johann, H6: Risse zur Erbauung einer Holzremise durch Johann Stahl, gez. Peter Ludwig Untershausen. Hinweis auf Stockbuch. Dokument, Baugenehmigung vom 9ten April 1895, S 1-2; Aufbewahrer Edwin Diehl, Untershausen H5. Zurück
  14. Metternich-Ludwig-Ahnentafel H23 mit Angaben zu Familienangehörigen. Im Besitz von Reinhold Metternich Erben, Untershausen, 1950, DIN-A3-Blatt.  Zurück
  15. Theo Dickob, Zeitzeuge, Maler- und Anstreichermeister, Heiligenroth, ehem. Untershausen H7. Zurück
  16. Lilienthal, Georg: Beantwortung der Anträge von Birgit Metternich-Kunst auf Recherche für Opfer der NS-Euthanasie-Verbrechen vom 17.08.2012 bzgl. Anton Ludwig und Josef Ludwig aus Untershausen. Gedenkstätte Hadamar, 28.08.2012. Zurück
  17. Jachertz, Norbert: Krankenmorde in der NS-Zeit. Das Bußritual der Psychiater. Deutsches Ärzteblatt 2011, Jg. 108, Heft 1-2, C 27-8. Zurück
  18. Theo Dickob, Zeitzeuge, Maler- und Anstreichermeister, Heiligenroth, ehem. Untershausen H7.  Zurück
  19. Heinrich Gombert, Landwirt, Untershausen H21. Zurück
  20. Theo Dickob, Zeitzeuge, Maler- und Anstreichermeister, Heiligenroth, ehem. Untershausen H7. Zurück
  21. Lilienthal, Georg: Beantwortung einer Rechercheanfrage von Reiner Dennebaum vom 13.08.2011 bzgl. Anton Ludwig und Josef Ludwig. Erforschung der Orts- und Regionalgeschichte von Untershausen. Gedenkstätte Hadamar, 19.12.2011. Zurück
  22. Verzeichnis der Gestorbenen in dem Kirchspiel Holler 1890-2010. Pfarrei St. Peter in Ketten, Stelzenbachgemeinden, Montabaur.  Zurück
  23. Caspers, Hans Hermann: Freizeit-Maler von Aquarellen, z. B. Aquarellzeichnungen nach alten Fotos von H3, Alte Schmiede und Spritzenhaus; H7/8, H23, Zehntscheune von H24, H31 u.a.; Hans Hermann Caspers verh. mit Else geb. Müller H24, Gartenbauingenieur grad., Duisburg.  Zurück